The Breed

Monster, Tiere, Mutationen
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The Breed

Beitrag von freeman » 15.12.2006, 00:57

The Breed

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Originaltitel: Breed, The
Herstellungsland: Südafrika / USA
Erscheinungsjahr: 2006
Regie: Nicholas Mastandrea
Darsteller: Michelle Rodriguez, Eric Lively, Oliver Hudson, Taryn Manning, Hill Harper, Nick Boraine, Lisa-Marie Schneider

Fünf auf unterschiedlichste Weise bekannte oder verwandte Jugendliche wollen ein erholsames Wochenende auf einer abgeschiedenen Insel verbringen. Da wären John und Matt. Sie sind Brüder und ihren Eltern gehört das Anwesen auf dem Eiland in dem man Nächtigen möchte. Sie haben ihre Freunde Sara, Nikki und Noah dabei. Nikki hatte mal was mit John, wand sich dann aber lieber dessen Bruder Matt zu. Sara kennt John und Matt schon Ewigkeiten, würde gerne von John rangenommen werden, muss sich aber schon eine geraume Weile den Avancen von Noah erwehren. Tja, und Noah ... Noah ist der Quotenschwarze ;-). Kurz nachdem man sich auf der Insel heimisch eingerichtet hat, läuft der Gruppe saufender, feiernder und badender Jugendlicher ein Schäferhundjunges zu. Man nimmt sich seiner an, doch Noah bemerkt schnell, dass mit dem kleinen Kläffer etwas nicht stimmt. Bevor man sich wundern kann, haut der kleine Racker ab und Sara, die die Rolle der Ersatzmutter übernommen hat, stolpert ihrem Schutzbefohlenem angetrunken hinterher. Keine zwei Meter vor dem Anwesen wird sie von einem ungleich größeren Hund angefallen und gebissen.

Zwar würde man am liebsten von der Insel verschwinden, doch man beschließt, aus dem Rest der freien Tage das Beste zu machen. Da auch die gebissene Sara in dieses Vorhaben einwilligt, bleibt man also auf der Insel und muss merkwürdige Veränderungen an Sara feststellen. Sie entwickelt einen Mordshunger und wirkt zunehmend aggressiver. Als die Jungs dann auf eine Art Jagdausflug ins Innere der Insel vordringen, stoßen sie auf einen blutverschmierten Mann, der "Sie wollen uns nicht hier haben" stammelnd aus dem Unterholz gekrochen kommt. Wenige Augenblicke später wird er vor den Augen der Jungs von einem Rudel Hunde in Stücke gerissen. Schnellstmöglich will man nun von der Insel runter ... dummerweise hat der liebe Gott zwischen die Jugendlichen und ihr hehres Ziel eine ganze Horde an hungrigen Hunden platziert ...

Tja ja, der Hund, des Menschen bester Freund. Was macht der uns nicht für Freude. Und solange man nicht zur Gattung der Briefträger gehört, wird wohl auch Niemandem ein Hundi als größter Feind des Menschen in den Sinn kommen. Filme wie Lassie, Benji, Bingo usw. verstärken diesen Eindruck noch. Doch wie so oft macht es gerade den Filmschaffenden viel Freude, uns Zuschauern unsere Glaubensgebäude einzureißen. Cujo oder Man's Best Friend mit Lance Henriksen sind dafür eindrucksvolle Beispiele. Und nachdem Brian Yuzna seinen Hundedarsteller sogar mit einem metallenen Endoskelett versehen hat, war's endgültig vorbei mit dem Bedürfnis, jedem Hund eine Packung Chappi vorzusetzen. Wes Craven schlägt nun mit seinem langjährigen Assistenten Nick Mastandrea in die gleiche Kerbe und präsentiert uns gar garstige "beste Freunde des Menschen". Das Ergebnis bietet immerhin solide Unterhaltung, mehr aber auch nicht.

