Sniper 1 - 7

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Sniper 1 - 7

Beitrag von freeman » 16.10.2005, 03:02

Sniper

Bild

Originaltitel: Sniper
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1993
Regie: Luis Llosa
Darsteller: Tom Berenger, Billy Zane, J.T. Walsh, Aden Young, Ken Radley u.a.

Panama. Zwei gut getarnte Gestalten kriechen durchs Unterholz in Stellung. Spähen ein Dörfchen aus. Das Ziel ist bald ausgemacht. Die Lage wird mit präzisen, knappen Begriffen umrissen. Einer der beiden legt an und schießt. Die Kugel durchschneidet die Luft (toller Effekt) und sitzt punktgenau: One Shot One Kill – Its Snipertime! Auf dem Rückzug wird Thomas Becketts Partner Opfer eines Fangschusses von einem gegnerischen Sniper.

Schnitt: In Amerika wird Miller instruiert in Panama einen General namens Alvarez auszuschalten. Ein Drogenkartellchef plant nämlich, diesen nach einem Staatstreich, den der Drogenkartellchef eingefädelt hat, als neuen Präsidenten zu besetzen. Ein gewisser Thomas Beckett soll für Miller den tödlichen Schuss setzen. Beckett selbst wird, falls er sich irgendwie als störend erweist, auch zum Abschuss freigegeben!

Davon ahnt dieser freilich nichts, sondern „freut“ sich bereits auf seinen neuen Partner. Mit dem zieht er dann auch gleich los, gen Drogenchef Hazienda und man hat Zeit sich zu beschnüffeln. Viel passiert in dieser Phase nicht und man versucht den beiden Figuren etwas Leben einzuhauchen. Dabei bildet Beckett den ruhigen, verschlossenen und abgeklärten Part während Miller der Paragraphenreiter und jugendliche Heißsporn ist.

Beim ersten Versuch den Drogenbaron und den General auszuschalten, baut Miller Mist. Beckett und Miller versuchen nun das verfehlte Ziel erneut zu beseitigen. Auf dem Weg zu dem neuen Versuch werden sie von einem hartnäckigen gegnerischen Sniper verfolgt, den Beckett aber mit List und Tücke ausschalten kann! Am Unterschlupf der Bösewichte angekommen gelingt es eines der Ziele auszuschalten. Ziel 2 bleibt aber am Leben. Miller dreht nun frei, glaubt er doch, das Scheitern sei Becketts Schuld, dabei hat jener nur Millers Leben retten wollen, da dieser nicht bemerkt hatte, dass er entdeckt wurde. Doch Miller sieht in ihm nun eine Bedrohung seines Auftrages und beide Sniper beharken sich gegenseitig. Ein kurzes Gespräch bringt Klärung. Plötzlich tauchen die Schergen des Generals auf. Beckett sichert Millers Rückzug und wird gefangen genommen. Miller sieht nun die Gelegenheit gekommen, seinen Auftrag zu erfüllen und Beckett eventuell zu befreien ...

Klar, die Story ist nichts weltbewegendes, aber sie hält den Film zusammen. Jener ist trotz der Thematik erstaunlich actionfrei. Meist setzen die Sniper einen Schuss ab und die Schergen der Zielperson ballern in den Wald. Viel mehr passiert eigentlich nicht. Stattdessen dürfen wir beiwohnen, wie lange es manchmal dauern kann, bis der tödliche Treffer gesetzt werden kann. Das dies nicht langweilig wird, liegt an den optimal besetzten Schauspielern und der tollen, extrem dichten Atmosphäre, die mit Ankunft in dem Regenwald Panamas einsetzt. Berenger ist seine Rolle wie auf den Leib geschneidert und Billy Zane rettet sich mit maximal zwei Gesichtsausdrücken durch den Film. Allerdings ist das auch vollkommen ausrechend. Einen Method Acting Sniper braucht kein Mensch ;-). Die Dialoge, die die beiden führen, sind nicht sonderlich gehaltvoll oder intelligent, aber zumindest zweckmäßig. Man kann zumindest behaupten, dass der Film, der ja komplett von den beiden Figuren getragen wird, null langweilig wird.

Ein Spaß ist die Kameraarbeit. Insbesondere die Abschüsse werden gut umgesetzt. Entweder durch sichtbar gemachte, die Luft zerschneidende Kugeln oder indem die Kamera selber anstatt der Kugel auf das Opfer zufliegt. Auch sehr amüsant ist, wenn ein Sniper durch sein Zielfernrohr blickt und die Kugel sieht, die immer näher kommt, und ihn sein Auge und sein Leben kosten wird. Insbesondere zum Ende wird die Musik auch noch unglaublich gut. Zuvor ist sie maximal zweckmäßig zu nennen, doch im Showdown klingt sie fast wie ein Meisterwerk von Vangelis.

