Zum Thema "Peacemaker"/"Broken Arrow"/"Face/Off":
Dass jemand "Broken Arrow" auf Augenhöhe mit "Face/Off" genannt hätte, ist mir persönlich selten untergekommen. Ersterer gilt, soweit ich das sehe, als solider bis guter Hollywood-Actionfilm seiner Zeit, wenn auch als John Woo light, da ja außer einer kurzen Einlage beidhändigen Ballerns wenig von seinem Stil drin ist. Bei "Face/Off" scheint es mir irgendwann en vogue geworden zu sein, sich etwas über das Pathos, die großen Gesten, den leichten Kitsch zu mokieren, was aber - seien wir ehrlich - eigentlich auch in Woos Hongkong-Filmen schon dazu gehörte. "Peacemaker" sehe ich eigentlich als recht gelungenen Vertreter der Bond/Clancy-Agentenschiene der Nineties und würd den nur leicht unter "Broken Arrow" verorten, während "Face/Off" schon ein anderes Kaliber ist.
SFI hat geschrieben: ↑17.12.2023, 08:38
The Whale
anstatt Frasers Charakter zur Änderung seines Lebensstils zu bewegen. Das ist eine fiese Botschaft für alle diejenigen, die unter Adipositas leiden.
So, wie ich den Film verstanden habe, ist Frasers Tod ja nur noch eine Frage der Zeit; er ist bereits über den Punkt hinaus, an dem eine Änderung seines Lebensstils etwas bringen würde. Er will quasi selbstbestimmt aus dem Leben treten. Außerdem, und das stellt der Film meines Erachtens sehr gut da, ist auch Fresssucht eine Sucht, von der man nicht so einfach loskommt.
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]
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