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Zu ausgelutscht sind die Storyingredienzien, die uns hier vorgesetzt werden: genmanipulierte Viecher, eine einsame Insel, nicht funktionierende Handys, lächerliche Klischeefiguren und keinerlei Neuerungen oder Innovationen in Bezug auf das Tierhorrorgenre. Obendrein ist dem Film der Begriff Spannung leider vollkommen fremd, was vor allem daran liegt, dass er zunächst fast 40 Minuten braucht, um endlich loszulegen. Erwartet man dann eine Aneinanderreihung von Tierattacken, sieht man sich auch massiv getäuscht. Die Viecher lassen einfach immer viel zu schnell locker und ziehen sich zurück. Das mag dem Ansatz entsprechen, dass die Kläffer besonders schlau sind und nicht blindlings agieren, der Spannung ist das aber eher abträglich. So zieht der Film immer nur kurzzeitig an, um gleich darauf wieder komplett das Tempo herauszunehmen. Kurzweilig ist dann wahrlich etwas anderes. Probleme hat der Film auch mit der Logik. Da springt ein jahrelang abgestelltes Auto zunächst ohne zu mucken problemlos an, keine zwei Minuten später - wenn es "spannend" werden soll - klappt das natürlich nicht mehr. Auch werden hier Menschen ziemlich extrem verletzt, die Auswirkungen dessen pendeln dann je nach Gusto des Regisseurs einmal in die Richtung, einmal in eine andere. So bekommt Nikki einen Pfeil durchs Bein. Es heißt daraufhin: "Sie braucht dringend einen Arzt, sie ist schwer verletzt." Zwei Minuten später klettert sie wieder behände mit dem kaputten Bein, als wäre nie etwas gewesen. In der gleichen Szene - weil es der Spannung zuträglich ist - humpelt sie dann auf einmal wieder. Ist die Spannungsspitze weg, verabschiedet sich auch das Humpeln. Sehr komisch. Besonders dämlich ist der Einfall, dass sich Gebissene in ihrer Persönlichkeit verändern, da man diesen Fakt nicht einmal ansatzweise erklärt. Auch wird nie angedeutet, in welche Richtung sich die Gebissenen weiterentwickeln könnten. Einmal wird bedeutungsvoll gefragt, was wohl nun aus den Gebissenen werden würde. Hier bietet der Film dann das Einzige, was dem Zuschauer auch als Erstes in den Sinn kommt: Ein Schulterzucken ... Hier wäre deutlich mehr drin gewesen! Genau wie eben bei den Attacken der Hundis. Viel mehr und deutlich effektivere Angriffe hätten die Spannung deutlich anheben können. Eine Behauptung, die sich dank der im Film vorhandenen Attacken deutlich untermauern lässt, denn diese machen wahrlich Laune und haben auch die eine oder andere Schrecksekunde zur Folge. Wenn allerdings ein Fenster während einer Autofahrt mal eben runtergekurbelt wird und dann unten gelassen wird, obwohl die eventuellen Gefahren bekannt sind, ist der darauf folgende "Schock" schon eher gering. Kurzum: Story und Spannungskurve bzw. die Inszenierung der Spannungsspitzen hätten etwas mehr Feintunings bedurft! Vor allem im Figurenbereich fallen dann auch einige Storynachlässigkeiten auf. Warum zum Beispiel wird die Situation um John, Matt und Nikki lanciert, wenn man sie eh nicht benutzen will? Hier verschleudert man geradezu freigiebig eventuell spannungsfördernden zwischenmenschlichen Zündstoff. Etwas enttäuschend ist auch der Bodycount, der wirklich verdammt niedrig ausgefallen ist und die wenigen Toten treten dann auch noch recht unspektakulär ab. Wirkliche Splattereinlagen oder gorige Momente gibt es eigentlich keine, was auch ein wenig von der Inkonsequenz des Streifens zeugt.