Für mich der ultimative Sniperfilm, mit netten Abschüssen, einer netten Story, einem tollen Berenger und spitzen Kameraeinfällen.

Uncut gibt es den Film leider nur im Ausland, so in den USA. Bei uns hat es nur die verhunzte FSK 16 Fassung auf DVD geschafft und komplett ungeschnitten lief der Film bisher nur im Kino. Alles was danach kam, war immer stark geschnitten!
:liquid7:

In diesem Sinne:
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Sniper 2

Beitrag von freeman » 16.10.2005, 03:05

Sniper 2

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Originaltitel: Sniper 2
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2002
Regie: Craig R. Baxley
Darsteller: Tom Berenger, Bokeem Woodbine, Erika Marozsan, Linden Ashby u.a.

Mittlerweile hat sich Thomas Beckett mehr oder weniger auf sein Altenteil zurückgezogen. Er snipert jetzt nicht mehr Leute um, sondern passt auf, dass sich „passionierte“ Großwildjäger bei der Jagd auf eingesperrtes!!! Wild nicht selber in den Fuß schießen. Auch sonst ist sein Leben ziemlich am Hintern, er kommt mit dem normalen Leben nicht zu Rande. Bald tritt zu seinem Glück der militärische Geheimdienst an ihn heran ... Beckett soll im Balkan einen Verbrechergeneral ausschalten, der Blitzsäuberungen durchführt und auch so echt böse ist ...! Knurrig willigt Beckett ein, wohl wissend, dass er auf ein Himmelfahrtskommando geschickt wird.

Beckett braucht noch einen guten Beobachter und findet ihn in Cole, seines Zeichens Mörder eines FBI Agenten und daher irgendwie genauso entbehrlich wie Beckett. Na das kann ja nur gut gehen. Also auf in den Balkan und Zeit für ein paar herrlich schlechte Rückprojektionen, um einen Hubschrauberflug zu simulieren. Der Abschuss gelingt selbstverfreilich, aber unsere Helden bleiben nicht unbemerkt und flux werden aus den Jägern die Gejagten.

Jetzt kann Craig R. Baxley mal wieder vom Leder ziehen und bietet eine nette Straßenbahn vs Polizei und Militärauto Sequenz, die für eine TV bzw. Direct to video Produktion gar net mal schlecht ist! Und vor allem die dabei aufgefahrenen Explosionen erinnern an Baxleys beste Zeiten, als er noch in dem Lundgren Klassiker Dark Angel mit seinen Feuerbällen die Nacht zum Tag machte. Im übrigen rennen Beckett und Cole sogar an mehreren Del Kartons, de la Papp = Trabbis vorbei – wie geil is das denn bitte schön? ;-) Nach dieser Jagd werden die beiden erst mal getrennt. Da sich Cole ziemlich bereitwillig einkaschen lässt, dämmert dem Zuschauer schon recht bald, dass der bereits erledigte Kamerad nicht wirklich das eigentliche Ziel war. Beckett ahnt davon noch nichts und versucht alles, um Cole aus dem Knast zu holen, der sich seinerseits derweil an das eigentliche Ziel heranmacht.

Die vorgegebene Richtung beschreitet Baxley konsequent weiter. Hier und da mal ein paar Snipereinlagen und auch für ein zwei weitere nette Explosionen hat es offenbar gereicht und das, wo man sich sogar nen Panzer geliehen hat, mit dem man ein paar Häuserlies einreißt. Is ja nur fair. Wenn die Amis schon im Osten nen Film drehen, können sie ja auch gleich mal ein bissel das Stadtbild in Osteuropa umgestalten ;-).

Spannend oder dergleichen ist das ganze nicht sonderlich. Der ganze Intrigenkram bremst das Tempo nur unnötig aus, die Verfolger agieren eher dilettantisch und es gibt auch keinen wirklich gefährlichen Gegner bzw. Antagonisten zu unseren Helden und so nimmt sich deren Flucht aus dem Balkan inklusive ihrem „Päckchen“ (Die Zielperson soll nicht ausgeschaltet, sondern aus dem Land gebracht werden), ziemlich vorhersehbar aus. Der einzige Abschnitt, der wirklich etwas Spannung bietet und auch einen interessanten Gegner hat, ist ein Sniperduell in einer heruntergekommenen Fabrik. So hätte man den ganzen Film gestalten sollen, dann hätte er vermutlich richtig gut rocken können. Zu dem Spannungsdefizit gesellt sich recht bald nen bissel Gewissensgequatsche und ob es gut ist, andere Menschen zu töten, wenn man als Legitimation nur den Umstand hat, dass man es tut, damit andere weiterleben können. Naja, auch versucht man Beckett ein menschlicheres Rückgrat einzuziehen, was aber so schnell fallengelassen wird, wie man es in den Film hat einfließen lassen. Leider schien dann auch noch das Geld auszugehen, so halten sich dann auch die Actioneinlagen zahlenmäßig extrem in Grenzen.

