Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von Vince » 21.03.2020, 17:02

Hier dasselbe Bild. Eine Frau hustet im Supermarkt und eine andere macht sofort einen Riesen-Aufstand, warum sie nicht zu Hause bleibt, wenn sie krank ist, sie könne es sich jetzt nicht leisten, angesteckt zu werden... da kommen schon ziemliche Hypersensibilitäten zum Vorschein, und man muss dabei bedenken, etwas stärkere Einschränkungen sind erst seit einer Woche zu spüren... was mag passieren, wenn der Zustand mal einen Monat anhält?

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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von SFI » 21.03.2020, 17:23

was mag passieren, wenn der Zustand mal einen Monat anhält?
IdR das was den Menschen ausmacht: Er wird zum Gewohnheitstier. :lol:
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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von McClane » 22.03.2020, 14:05

Vince hat geschrieben:
21.03.2020, 17:02
Eine Frau hustet im Supermarkt und eine andere macht sofort einen Riesen-Aufstand, warum sie nicht zu Hause bleibt, wenn sie krank ist, sie könne es sich jetzt nicht leisten, angesteckt zu werden... da kommen schon ziemliche Hypersensibilitäten zum Vorschein
Meine Schwiegermutter in spe ist von einer Frau (laut ihrer Aussage so der Typ RTL-Asi-Volk) im Supermarkt angemotzt worden, weil sie es gewagt hat, zwei statt nur einer Packung Feuchttücher zu kaufen.
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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von freeman » 23.03.2020, 19:41

Die hässliche Fratze der Solidarität :lol:

Nachdem ich mich auch über stetig volle Kinderspielplätze gewundert hatte, sind diese nun tatsächlich komplett verwaist. Die doch recht galoppierenden Zahlen in Sachsen dürften da ihren Teil beigetragen haben. Derweil wurden in meinem Betrieb bis auf einen Kollegen neben mir alle in die Kurzarbeit geschickt. Von dreien hat man sich direkt für immer getrennt. Alle Arbeitsplätze bleiben also nicht erhalten... Erstaunlich Positives wusste ein Kumpel, der für BMW arbeitet, zu berichten: Der Laden stockt das Kurzarbeitergeld auf 93 Prozent auf. Das find ich schon Klasse.

In diesem Sinne:
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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von McClane » 24.03.2020, 11:38

Gibt aber auch coole Dinge. In Köln gibt es z.B. eine Initiative, die Geschäften hilft, die gerade schließen müssen.
https://www.ksta.de/wirtschaft/-veedels ... n-36456786
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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von MarS » 24.03.2020, 13:50

freeman hat geschrieben:
23.03.2020, 19:41
Nachdem ich mich auch über stetig volle Kinderspielplätze gewundert hatte, sind diese nun tatsächlich komplett verwaist.
Das man ausgerechnet die Kinder als derart großen Gefährdungsfaktor hochstilisiert hat, ist schon derb.

draußen aufhalten + Kinder -> Drosten:
Der Virologe kann hier ein wenig beruhigen: "Draußen verdünnt sich das, was man ausatmet, rasch – und somit auch das Virus. Zudem geht ja fast immer ein kleines bisschen Wind, weshalb man sich da schon mehr auf die Situation in geschlossenen Räumen konzentrieren sollte."
Danach kam Christian Drosten auf die Kinder zu sprechen, die offenbar seltener erkranken. "Das kann zwei Erklärungen haben: Die Kinder infizieren sich wirklich nicht.

Oder sie infizieren sich durchaus, werden danach immun und gehören irgendwann zum Kreis derer, die durch ihre Immunität ihren Teil zum Stopp der Epidemie beitragen. Stichwort Herdenimmunität.
Klar, er redet hier nicht über überfüllte Spielplätze, die Faktoren sind deswegen aber nicht gänzlich unzutreffend. Bis Mitte hatte ich noch beim Training mit einem Haufen Knirpsen zu tun. Nix Corona bis dato.

Das vor knapp einem Monat noch alle schön im Winterurlaub waren und teils schön Karneval gefeiert haben, dass war natürlich weit weniger entscheidend für die Verbreitung der Viren. Bis Mitte März hat meine Frau noch Material zum testen von irgendwelchen Rückkehrern aus Südtirol etc. bekommen. Naja, aber was solls.