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Technisch ist der Film ohne Fehl und Tadel! Die Optik passt zu jedem Augenblick und scheint hier und da ordentlich nachbearbeitet wurden zu sein. Ein Eindruck, den die beigefügten Making Ofs nahe legen, laut denen die Insel alles andere als heimelig und urlaubsatmosphäreversprühend herüberkommt. Wenn man es genau nimmt, sieht man kaum eine Making Of Sekunde, bei der es mal nicht regnet oder zumindest die Crewmitglieder nicht in dicken Jacken herumhirschen. Bei dem Inselsetting verwundert, dass wirklich absolut nicht auffällt, dass Südafrika als Drehort hergehalten hat. Das Setting sieht irgendwie sehr nach einer Allerweltsinsel aus. Die Spannungsszenen sind recht altmodisch inszeniert. Es gibt keine Monster's View Einlagen und der beste Schock ist immer noch der, wenn auf einmal etwas da auftaucht, wo vorher nichts war, was in The Breed eigentlich immer ordentlich klappt. Der Score passt sich dem Geschehen immer trefflich an und gemeinsam mit der netten Soundkulisse (bis auf Hundeknurren und menschliches Gelaber gibt es Nichts auf der Insel, das Geräusche machen könnte, weil es die Hunde schon gefressen haben!) kann man schon ein paar nette Schocks herbeipoltern. Einzig die Tatsache, dass der Film - bis auf eine wirklich effektive Ausnahme - seine Schockszenen immer am hellichten Tage auffährt, muss man dem Film ankreiden, da so auch keine wirkliche Atmosphäre aufkommen will.

Schauspielerisch muss sich der Film wahrlich nicht verstecken. Als John liefert Oliver Hudson - Bruder der süßen Kate und damit Sohn von Kurt Russells Lebensgefährtin Goldie Hawn - eine grundsympathische Performance ab und fungiert als Mann der Tat als wesentlichster Identifikationscharakter des Filmes, der am Anfang zwar zu cool gezeichnet wird, im weiteren Verlauf des Filmes aber an Leinwandpräsenz zulegt. Dagegen wirkt Eric Lively als Matt viel zu blass und unpräsent. Zwar darf er sich dank Hundebiss auch ein wenig verändern, viel zu seiner Charakterzeichnung oder seinem Schauspiel trägt das allerdings nicht bei. Er wirkt halt noch ausdrucksloser als vorher und ist imo der Schwächste im Cast. Hill Harper (der schwarze Ermittler aus CSI New York) hat die undankbarste Rolle abbekommen. Er gibt den bereits erwähnten Quotenschwarzen und darf in dieser Rolle auch alle Klischees abfeiern, die diesen Charakteren so allgemein zugestanden werden: Dünnes labern, dumm agieren und sterben. Da er aber durchaus den einen oder anderen Gag auf sich vereinen kann, wirkt Harper insgesamt solider als Lively. Taryn Manning, die optisch absolut nicht mein Fall ist und hier irgendwie unter einem seltsam fleckigen Make Up zu leiden hat, gibt Sara. Ihr Problem ist halt, dass sie sich als Erste dank Biss verändert und eben nicht klar wird, worauf diese Veränderung hinauslaufen soll. Dies schadet ihrem Charakter extrem, darstellerisch kann man sich aber nicht beschweren, denn Manning bringt sowohl das zunächst Niedliche genauso gut herüber wie das seltsam Veränderte. Michelle Rodriguez als Nikki darf zunächst herrlich entspannt aufspielen und einfach mal das geben, was sie nunmal ist: Ein Girlie. Klar, ein Powerfraueneinschlag ist da natürlich vorhanden (Charakter klettert gern), im Vergleich zu ihren bisherigen Streifen wirkt sie hier aber mal richtig weiblich. Und ja, das steht ihr hervorragend. Mit weiterem Verlauf des Filmes wandelt sie sich dann natürlich zur kampflustigen Powerfrau und das kann sie ja sowieso. Hier gibt es nicht viel zu kritteln. Witzigerweise (und ihr wisst, ich wäre nicht ich, würde mir das nicht auffallen ;-) ) erlaubt uns die Michelle hier mal einige Einblicke dahingehend, was da so unterwäschetechnisch bei ihr angesagt ist, haben doch ihre Hosen in The Breed immer massive Problem die prallen Rundungen ihres verlängerten Rückens in Zaum zu halten. Ein kleines Best of findet ihr bei den Screenern ... Kihi.

