deBohli hat geschrieben: ↑15.08.2023, 08:40
Das erstaunt mich nicht, es gibt genügend Leute, die schlechte Filme unreflektiert abfeiern.

"Kill Your Goats" etwa wurde dieses Jahr am Brugggore Film Festival gezeigt und viele fanden den super unterhaltsam, wenn auch doof. Da kann ich mir gut vorstellen, dass die den Film ins Regal stellen würden.
Wenn er wenigsten nur "doof" gewesen wäre... aber er ist u.a. zudem halt noch echt lahm. Wie geschrieben: Zwischen den Auftritten des Haupt-Killers vergehen rund 50 Minuten! Beim nachträglichen Raussuchen der Zitate für die Kritik hatte ich durchaus punktuell etwas Spaß am Gebotenen - aber da habe ich den Film halt nicht noch einmal komplett am Stück geschaut...
Die professionelle Machart lässt nicht einmal das Entstehen eines Eindrucks zu, den man als
trashy bezeichnen könnte.
Freeman dürfte dem hier in etwa ne 4/10 geben, würde ich sagen... nicht nur aufgrund der klassischen "Formel" da bei ihm bzw. seinen Wertungen, sondern weil er "Muck" (mit dem er echt viel gemeinsam hat) auch schon so bewertet hat.
Aktuell liegt der Imdb-Wert übrigens bei 2,9/10 ("Muck" 2,7/10).
Man sollte auf jeden Fall
kein Trink-Spiel veranstalten, bei dem man immerzu seinen Shot runterkippen muss, sobald eine nackte Brust zu sehen ist oder jemand das "Tupp House" erwähnt... da ist sonst nämlich locker ne Alkoholvergiftung möglich
