In diesem Sinne:
freeman

Steile These nach genau einem Film, der gut ankam.
Der aber nicht erfolgreich war. "Peacemaker" ist ebenfalls abgesoffen. "the Suicide Squad" kam indes (auch) gut an - war aber ein finanzieller Flop (ja, Covid... aber wer weiß, ob sonst wirklich genügend Leute ins Kino gegangen wären, um den zu einem Hit zu machen).

Die wahren Worte hat er aber gut versteckt zwischen viel Ideologie, Unterstellungen, Beleidigungen und gewagten Interpretationen. Keine Ahnung, was du an dem Vogel findest.
Girl-Bosse, die keine Superheldenfilme machen können, Zuschauer, die angeblich wegbleiben, weil James Gunn "seine Politik" in "Peacemaker" packt und die Leute das nicht sehen wollen - reden wir über das gleiche Video?
Aber laut dem Drinker ist ja doch genau das Problem. Gunn sollte alles liegen lassen und komplett rebooten, sagt er, Sequels zu Erfolgsfilmen wie "The Batman" einstampfen (ob es noch einen dritten "Joker" geben wird, bezweifele ich nach dem Flop des Sequels) - das wird vermutlich niemand bei einem Studio durchbringen können, egal ob es jetzt James Gunn, Zack Snyder oder der Osterhase ist.StS hat geschrieben: ↑12.12.2025, 09:40Er überzieht einiges unangenehm - aber im Kern sind viele seiner Punkte legitim.
Gunn versucht durchaus, seinen Stil auf die verschiedenen IPs zu übertragen - was nicht immer die beste Entscheidung ist. Es war ein Versuch (für die Studio-Chefs) wert, um sich von Snyder abzuheben und in Richtung "Marvel" zu schielen bzw. rücken - aber bei "Marvel" selbst läuft´s ja schon nicht rund. Und dass die DC-Projekte gerade fern von optimal laufen, ist ja nicht zu verleugnen. Gunn ist irgendwie scheinbar besser bei "Marvel" aufgehoben, von seinem Humor und seinem "Song-Faible" her. Er wurde nach "Super" irgendwie "Disney-fiziert"![]()
![]()
Vielleicht einfach auf ausgewählte Einzelfilme konzentrieren, die nicht alle verknüpft sind: "the Batman 2", "Clayface" und so... obgleich letztere auch nicht größere kommerzielle Hits werden dürfen...
Als was er intern hundertpro bei DEN Zahlen auch begriffen werden wird... Ich würde vielleicht "fat" rausnehmen, aber der Mann will ja mit seinen Videos auch polarisieren. Das kommt bei "flop" nicht so rüber.Bei einem Budget von 225 Millionen und einem weltweiten Einspiel von 616 Millionen ist er mit der 2,5-Formel rein rechnerisch eigentlich leicht in der Gewinnzone (er spricht ja von einem "big fat flop").
Hey... nicht auf Fake News reinfallen!freeman hat geschrieben: ↑12.12.2025, 15:45Als was er intern hundertpro bei DEN Zahlen auch begriffen werden wird... Ich würde vielleicht "fat" rausnehmen, aber der Mann will ja mit seinen Videos auch polarisieren. Das kommt bei "flop" nicht so rüber.Bei einem Budget von 225 Millionen und einem weltweiten Einspiel von 616 Millionen ist er mit der 2,5-Formel rein rechnerisch eigentlich leicht in der Gewinnzone (er spricht ja von einem "big fat flop").
Der OG-GOAT hat allerdings seit "Superman II" nix mehr an der Kinokasse gerissen. "Superman III + IV" sowie "Superman Returns" sind krassere Flops als der Gunn-"Superman" und "Man of Steel" ist von den Zahlen (225–258 Millionen Dollar Budget vs. 670 Millionen Dollar Einspiel) in sehr ähnlichen Dimensionen unterwegs wie der hier. Da ist Batman im Hause DC/Warner wahrscheinlich die sicherere Bank, zumal der auch international meist mehr Zugkraft besitzt als der sehr amerikanische Superman.
Das sagt er doch über das Interims-Führungstrio bei DC/Warner, wenn ich das pseudobetrunkene Gebrabbel richtig verstanden zu haben. Er scheint ja generell nicht zu glauben, dass Frauen Superheldenfilme machen können.
Da bleibt die Frage, was man als Politik zählt oder nicht, wo es persönlich wird und was man als handlungsrelevant zählt usw. Das ist ja kein neuer Trend, sei es die liberale Politik des New Hollywood, das schwarze Selbstbewusstsein von Blaxploitation oder das Reaktionäre der Cannon Studios. In "The Last Action Heroes" von Nick de Semlyen las ich noch, dass Chuck Norris "Invasion USA" wohl deutlich ernster nahm als viele andere, da er vorher einen Artikel über mögliche Schläfer-Agenten in den USA gelesen hatte und die Welt mit diesem Film davor warnen wollte.
Naja, für dich ist ja alles, was Disney ist oder du mit Disney identifizierst, direkt verbrannte Erde. Das mag nicht politisch sein, aber hat schon eine klare Schlagseite. Ist okay, jeder hat seine Präferenzen (ich ja auch), aber es fällt mir bei den von dir ausgewählten Kommentaren/Quellen durchaus mal auf. Dan Trachtenberg magst du ja beispielsweise, obwohl sein "Predator: Badlands" zumindest in Sachen aktuelle Zahlen noch weiter von der Gewinnzone entfernt ist als "Superman" 2025, aber da hast bisher noch nicht so derbe drauf eingetreten.
Wobei ich sagen würde, dass Man of Steel besser als der Gunn-Superman abschnitt, wenn man die Ticketverkäufe im Kontext der Inflation berücksichtigt und die war ja in den letzten zehn Jahren schon amtlich. Das 616 Mio. $ Einspiel steht dann nämlich 804 Mio. $ von Man of Steel gegenüber, wenn ich richtig gerechnet habe.Der OG-GOAT hat allerdings seit "Superman II" nix mehr an der Kinokasse gerissen. "Superman III + IV" sowie "Superman Returns" sind krassere Flops als der Gunn-"Superman" und "Man of Steel" ist von den Zahlen (225–258 Millionen Dollar Budget vs. 670 Millionen Dollar Einspiel) in sehr ähnlichen Dimensionen unterwegs wie der hier.
Ich kann mich da jetzt nicht auf konkrete Quellen berufen, sondern nur auf meine Erinnerungen, aber da würde ich nicht mitgehen. Als Start des DCU waren die Erwartungen daran schon ziemlich hoch und, wie gesagt, frisch nach dem Nolan-Batman-Hype. Aber da haben wir vielleicht auch beide unsere Brillen...
Quelle: https://www.forbes.com/sites/scottmende ... d-over-dc/But because Walt Disney's The Avengers had arguably raised the bar so high, the newfangled DCEU movie franchise, which unofficially began with Man of Steel, never had a chance of impressing the masses with merely "really good" box office grosses. Man of Steel earned $291 million domestic and $668m worldwide in the summer of 2013, more than the eventual $642m global gross of Thor: The Dark World. The number wasn't high enough in this post-Avengers world. So not only was the Dark Knight tossed into what was supposed to be Man of Steel 2, but the film was made into something of a backdoor pilot for Justice League.
But, we should acknowledge that Man of Steel was that "smaller film" and that, with the understanding that Superman has never been as big of a cinematic superstar as we all like to pretend he is, $668m worldwide gross was a pretty solid foundation.
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 8 Gäste