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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von gelini71 » 24.03.2020, 16:17

PornHub Premium ist jetzt für eine Woche GRATIS !!! :D :D :D :D
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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von SFI » 24.03.2020, 16:22

Geil! :lol: Hoffentlich habt ihr alle noch genug Klopapier!
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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von gelini71 » 24.03.2020, 16:50

Zewa Rollen sind bei uns in der Kante auch ausverkauft :lol:
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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von SFI » 25.03.2020, 18:10

Ungarns Orbán kann nun den verhängten Notstand ohne die Zustimmung des Parlaments unbegrenzt verlängern. Die Coronavirus-Bill in GB gilt 2 Jahre, mutmaßlich Infizierte und Corona-Test Verweigerer dürfen nun festgenommen und inhaftiert werden. Gute Zeiten für Diktaturtests. :roll:
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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von freeman » 26.03.2020, 19:56

Auch schön heute die Bilder aus Indien: Kniebeuge, Stockschläge und Wammse für die, die sich unberechtigterweise draußen aufhielten. Dazu noch Demütigungen der Marke "Auf die Knie gehen und versprechen, dass man nie wieder böse ist". Die Menschen... Heute gabs wieder kein Klopapier. Nur ein Zettel, dass man nur eine Packung mitnehmen dürfe. Ich kann nur hoffen, dass dieses Wundermittel bald anschlägt :lol:

Das Interessante ist ja wirklich - alle Weltverschwörungstheorien mal außen vor -, dass wenn es den NEUEN PCR Test net gäbe, niemand das neue Corona-Virus hätte nachweisen können. Dann wären wir jetzt im normalen Grippestadium, wir könnten im Kino sitzen und uns gepflegt den Arsch abwischen. Irgendwie schon ein interessantes Gedankenspiel, an dessen Ende vermutlich kaum mehr gestanden hätte als die Einschätzung: War ne etwas deftigere Grippe. Wenn überhaupt.

Geil finde ich ja auch, dass JETZT beispielsweise die Welt in einem Interview mit einem Ökonom fragt, ob Deutschland nicht zu menschlich gehandelt habe. Ich saß die ganze Zeit nur da und dachte bei mir: Wovon schwafeln die? Wirtschaft First war doch das klare Motto. Schulen zu --> Seht zu, wie ihr Arbeit und Erziehung unter einen Hut bringt. Wir schränken das öffentliche Leben ein! Zur Arbeit gehts aber weiterhin. Keine Ahnung, unter welchem Stein die die letzten Tage gelebt haben. Highlight dahingehend der eine Texaner aus der Gouverneursumgebung: Er würde sein Leben für die Wirtschaft opfern und viele Alte sollten das bitte auch überlegen. Die ARME Wirtschaft, lasst sie uns retten :lol:

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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von SFI » 27.03.2020, 06:14

Wenn die Wirtschaft kollabiert, gibts erst recht kein Klopapier mehr. Denk mal darüber nach. :lol: :lol:

Übrigens hat der Lesch hier mal gut die Kapazität des Gesundheitssystem erklärt


dass wenn es den NEUEN PCR Test net gäbe, niemand das neue Corona-Virus hätte nachweisen können.
Habe ich auch vernommen. Kann mich aber nicht erinnern, dass bei einer Grippe die Beatmungsgeräte ausgehen und die Patienten an Lungenversagen sterben. Spätestens dann wäre es ausgefallen zumal bei der dann deutlich heftigeren Durchseuchung die KH-Flure volllägen. :lol:
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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von Sir Jay » 27.03.2020, 09:08

was verschöwrungstheorien angeht. Herrlich fand ich auch diese hier :00000694

https://www.mimikama.at/allgemein/ein-z ... -covid-19/

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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von McClane » 27.03.2020, 09:18

