Filmtagebuch: SFI
Moderator: SFI
Re: Filmtagebuch: SFI
"Brotherhood" habe ich noch als EMS Version im Regal stehen....und bis heute nie ganz geschaut
Ich glaube mir ging die Kameraführung tierisch auf den Senkel. Wenn ich mal Lust und Laune habe gebe ich dem noch mal eine Chance (ist bei Kriegsfilmen bei mir so eine Sache)
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note
Re: Filmtagebuch: SFI
A Billion Stars - Im Universum ist man nicht allein

Obsessiv sucht der traumatisierte Astronom Isaac nach Spuren außerirdischen Lebens und riskiert dafür sogar seine Stelle als Universitätsprofessor. Freigestellt, trifft er auf die Künstlerin Clara, die sich bei ihm als Assistentin bewirbt, ohne jegliche Qualifikation. Nun trifft nüchterne Wissenschaft auf Esoterik und Philosophie. Womöglich ist das Universum magischer als Isaac vermutet? Fast schon als Kammernspiel, entwickelt A Billion Stars alsbald eine Dynamik, die mich am Ende in minutenlanger emotionaler Ergriffenheit zurückließ.


Obsessiv sucht der traumatisierte Astronom Isaac nach Spuren außerirdischen Lebens und riskiert dafür sogar seine Stelle als Universitätsprofessor. Freigestellt, trifft er auf die Künstlerin Clara, die sich bei ihm als Assistentin bewirbt, ohne jegliche Qualifikation. Nun trifft nüchterne Wissenschaft auf Esoterik und Philosophie. Womöglich ist das Universum magischer als Isaac vermutet? Fast schon als Kammernspiel, entwickelt A Billion Stars alsbald eine Dynamik, die mich am Ende in minutenlanger emotionaler Ergriffenheit zurückließ.
Re: Filmtagebuch: SFI
der steht auf meiner Watchlist aber ich habe mich da noch nicht drangetraut....
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Re: Filmtagebuch: SFI
Ein Faible für Astronomie (und damit meine ich nicht romantische Zweisamkeit am Teleskop) sollte man womöglich schon mitbringen.
Re: Filmtagebuch: SFI
Den Sternen so nah

Was hat die erste Mars-Besiedlung mit einer Highschool-Romanze gemein? Nichts. Dennoch kredenzt uns der Streifen jenen kruden Stilmix, der für seine Teilprämisse aber erst einmal durch erstere, prächtig visualisierte SciFi-Komponente hetzen muss, um dann die 0815 Romanze (Britt Robertson sieht dazu eben auch aus wie 30) gar in Lichtgeschwindigkeit abhandelt. Für diesen Bruch opfert man dann auch die inhärente Logik der SciFi-Komponente und konterkariert sie mit den dämlichsten Logiklöchern, nur um die Romanze zum Ziel zu führen. Das ist ärgerlich, denn die Visualisierung der SciFi-Komponente stünde jedem reinen Scifi-Streifen prächtig.


Was hat die erste Mars-Besiedlung mit einer Highschool-Romanze gemein? Nichts. Dennoch kredenzt uns der Streifen jenen kruden Stilmix, der für seine Teilprämisse aber erst einmal durch erstere, prächtig visualisierte SciFi-Komponente hetzen muss, um dann die 0815 Romanze (Britt Robertson sieht dazu eben auch aus wie 30) gar in Lichtgeschwindigkeit abhandelt. Für diesen Bruch opfert man dann auch die inhärente Logik der SciFi-Komponente und konterkariert sie mit den dämlichsten Logiklöchern, nur um die Romanze zum Ziel zu führen. Das ist ärgerlich, denn die Visualisierung der SciFi-Komponente stünde jedem reinen Scifi-Streifen prächtig.
Re: Filmtagebuch: SFI
Ein einfacher Plan

Ob Gier tatsächlich Hirn frisst? Anders ist es nicht zu erklären, wie dümmlich sich alle drei Protagonisten anstellen. Mitsamt dem endlosen Winter, den Absurditäten und der tödlichen Einsamkeit, erinnert der Streifen dabei an Fargo, erreicht aber nicht dessen Klasse.


Ob Gier tatsächlich Hirn frisst? Anders ist es nicht zu erklären, wie dümmlich sich alle drei Protagonisten anstellen. Mitsamt dem endlosen Winter, den Absurditäten und der tödlichen Einsamkeit, erinnert der Streifen dabei an Fargo, erreicht aber nicht dessen Klasse.

