Was wollen Frauen wirklich? Ok, ok, ok, den alteingesessenen und treuen Liquid-Love Lesern ist dies bereits hinreichend bekannt. Für alle anderen hier noch einmal eine schematische Zeichnung:

Genau, Frauen wollen echte Männer. Hart, kernig, roh, ungeschliffen und megasexy. Dabei sollten diese göttlichen Schöpfungen natürlich auch in der Lage sein, ihre weiche Seite raushängen zu lassen und immerhin ein oder zweimal im Jahr das Frühstück ans Bett bringen. Und so richtig derbe schlau sollten sie auch noch sein. Doch das sind ja für echte Männer nur kleine Opfer. Doch leider leben wir heute in einer Gesellschaft, die es vorzieht, sich selbst zu belügen. Heute sollen Filme wie Casino Royale Überfilme sein und Knaller wie Rambo II keine 10/10 verdienen. Sushi ist angeblich eine Delikatesse, Kinder sind toll, Angela Merkel eine Frau, Killerspiele pöse und Frauen geben vor, lieber arbeiten und sich selbst verwirklichen zu wollen, als daheim dem Mann zu Diensten zu sein. Im Zuge dieser allgemeinen - arg verlogenen - Entwicklung mutet es natürlich fast schon logisch an, dass ein Traumkerl, wie der auf der Zeichnung oben, heute noch vollkommen alleine durch sein Leben hirscht und eine Beziehung für ihn ferner zu liegen scheint, als der erste bemannte Raumflug zum Mars. Traurig aber wahr.
Stattdessen lancieren die Frauen immer neue "Idealbilder" von Männern. Idealbilder, auf die sie angeblich stehen, die sie anziehend finden und mit denen sie den Rest ihres Lebens verbringen wollen. Die letzte große Strömung dahingehend waren die sich metrosexuell schimpfenden "Männer". Manikürt, gezupfte Augenbrauen, gepflegt, lachsfarbene Hemden, Pomade in den Haaren und immer ein bissel zu weinerlich in der Anlage. Quasi schwule Männer, die offiziell dennoch auf Frauen stehen! Doch Vorsicht Männer, die ihr den Rasenkotzer David Beckham als euer Stylevorbild erachtet! Warum? Nun, wer schlau ist, lässt sich jetzt die Augenbrauen wild wachsen, wirkt ein wenig verwahrlost und verbrennt die tuckigen Hemden. Allerdings braucht ihr das weinerliche Wesen nicht abzulegen!
"Freeman, du sprichst im Wahn", höre ich da? Mitnichten. Denn nach den Metrosexuellen kommen jetzt die Wimpster!!! Das ist eine Art Wortneuschöpfung aus den Begriffen "wimp"=Feigling und "hipster"=Jazzmusiker. Für mich viel bedeutender ist auch die eklatante Nähe zu dem Begriff whimper, was ja ungefähr soviel bedeutet wie wimmern oder winseln und genau das macht die Wimpster eben aus. Es sind Weicheier, extrem schüchtern, sie sehen immer aus, wie gerade aus dem Bett gestiegen, nennen einen unmännlichen Kleine-Jungen-Körper ihr Eigen (wies mitm Puller aussieht, weiß ich net, bin kein Wimpster ;-) ) und fordern die Frauen allgemein zu Kommentaren heraus wie: "Is der süß ..." oder: "Ach wie niedlich". Das große Vorbild aller Wimpster sind Typen wie James Blunt, Adam Green oder Ethan Hawke. Und somit sind Wimpster ja eigentlich nichts anderes als Metrosexuelle, nur eben mit weniger Lackaffenappeal.
Tja, liebe Frauen, die vorgegebene Marschrichtung ist ja definitiv schon mal nicht verkehrt und wenn ihr es dann endlich geschafft habt, eure Angst vor wahren Männern abzulegen und neben dem Lackaffentum eben endlich auch das Weicheiige bei den Männern zum Teufel schickt, dann habt ihr endlich wirklich das, was ihr wollt und was ihr auch verdient habt ... Nämlich das hier:

Oder wollt ihr wirklich so was hier?

Na das denke ich aber auch ...
In diesem Sinne:
freeman, lieber nen Broken Back als nen Wimpster ...