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Zum Rest des Castes muss man nicht viel sagen. Die beiden Personen tauchen kurz auf und sterben. Viel spielen muss man da nicht und mehr menschliches Kanonenfutter gibt es auch gar nicht. Die tierischen Darsteller überzeugen auf ganzer Linie und ihre recht druckvollen Attacken zeugen von einer wirklich ordentlichen Tierdressur. Die Tiere springen in und auf fahrende Autos, sie durchbrechen Fensterscheiben und verarbeiten ganze Holzverschläge zu Kleinholz, was ein ums andere Mal für echte Verblüffung beim Zuschauer sorgt. Die Effekttechniker werden vor allem beim Ableben der Tiere eingespannt, denn hier gibt es einige unfeine Szenen aus Vierbeinersicht zu bestaunen. Hunde werden im Sprung mittels Baseballschläger aus der Luft gefischt, getreten, geschlagen und aufgespießt. Hier durfte sich die Effektabteilung (ob Computereffekte oder Animatronics wird aus den Making Ofs leider nicht ersichtlich) nach Herzenslust austoben und ihre Arbeit funktioniert auf den Punkt. Also zumindest hoffe ich, dass es Effekte waren ... ansonsten wäre der obligatorische Hinweis am Ende des Filmes hinsichtlich des Wohlbefindens aller Hunde ein ziemlich schwarzhumoriger Gag ...

Das Ergebnis ist ein darstellerisch und technisch wirklich ordentlicher Genrevertreter, dessen Hundedressuren absolut zu überzeugen wissen. Leider leidet The Breed unter akuter Spannungsarmut und einem arg verschleppten Tempo. Schraubt man seine Erwartungen allerdings nach unten, liefert The Breed zumindest anspruchslose Horrorkost für den kleinen Survivalhorrorhunger zwischendurch.
:liquid4:

Die DVD von McOne ist mit einer FSK 16 uncut und kommt in wirklich toller Bild- und Tonqualität. Die Extras sind leider recht uninteressant. In einem 40minütigen Making of schaut man 20 Minuten zu, wie Hunde angemalt werden, im weiteren Verlauf gibt es unbearbeitete Interviewfetzen und uninspirierte Einblicke vom Set. In der Behind the Scene B-Roll darf man dann unter anderem minutenlang zuschauen, wie die Schienen für eine Kamerafahrt aufgebaut werden. Äääähm ... ja ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 15.12.2006, 11:27

Nette Collage. :wink:
Ach so ja, das Review natürlich auch... ergo wieder ein klassischer "Wes Craven presents".

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Beitrag von freeman » 16.12.2006, 00:19

Hier muss ich mal den Bond neueren Datums zitieren:
Vince hat geschrieben:Nette Collage. :wink:
Ach so ja, das Review natürlich auch
Ach? Ist es dir aufgefallen? :lol:

Jau, so kann man das sehen. Das Wes Craven präsentiert Fazit von dir trifft es eigentlich sehr gut. Geil ist im übrigen ein Interview mit einem Produzent im Making Of, wo er sich partout nicht an den Namen des Regisseurs erinnern kann LOL, das nenne ich mal absolut genial angelegtes Geld ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 06.01.2007, 09:56

:liquid5:

Unerwartet anständiger old-School-Hunde-Horror ohne Tricks und/oder Ausschweifungen. Einige coole Szenen sind durchaus dabei. Die Charaktere sind allesamt sehr blass (Michelle Rodriguez, Deine Karriere ist offiziell broken, spielen kannst Du eh nicht). Kurzweiliges Futter für einen Abend vor der Glotze. Schnell wieder vergessen - bis auf die Frage, wie man manch eine Szene mit den Hunden wohl gedreht hat...