Die Choreographie der Action geht dabei ziemlich in Ordnung. Es sind meist kurze Scharmützel und der Bodycount ganz ansehnlich, woran es aber fehlt, ist eine gewisse Konsequenz und Härte oder eben das Geld für nen paar Blutbeutel. So werden die Gegner zwar teilweise durchsiebt mit Kugeln, aber Blut fließt keines.

Berenger gibt den knurrigen Einzelgänger gewohnt gut, ist aber eben auch nicht mehr der jüngste (was auch in den Film eingewoben wird (Augenprobleme)) aber er trägt den Film dennoch mühelos. Bokeem Woodbine als sein Partner ist sympathisch und eine gute Ergänzung zu Berenger. Die beiden machen Spaß zusammen. Der Rest des Castes setzt sich aus osteuropäischen Darstellern zusammen und sie machen ihre Sache annehmbar. Das beste ist aber die deutsche Synchro, die den Dialekt der Einheimischen wie folgt wiedergibt.
Abor Kriog iost nocht gut. Wie könnon sie Menschon töton. Oh mein Gott ;-)

Ergo: Kein Vergleich zu dem kultigen Vorgänger, alleinstehend betrachtet aber ganz brauchbare Unterhaltung.

In Deutschland gibbet den Streifen ancat von Columbia auf Dävaudä.

:liquid4:

In diesem Sinne:
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Sniper 3

Beitrag von freeman » 16.10.2005, 03:05

Sniper III

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Originaltitel: Sniper 3
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2004
Regie: P.J. Pesce
Darsteller: Tom Berenger, Byron Mann, Denis Arndt, John Doman, William Duffy u.a.

Tom Beckett ist nach wie vor im Dienste des Marine Chors und befindet sich augenblicklich im Training für eine Tauglichkeitsprüfung. Dabei tritt er diversen Ausbildern schon mal ordentlich auf die Füße, fristet sein Leben ansonsten aber vornehmlich in den Bars und Kneipen dieser Welt. Alt ist er geworden und verbraucht. Probleme macht ihm vor allem seine Abzugshand, von der in Sniper I der Zeigefinger abgetrennt wurde und die nun allmählich Lähmungserscheinungen anheim fällt. Ein wichtiger NSA Mann, der schon einmal mit Beckett gearbeitet hat, will ihn nun dennoch noch einmal rekrutieren. Beckett soll in Vietnam den Kopf eines Schmugglerringes unschädlich machen, drängt der Schmuggelkönig doch auch ins Geschäft des internationalen Terrorismus. Das Pikante an dem Auftrag: Chef der Bande ist Paul Finnegan, ein ehemaliger Kamerad Becketts, der Tom schon mehrmals das Leben gerettet hat und eigentlich für tot galt!

Beckett nimmt den Auftrag an und reist nach Ho Chi Minh City, das ehemalige Saigon. Quan, Mitglied der örtlichen Polizei, ist Becketts Kontaktmann und weist ihn in die örtlichen Begebenheiten ein. Der erste Mordanschlag geht gründlich in die Hose und kann von Beckett nur mittels einiger netter Fangschüsse geklärt werden. Er selbst fährt nach der Aktion erst einmal ein. Im Knast läuft ihm Finnegan über den Weg, der relativ irre Wesenszüge offenbart, dabei aber Fragen aufwirft, die Beckett an seinem Auftrag zweifeln lassen. Eine Explosion im Polizeihauptquartier kann Tom nutzen, um im allgemeinen Chaos zu fliehen. Er bereitet nun seinen 2. Anlauf vor, wissend, dass er erneut hintergangen wurde und obendrein mehr als entbehrlich ist. An mehreren Fronten gleichzeitig kämpfend, hat Tom nur eine Möglichkeit ungeschoren aus der Geschichte herauszukommen: Er muss herausfinden, warum Finnegans Ableben wirklich so wichtig für seine Auftragsgeber ist ...

Hossa ... der 3. Teil von Sniper ist eine Fortsetzung nach Maß. Zwar bietet der Film deutlich weniger Action als die 2, dafür ist die Action hier packender und bedeutend blutiger als im lahmen Vorgänger ausgefallen. Es setzt harte Durch- und Einschüsse, Blutwolken und eine überraschend saftig endende Kampfsporteinlage von Byron Mann. Obendrein atmet der 3. Teil deutlich mehr Flair und Stil als der graue Ostblockteil. Hohen Anteil daran hat Regisseur P.J.Pesce, der auf atmosphärische Bilder und eine ungemein souveräne Optik setzt, darunter einen für B-Verhältnisse tollen Soundtrack mit vielen asiatischen Elementen packte und in Byron Mann einen super Sidekick für Tom Berenger fand. Mann ist nicht erst seit Crying Freeman eine sichere Bank bezüglich prägnanter Nebenrollen. Hier gelingt es ihm innerhalb der Sniper Serie den besten Sidekick zu geben, der Beckett am überzeugendsten aufzubrechen versteht und menschlicher erscheinen lassen kann als Zane oder Woodbine. Berenger selber darf wieder viel knurren und murren und freilich ist der von Haus aus recht ruhige Berenger nach wie vor die Idealbesetzung für den alten Sniperhasen. Interessanterweise wird auch sein Alter nicht überspielt, sondern glaubhaft in den Film eingebunden.