Re: Filmtagebuch: SFI
ich fand den in sich zu lang, einige Minuten weniger wären mehr gewesen....
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Re: Filmtagebuch: SFI
Absolut!
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Re: Filmtagebuch: SFI
Bereits das Cover zielt ja klar auf die Erinnerung an "Fargo" ab.
Re: Filmtagebuch: SFI
Yesterday

Bereits Jahre vor dem Film spielte ich mit dem Gedanken was ich mit meinen aktuellen Tracks, die heutzutage jeder daheim mit wenig Aufwand produzieren kann, vor 25 Jahren in den Clubs hätte anrichten können. Nun will ich mich nicht mit den Beatles vergleichen, aber womöglich hätte man mich auch als Technomozart bezeichnet.
Entsprechend fand ich die Prämisse des Films sehr geil, wenn auch die weiteren Veränderungen in der Zeitlinie einfach nur dämmlich sind. Hier hätte ich mir mehr Kreativität als den google Running Gag und vor allem wirkmächtigere Elemente gewünscht.


Bereits Jahre vor dem Film spielte ich mit dem Gedanken was ich mit meinen aktuellen Tracks, die heutzutage jeder daheim mit wenig Aufwand produzieren kann, vor 25 Jahren in den Clubs hätte anrichten können. Nun will ich mich nicht mit den Beatles vergleichen, aber womöglich hätte man mich auch als Technomozart bezeichnet.
Re: Filmtagebuch: SFI
Der Titel ist bereits seit Anfang der 90iger von Cosmic Baby besetzt
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Re: Filmtagebuch: SFI
Werden die eben aus der Zeitlinie getilgt. 
Re: Filmtagebuch: SFI
höchstens "der" denn das ist nur einer 
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Re: Filmtagebuch: SFI
6 Days

Mit Originalaufnahmen angereicherte Geschichtsstunde, die mit gut 90 Minuten straff inszeniert ist und mit sich wiederholenden Klängen Spannung erzeugen will, was aber aufgrund der vorherbestimmten Ereignisse nicht gelingen will. Die Figurenzeichnung ist um Authentizität bemüht, wodurch niemand über besondere Fähigkeiten verfügt und der kurze Actioneinsatz der SAS Truppe eben unaufgeregt nüchtern abläuft. Sehenswert empfand ich indessen das 80er Jahre Kolorit und Abbie Cornish als authentisch-sprechende BBC Reporterin.


Mit Originalaufnahmen angereicherte Geschichtsstunde, die mit gut 90 Minuten straff inszeniert ist und mit sich wiederholenden Klängen Spannung erzeugen will, was aber aufgrund der vorherbestimmten Ereignisse nicht gelingen will. Die Figurenzeichnung ist um Authentizität bemüht, wodurch niemand über besondere Fähigkeiten verfügt und der kurze Actioneinsatz der SAS Truppe eben unaufgeregt nüchtern abläuft. Sehenswert empfand ich indessen das 80er Jahre Kolorit und Abbie Cornish als authentisch-sprechende BBC Reporterin.
Re: Filmtagebuch: SFI
Das Kartell

Spannender Actionthriller, dessen erste Komponente zwar jugendfrei geriet, aber sich durchaus sehen lassen kann. Gegen derartige Regierungsgeschäfte moralisch erfolgreich ins Feld zu ziehen, war wohl nur mit der damaligen 90er Ponyhof Gerechtigkeit möglich. Nostalgisch und amüsant, die fett inszenierte Abhörtechnik auf 486er und DAT Basis.


Spannender Actionthriller, dessen erste Komponente zwar jugendfrei geriet, aber sich durchaus sehen lassen kann. Gegen derartige Regierungsgeschäfte moralisch erfolgreich ins Feld zu ziehen, war wohl nur mit der damaligen 90er Ponyhof Gerechtigkeit möglich. Nostalgisch und amüsant, die fett inszenierte Abhörtechnik auf 486er und DAT Basis.
Re: Filmtagebuch: SFI
Double World

Visuell ansprechende Videospieladaption, die zeigt, dass es auch chinesische Produktionen mit gelungenen CGI gibt. Dankenswerterweise verzichtete man zudem auf grellbuntes Comickolorit und die Fantasy Landschaft wirkt durchweg geerdet. Eine ansprechende musikalische Begleitung runden den auch inszenatorisch gelungenen Streifen ab.


Visuell ansprechende Videospieladaption, die zeigt, dass es auch chinesische Produktionen mit gelungenen CGI gibt. Dankenswerterweise verzichtete man zudem auf grellbuntes Comickolorit und die Fantasy Landschaft wirkt durchweg geerdet. Eine ansprechende musikalische Begleitung runden den auch inszenatorisch gelungenen Streifen ab.
Re: Filmtagebuch: SFI
Bad Day for the Cut

Nordirische "Einer nach dem anderen" Variante, die für günstige 250.000 Pfund vor allem optisch deutlich teurer anmutet. Bereits die nordirische Küstenkulisse und das (menschenleere) Belfast sind abwechslungsreiche Kulissen, die mit dem nordirischen Dialekt die generische Prämisse auflockern.