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Beitrag von freeman » 07.01.2007, 01:18

StS hat geschrieben:Schnell wieder vergessen - bis auf die Frage, wie man manch eine Szene mit den Hunden wohl gedreht hat...
Jo, umso trauriger, dass die Making Ofs wirklich vollkommen für die Tonne sind. Hier hätte man wahrlich den Fokus mehr auf die Hundeaction legen sollen und nicht auf den lapidaren Scheiß drumherum ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von kaiserfranz » 07.01.2007, 12:29

Feine Review freeman! Hab über den Streifen zuletzt was in der Cinema gelesen. Muss ich mal ausleihen.

@StS: Die Karriere von der Michelle läuft doch ganz gut, oder? Hat die nicht auch mittlerweile ne größere Rolle bei LOST?

Gruss
kaiserfranz
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Beitrag von Hannibal » 07.01.2007, 12:42

Michelle sieht auf der Collage auf jeden Fall so richtig scheiße aus ;-)

Review gefällt mir auch mal wieder sehr gut, auch wenn sie mich wohl nicht zum Kauf/Leihen/Angucken verführen wird ;-)

MFG
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Beitrag von StS » 07.01.2007, 13:14

kaiserfranz hat geschrieben:@StS: Die Karriere von der Michelle läuft doch ganz gut, oder? Hat die nicht auch mittlerweile ne größere Rolle bei LOST?
Sehe ich nicht ganz so. Von einer "Indie-Braut" (Girlfight) zur "Kino-Schauspielerin" (RE, Blue Crush, tFatF) und von da aus zu Parts in DTV-VÖs (Control, the Breed) und einem "Boll-Werk" bis hin zu einem TV-Gesicht ... ich weiß ja nicht. :wink:

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Beitrag von kaiserfranz » 07.01.2007, 13:30

Kann man auch so sehen. Aber ihre Auftritte in Kinofilmen bechränkten sich aber recht häufig auf ziemlich dumme Parts, wo sie Haut zeigen konnte (z.B. Blue Crush oder The Fast and the Furious).

Gruss
kaiserfranz
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Beitrag von freeman » 08.01.2007, 02:31

kaiserfranz hat geschrieben:Kann man auch so sehen. Aber ihre Auftritte in Kinofilmen bechränkten sich aber recht häufig auf ziemlich dumme Parts, wo sie Haut zeigen konnte (z.B. Blue Crush oder The Fast and the Furious).
Ich denke mal, da wird die Michelle recht unschuldig dran sein ... Die schreibt ja net die Chauvidrehbücher :lol:

Zum Thema TV-Gesicht: SIE wurde von den Lost Machern gefragt! Hat zugesagt, aber nur ZEITLICH beschränkt. Und dem ist ja nun auch so ... Staffel 3 isse nicht mehr dabei. TV Gesicht trifft es dann also net so ganz ... und selbst wenn: Wir reden hier von LOST ... nicht von irgendeiner anderen Gülle :lol:

@ Hanni: Lass die Michelle in Ruhe!!! ;-)

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Beitrag von StS » 08.01.2007, 09:58

freeman hat geschrieben:Zum Thema TV-Gesicht: SIE wurde von den Lost Machern gefragt! Hat zugesagt, aber nur ZEITLICH beschränkt.
Hmmm ... SIE wurde auch von Uwe gefragt, für einige Dollars zeitlich beschränkt an seinem Set aufzutauchen... :lol:
freeman hat geschrieben:Und dem ist ja nun auch so ... Staffel 3 isse nicht mehr dabei.
Schön, dann ist der Störfaktor ja nicht mehr lange dabei! :D

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Beitrag von freeman » 09.01.2007, 00:54