freeman hat geschrieben:
26.03.2020, 19:56
Heute gabs wieder kein Klopapier. Nur ein Zettel, dass man nur eine Packung mitnehmen dürfe. Ich kann nur hoffen, dass dieses Wundermittel bald anschlägt :lol:
Manche Geschäfte sind da rigoroser, verkaufen nur noch eine oder zwei Packungen Klopapier pro Person. Irgendein Händler hat es ganz pfiffig gemacht, um die Leute vom Hamstern abzuhalten: Eine Packung = Ladenpreis. Zwei Packungen = Ladenpreis + 5 Euro. Drei Packungen: = Ladenpreis + 10 Euro.
freeman hat geschrieben:
26.03.2020, 19:56
Geil finde ich ja auch, dass JETZT beispielsweise die Welt in einem Interview mit einem Ökonom fragt, ob Deutschland nicht zu menschlich gehandelt habe.
Daran merkt man: Die "Welt" ist zwar Springerpresse für Menschen, die ganze Sätze lesen und verstehen können, aber immer noch Springerpresse.
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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von Sir Jay » 30.03.2020, 08:48

SFI hat geschrieben:
27.03.2020, 06:14
Wenn die Wirtschaft kollabiert, gibts erst recht kein Klopapier mehr. Denk mal darüber nach. :lol: :lol:

Übrigens hat der Lesch hier mal gut die Kapazität des Gesundheitssystem erklärt


dass wenn es den NEUEN PCR Test net gäbe, niemand das neue Corona-Virus hätte nachweisen können.
Habe ich auch vernommen. Kann mich aber nicht erinnern, dass bei einer Grippe die Beatmungsgeräte ausgehen und die Patienten an Lungenversagen sterben. Spätestens dann wäre es ausgefallen zumal bei der dann deutlich heftigeren Durchseuchung die KH-Flure volllägen. :lol:
Als Reaktion auf Harald Leschs Video hat Gunnar Kaiser mal dessen Quellen etwas genauer untersucht. Auch wenn ich Herrn Kaiser mal ganz grundsätzlich fragen würde, wie er sich die ganzen totentransporte in Italien erklärt, scheint seine Analyse von Leschs Quellenangaben nicht ganz falsch zu sein. Oder was meint ihr?


Ich würde mal sagen, dass selbst wenn er Recht hat mit der etwas diffusen Quellenangabe, dass er wohl doch vom Thema bzw von der eigentlichen Bedrohlichkeit ablenken möchte...

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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von StS » 30.03.2020, 09:22

So... mal ein kleines Update von meiner "Heimatfront":

Da ich nun über 48 Stunden (zum Abschluss der Quarantänezeit) frei von Symptomen bin, darf ich ab heute wieder raus.
Weiterhin ist unklar, ob ich die Seuche nun hatte oder verschont geblieben bin (trotz des Dauerkontakts mit meiner Freundin).
Wenn ich´s tatsächlich hatte, waren meine Symptome wahrhaft nicht wirklich der Rede wert.
Nachgetestet wird nicht mehr.

Da meine Freundin ab und an noch einen gewissen Druck auf die Lunge verspürt, wurde ihre Quarantänezeit derweil um eine Woche verlängert.
Es geht ihr aber sonst ganz gut.
Wir versuchen jetzt schon zu organisieren, dass sich mal ein Arzt ihre Lunge anschaut, wenn sie wieder raus darf.
Das ist aber gerade extrem schwer, da viele Praxen schlichtweg keine Patienten mehr empfangen.

Nunja, bin also nun offiziell im Homeoffice... und nicht mehr in der Quarantäne.
Werde nachher mal einkaufen gehen.
Ob ich die Welt dort draußen noch wiedererkenne? :wink:

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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von SFI » 30.03.2020, 15:19

Vielleicht bist du auch immun und wenn das die Regierung herausbekommt, wirst du gejagt. :lol:
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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von LivingDead » 30.03.2020, 16:39

Sir Jay hat geschrieben:
30.03.2020, 08:48
SFI hat geschrieben:
27.03.2020, 06:14
Wenn die Wirtschaft kollabiert, gibts erst recht kein Klopapier mehr. Denk mal darüber nach. :lol: :lol:

Übrigens hat der Lesch hier mal gut die Kapazität des Gesundheitssystem erklärt


dass wenn es den NEUEN PCR Test net gäbe, niemand das neue Corona-Virus hätte nachweisen können.
Habe ich auch vernommen. Kann mich aber nicht erinnern, dass bei einer Grippe die Beatmungsgeräte ausgehen und die Patienten an Lungenversagen sterben. Spätestens dann wäre es ausgefallen zumal bei der dann deutlich heftigeren Durchseuchung die KH-Flure volllägen. :lol:
Als Reaktion auf Harald Leschs Video hat Gunnar Kaiser mal dessen Quellen etwas genauer untersucht. Auch wenn ich Herrn Kaiser mal ganz grundsätzlich fragen würde, wie er sich die ganzen totentransporte in Italien erklärt, scheint seine Analyse von Leschs Quellenangaben nicht ganz falsch zu sein. Oder was meint ihr?