Nordirische "Einer nach dem anderen" Variante, die für günstige 250.000 Pfund vor allem optisch deutlich teurer anmutet. Bereits die nordirische Küstenkulisse und das (menschenleere) Belfast sind abwechslungsreiche Kulissen, die mit dem nordirischen Dialekt die generische Prämisse auflockern.

Re: Filmtagebuch: SFI
Der Junge, der den Wind einfing

Stark gespielte und verfilmte wahre Begebenheit, die die malawische Hungerskrise 2001/2002 aus Sicht der Einwohner selbst beleuchtet und dabei immer wieder nachdenklich über die kleinsten westlichen Selbstverständlichkeiten stimmt.


Stark gespielte und verfilmte wahre Begebenheit, die die malawische Hungerskrise 2001/2002 aus Sicht der Einwohner selbst beleuchtet und dabei immer wieder nachdenklich über die kleinsten westlichen Selbstverständlichkeiten stimmt.
Re: Filmtagebuch: SFI
Roma

In konstrastreichen s/w gehalten, besticht Roma neben der starken Kamera durch die Akribie des Requisiteurs und dem Merkmal schauspielerischer Absenz. Es wirkt vielmehr wie ein detailliert eingefangener Blick in die Vergangenheit, der keiner Rolle bedarf.


In konstrastreichen s/w gehalten, besticht Roma neben der starken Kamera durch die Akribie des Requisiteurs und dem Merkmal schauspielerischer Absenz. Es wirkt vielmehr wie ein detailliert eingefangener Blick in die Vergangenheit, der keiner Rolle bedarf.
- LivingDead
- Action Fan

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Re: Filmtagebuch: SFI
Bei Roma kann ich dir mal wieder zustimmen. Sehr beeindruckender Film, bei dem mir einzelne Szenen immer noch sehr gegenwärtig sind, auch wenn die Erstsichtung jetzt schon einige Zeit her ist.
Mit freundlichem Gruß
LivingDead
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- deBohli
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Re: Filmtagebuch: SFI
"Roma" ist wahrlich sehr gut. Im Kino haben mich die Bilder damals schwer beeindruckt. Diese breitformatigen und detailreichen Aufnahmen schreien danach, auf einer möglichst grossen Leinwand betrachtet zu werden.
- LivingDead
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Re: Filmtagebuch: SFI
Ich hab den Film damals sogar - beruflich bedingt - im Hotel auf dem Laptop-Bildschirm „genossen“. Funktionierte auch, aber ja, der gehört definitiv auf die große Leinwand.
Mit freundlichem Gruß
LivingDead
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Re: Filmtagebuch: SFI
Tja, leider kann man dem Bild dank der UT-Notwendigkeit nicht die volle Aufmerksamkeit schenken.
Re: Filmtagebuch: SFI
Alarmstufe: Rot 2

Erstmals in HD, wirkt der Streifen stellenweise noch dilettantischer inszeniert als ich es in Erinnerung hatte. Für das Produktionsjahr und bei dem Budget sind die Computeranimationen des Satelliten eine Witznummer und die Szenen mit den F-117 / der Explosion der chinesischen Fabrik etc. duften nach Stock Footage. Dank des fantastischen Scores und Stevens stoischer Miene beim Aufräumen, wirkt aber alles zackig und kurzweilig. Gerade im Vergleich zu gut gealterten Filmen wie Con Air, The Rock oder auch Broken Arrow, wirkt Alarmstufe Rot aber wie ein B-Film, der auf dicke Hose macht.
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Erstmals in HD, wirkt der Streifen stellenweise noch dilettantischer inszeniert als ich es in Erinnerung hatte. Für das Produktionsjahr und bei dem Budget sind die Computeranimationen des Satelliten eine Witznummer und die Szenen mit den F-117 / der Explosion der chinesischen Fabrik etc. duften nach Stock Footage. Dank des fantastischen Scores und Stevens stoischer Miene beim Aufräumen, wirkt aber alles zackig und kurzweilig. Gerade im Vergleich zu gut gealterten Filmen wie Con Air, The Rock oder auch Broken Arrow, wirkt Alarmstufe Rot aber wie ein B-Film, der auf dicke Hose macht.
Re: Filmtagebuch: SFI
Apollo 13

James Horners patriotisch-rührseelige Partitur dürfte wohl keinen Rakekenstart emotionaler begleitet haben. Getragen von einem All-Star Cast fühlt sich Apollo 13 auch 25 Jahre später wie der einzig echte Weltraum Streifen an.


James Horners patriotisch-rührseelige Partitur dürfte wohl keinen Rakekenstart emotionaler begleitet haben. Getragen von einem All-Star Cast fühlt sich Apollo 13 auch 25 Jahre später wie der einzig echte Weltraum Streifen an.
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