StS hat geschrieben:
freeman hat geschrieben:Zum Thema TV-Gesicht: SIE wurde von den Lost Machern gefragt! Hat zugesagt, aber nur ZEITLICH beschränkt.
Hmmm ... SIE wurde auch von Uwe gefragt, für einige Dollars zeitlich beschränkt an seinem Set aufzutauchen... :lol:
Hey Hey Hey ... du wirst doch wohl Regiegott Uwe nicht mit irgendwelchen TV Versagern gleichsetzen wollen? Beteiligst du dich etwa an der Internethetze gegen den Doktor? Schäm dich Stefan! Pfui! ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von StS » 09.01.2007, 09:42

freeman hat geschrieben:
StS hat geschrieben:
freeman hat geschrieben:Zum Thema TV-Gesicht: SIE wurde von den Lost Machern gefragt! Hat zugesagt, aber nur ZEITLICH beschränkt.
Hmmm ... SIE wurde auch von Uwe gefragt, für einige Dollars zeitlich beschränkt an seinem Set aufzutauchen... :lol:
Hey Hey Hey ... du wirst doch wohl Regiegott Uwe nicht mit irgendwelchen TV Versagern gleichsetzen wollen? Beteiligst du dich etwa an der Internethetze gegen den Doktor? Schäm dich Stefan! Pfui! ;-)
Neeeeeeeee.... das weißt Du doch. :lol:
"In the Name of the King", "Seed", "Postal" und "BloodRayne 2" stehen schließlich weit oben auf meiner Liste. :wink:

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Beitrag von freeman » 10.01.2007, 00:30

Puh, ich dachte schon ... *die Mail an die Bollstasi wieder löschend*

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 06.06.2008, 23:30

Von mir auch so knappe :liquid5:
Sehr drolliger Tierhorrorfilm, bei dem ich den "Der Hund ist der beste Freund des Menschen" trotz all der gefletschten Zähne (und trotzdem ich als Kind mal ne kleine Hundephobie hatte) nicht aus dem Kopf bekam. Wenn die da so saßen, sahen die einfach zu lieb aus und die Formationen an den Hügeln waren zu drollig - aber gerade dieses absurde Verhalten in Kombination mit Tieren zu sehen, die uns aus dem Alltag so vertraut sind, hatte irgendwie seinen Reiz.
Passend dazu war dann eben die Gegenkonzeption zu "Verflucht", mal (überwiegend) nicht auf CGI zu setzen, sondern auf Tierdressur. Das verleiht dem Ganzen einen schön ungeschminkten Anstrich.
Genretechnisch dagegen siehts schlechter aus. Kaum Gore, wenig Kills, viele Momente der Spannungslosigkeit, irgendwie mögen auch all die Schockmomente nicht funktionieren (oh wie schlimm - ein süßer Hund hüpft einen Menschen an). Das hätte in jedem Fall besser gelöst werden können.

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Beitrag von Fäb » 07.06.2008, 20:47

och ich fand den 'nen tick besser. Sicherlich irgendwo Stangenware, aber unterhaltsam und ziemlich straight war das ganze doch, und immer noch einigermaßen im Gedächtnis obwohl schon bestimmt ein Jahr seit der Sichtung vergangen ist und das will bei solchen Filmchen schon was heißen :lol:

ne echt, fand das Szenario durchaus bedrohlich und die Darstellerclique überhaupt nicht schlecht - wie sonst meistens bei derlei Horrorkost.
:liquid6:

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Beitrag von LivingDead » 14.09.2008, 20:43

Gerade gesichtet. Und ich kann mich euren Meinungen eigentlich nur noch anschließen. Ziemlich sraighter, gut inszenierter Old-Shool-Horror, der fast gänzlich ohne CGI auskommt, dafür aber mit beeindruckenden Tierdressuren punktet. Auch die Musikuntermalung stimmt. Zwar fehlt es hie und da etwas an Horror und/oder Blut, aber dennoch macht der Film Spaß und hat durchaus die ein oder andere denkwürdige Szene zu bieten.
:liquid5:
Mit freundlichem Gruß
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