Ich würde mal sagen, dass selbst wenn er Recht hat mit der etwas diffusen Quellenangabe, dass er wohl doch vom Thema bzw von der eigentlichen Bedrohlichkeit ablenken möchte...
Von diesen Videos gibt es ja nun schon einige. Auch viele (Pseudo-) Experten versuchen ja momentan die Krankheit irgendwo zu relativieren und sprechen (ganz im Sinne traditioneller Verschwörungstheorien) von gezielter Panikmache um irgendwelche politischen Ziele zu verwirklichen.

Da frage ich mich manchmal wie es um den gesunden Menschenverstand mancher Leute bestellt ist. Größter Kritikpunkt dieser statistischen Zahlenspiele ist ja die Vergleichbarkeit (welche alleine schon aus dem Grund nicht gegeben ist, da die Pandemie ja quasi noch in den Kinderschuhen steckt und sich bisher ja im besten Falle nur eine Tendenz ableiten lässt). Ein abgeschlossenes Areal mit Infizierten gibt es ja nun mal nicht, wo wirklich valide Daten erhoben werden könnten. Allerdings geben die Vorfälle auf den Kreuzfahrtschiffen und Pflegeheimen ja schon einmal eine gute Idee davon ab, wie gefährlich das Virus für einige Risikogruppen tatsächlich ist. Von den Berichten der spanischen, italienischern französischen und zunehmend auch deutschen Ärzten mal ganz zu schweigen (die es ja nun wirklich am besten wissen sollten)...


Davon abgesehen freut es mich zu hören, dass es dir - Stefan - und deiner Freundin offenbar wieder besser geht. Weiterhin alles Gute.
Mit freundlichem Gruß
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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von freeman » 30.03.2020, 19:38

Lesch kann ich schon länger nicht mehr ernstnehmen, als er aber vom ZDF herangeholt wurde, um die Gefahr von Fake News in der Corona-Krise zu untermauern, saß man wirklich nur vor dem TV und dachte bei sich, dass keine einzige Aussage irgendwie belegt wirkte. Schlimmer noch, die Aussagen wirkten genauso einseitig, wie das Gejammer der Untergangspropheten. Infolgedessen hat man im Unterbewusstsein schon wieder die Lügenpresse-Choräle über die Straßen schallen hören. Zumindest dürfen die sich auch net mehr auf der Straße rumtreiben :lol:

@ Stefan: Bis auf die Abwesenheit von Klopapier hat sich kaum was geändert *schwör* ;-)

In diesem Sinne:
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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von SFI » 31.03.2020, 07:35

Zumindest dürfen die sich auch net mehr auf der Straße rumtreiben
Spazieren ist doch erlaubt, nur Pause auf der Parkbank nicht. :lol:
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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von SFI » 31.03.2020, 16:06

In Sachsenhausen gibts ab morgen 150€ Bußgeld, wenn man ohne triftigen Grund das Haus verlässt. Ich würde ja den dortigen DDR-Romantikern einfach ihre Mauer wiedergeben, dann bliebe Corona draußen. :lol:
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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von freeman » 31.03.2020, 19:28

SFI hat geschrieben:
31.03.2020, 07:35
Zumindest dürfen die sich auch net mehr auf der Straße rumtreiben
Spazieren ist doch erlaubt, nur Pause auf der Parkbank nicht. :lol:
Sähe bestimmt cool aus, so ne Demo mit 1,5 Meter Sicherheitsabstand :lol:

Und in Jena führen sie die Maskenpflicht ein. Wo man sich irgendwie vor den Kopf haut und fragt: Wer, wann, wieviele und woher? LOL. Ich stell mir das geil vor, in keinen Supermarkt mehr gelassen zu werden, weil ich keine Maske aufhabe. Ergo: Lieber verhungert als vercoronat ;-) In der Krise merkt man mal so richtig, wie übel das förderale System ist. Einfach nur nervig, was man wo wie darf und warum net. Ich hoffe ja, dass die ganzen Lemminge langsam mal aufwachen und den Bürgerkrieg starten. Aber ich vermute mal, langsam entdecken selbst die schlimmsten "Ich hab kein Leben neben der Arbeit"-Typen, wie geil rumpfläzen für 60 Prozent des Lohnes ist. :lol:

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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von Sir Jay » 01.04.2020, 14:37

Freunde von uns wurden aufgrund eines Vedachtsfall zum Corona-Test aufgefordert. Ein Arbeitskollege des Freundes wurde nämlich positiv getestet, daher mussten er und seine Lebensgefährtin sich ebenfalls einem Test unterziehen.

Un da sie ein paar Tage vorher bei uns zu Besuch waren, saßen wir mit drin, denn falls sie positiv getestet werden würden, müssten auch wir uns testen lassen - vorsorglich mussten wir allein allein deswegen schon daheim bleiben (das war noch vor der verkündeten Ausgangssperre) und auf heißen Kohlen sitzen.

Und das befreundete Pärchen musste während dessen nach Hause in die Zwangsquarantäne. Die haben echt 2 wochen lang keinen Fuß vor die Tür gesetzt und bekamen Proviant von Freunden/Verwandten vor die Tür gestellt.

Jetzt - 3 Wochen später - haben die beiden IMMERNOCH kein Testergebnis erhalten, dürfen aber wegen der 2 Wochen Frist wieder auf die Arbeit und "unter Leute".

Was für ein lächerlicher Bürokratenapparat ist das nur?

Aber ganz generell, was ich jetzt biochemisch noch nicht verstanden habe. Wie ist das denn mit infizierten Leuten? Egal ob sie Symptome hatten oder nicht. Was passiert mit dem Virus bzw. der Krankheit, wenn man aus der Quarantäne entlassen wurde?
Besteht Ansteckunsgefahr lediglich in den ersten 2 Wochen nach Infektion und danauch flaut das Virus ab?
Kann man bei infizierten überhaupt vom Krankheitsbild COVID-19 sprechen, wenn diese gar keine Symptome zeigen?

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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von SFI » 01.04.2020, 15:25

Fragen über Fragen und keine Gewissheit. Schick doch mal Bankkaufmann Spahn eine Email. :lol:
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Re: Das Coronavirus: Zwischen Hysterie und Gefahr

Beitrag von StS » 01.04.2020, 16:35

Sir Jay hat geschrieben:
01.04.2020, 14:37
Aber ganz generell, was ich jetzt biochemisch noch nicht verstanden habe. Wie ist das denn mit infizierten Leuten? Egal ob sie Symptome hatten oder nicht. Was passiert mit dem Virus bzw. der Krankheit, wenn man aus der Quarantäne entlassen wurde?
Besteht Ansteckunsgefahr lediglich in den ersten 2 Wochen nach Infektion und danauch flaut das Virus ab?
Kann man bei infizierten überhaupt vom Krankheitsbild COVID-19 sprechen, wenn diese gar keine Symptome zeigen?
Die Ansteckungsgefahr besteht wohl ab rund 2 Tage vor den ersten Symptomen und dann weniger als zwei Wochen. Die meisten sind wohl so nach 10 bis 14 Tagen komplett durch und entsprechend da schon nicht mehr ansteckend. Die Krankheit bricht für gewönlich nach 5 bis 10 Tagen bei einem aus - deshalb beträgt die vorsorgliche Quarantänezeit für gewöhnlich 14 Tage. Wenn Du das Virus in Dir hast, kannst Du Leute anstecken, auch wenn Du selbst keine Symptome zeigst (Du bist ja auch schon 2 Tage vor Deinen eigenen ersten Symptomen ansteckend). Während der ca. 14 Tage der Krankheit baut der Körper Antikörper auf. Du bist dann nicht mehr ansteckend sowie resistenter gegenüber einer potentiellen Neuansteckung. Die Antikörper will man ja auch mit Hilfe von Blutplasmaspenden für andere nützlich machen. Manchmal zieht es sich allerdings länger hin. Bei meiner Freundin sind es nun fast schon 3 Wochen (bis zu 5 oder 6 Wochen kann sich das wohl theoretisch hinziehen).

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