Filmtagebuch: SFI
Moderator: SFI
Re: Filmtagebuch: SFI
Die Werbung ist aber auch penetrant. Bei mir mittlerweile fünf Einspielungen und dazu auch deutlich lauter als der Serienton. Interessanterweise kommt beim Paramount+ Prime Video Channel keine Werbung, das merke ich mir künftig.
Die affektive Struktur der Klimakrise
„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“
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Re: Filmtagebuch: SFI
Kommt drauf an, welchen Prime Channel man nimmt. Standard hat keine Werbung, Basic schon. Aber das aktuelle 2,99€ -Angebot gilt für Standard, das werde ich mir heute auch mal für die zwei Monate abonnieren (da es nur noch bis morgen gilt)
Re: Filmtagebuch: SFI
The Running Man

The Running Man ist ein unterhaltsamer, stilvoll inszenierter Science-Fiction-Thriller mit starken Ansätzen und einer gelungenen Hauptbesetzung. Glen Powell überzeugt als glaubwürdiger Jedermann, der sich weniger mit brachialer Gewalt als mit Cleverness und Überlebenswillen gegen ein übermächtiges System behauptet. Die dystopische Zukunftswelt ist atmosphärisch gestaltet und thematisiert zeitgenössische Debatten wie Deepfakes und Medienmanipulation. Auch das hohe Erzähltempo und die solide inszenierten Verfolgungs- und Actionszenen sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Allerdings schöpft der Film sein gesellschaftskritisches Potenzial rund um manipulative Konzermacht und soziale Ungleichheit eher oberflächlich aus. Die Action ist zwar handwerklich gelungen, erreicht jedoch selten wirklich spektakuläre Höhepunkte, während die Gegenspieler und viele Nebenfiguren zu blass bleiben. Auch das unnötig in die Länge gezogene Finale kostet den Film etwas von seiner Wirkung.


The Running Man ist ein unterhaltsamer, stilvoll inszenierter Science-Fiction-Thriller mit starken Ansätzen und einer gelungenen Hauptbesetzung. Glen Powell überzeugt als glaubwürdiger Jedermann, der sich weniger mit brachialer Gewalt als mit Cleverness und Überlebenswillen gegen ein übermächtiges System behauptet. Die dystopische Zukunftswelt ist atmosphärisch gestaltet und thematisiert zeitgenössische Debatten wie Deepfakes und Medienmanipulation. Auch das hohe Erzähltempo und die solide inszenierten Verfolgungs- und Actionszenen sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Allerdings schöpft der Film sein gesellschaftskritisches Potenzial rund um manipulative Konzermacht und soziale Ungleichheit eher oberflächlich aus. Die Action ist zwar handwerklich gelungen, erreicht jedoch selten wirklich spektakuläre Höhepunkte, während die Gegenspieler und viele Nebenfiguren zu blass bleiben. Auch das unnötig in die Länge gezogene Finale kostet den Film etwas von seiner Wirkung.

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