Atmosphärisch dichter 3. Teil der Sniperreihe, der endlich wieder Härte in die Serie hineinträgt (ohne dabei die 1 zu erreichen) und sich insgesamt auf das Wesentlichste beschränkt: Ein Sniperfilm braucht nun mal keine Panzeraction, wie uns Teil 2 glauben machen wollte, sondern gut inszenierte Hits und Schusswechsel sowie eine geradlinige, schnörkellose Geschichte. All das bietet Sniper 3 und setzt einen ordentlichen (vorläufigen?) Schlusspunkt unter Berengers Paraderolle als Tom Beckett.
:liquid6:

Die Uncut DVD kommt von Columbia Tri Star und rutscht gerade in Nice - Price Gefilde ...

In diesem Sinne:
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Zuletzt geändert von freeman am 08.10.2014, 08:39, insgesamt 5-mal geändert.

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Sniper: Reloaded

Beitrag von StS » 16.10.2005, 10:34

Freeman legt an:

Sniper: Reloaded

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Originaltitel: Sniper: Reloaded
Herstellungsland: Südafrika
Erscheinungsjahr: 2010
Regie: Claudio Fäh
Darsteller: Billy Zane, Richard Sammel, Annabel Wright, Chad Michael Collins, Patrick Lyster, Kayla Privett, Conrad Kemp, Ian Van Der Heyden u.a.

Brandon Beckett, Sohn des legendären Scharfschützengottes Beckett, ist mit einer UN-Friedensmissionseinheit im Kongo unterwegs, um einen ausländischen Farmer vor einer unmittelbaren Bedrohung durch kongolesische Rebellen zu beschützen. Auf dem Anwesen des Farmers wird die Einheit Becketts von einem Scharfschützen gestellt. Mann um Mann schaltet der Scharfschütze aus. Nur Beckett überlebt. Er wird von einem Jäger gefunden und wieder aufgepäppelt. Gemeinsam kehrt man zur Farm zurück und findet hier die Tochter des Farmers lebend auf. Diese berichtet, dass ihr Vater mit allen möglichen Parteien des tobenden Konfliktes Handel betrieben habe. Vor allem wäre es um Waffen gegangen. Die drei kehren in das Lager des Jägers zurück, das gerade von Rebellen verwüstet wird. Diese nehmen auch die Kinder mit, um die sich der Jäger lange Zeit kümmerte, damit sie nicht zu Kindersoldaten umerzogen werden konnten. Kampfeslustig hängt sich der Jäger an die Fersen der Rebellen, während Beckett zu seiner Basis zurückkehrt. In seinem Schlepptau das Mädchen des Farmers. In der UN Basis entwickelt Beckett den Plan, dem Jäger zu helfen und nebenbei seine Männer zu rächen, indem er den Scharfschützen ausschaltet. Dieser scheint seltsamerweise aus UN Reihen zu stammen! Beckett vermutet ein weitreichendes Komplott ... unverhoffte Hilfe auf seinem Rachefeldzug erhält er von einem alten Bekannten seines Vaters ...

Sniper kann wohl als kleiner Kultklassiker des Genres bezeichnet werden. Straighte Action, coole Bilder, ein souveräner Tom Berenger und die faszinierende Mentalität der präsentierten Scharfschützen aus Passion wissen ein ums andere Mal zu begeistern. Teil II, Jahre später nachgeschoben und billig im Ostblock runtergekurbelt, gemahnte an einen Schlag in die Fresse jedes Fans des Originals, während sich Teil III wieder als grundsolide Actionkost entpuppte, in der auch Tom Berenger wieder deutlich motivierter wirkte. Da konnte ein vierter Teil gerne kommen. Dieser trägt nun den Titel Sniper: Reloaded und man ahnt es: Ein Neuanfang soll gemacht werden. Darum konzentriert man sich nun auf Becketts Sohn, wohl auch, weil der gute Tom sicherlich keine Lust mehr hatte, sich für einen weiteren Actionkracher in glaubwürdige Soldatenform zu bringen.

Und so folgen wir nun seinem Sohn. Dieser ist ein simpler Marine in UN Diensten, was gleich zu Beginn die Erwartungen an den Film herunterschraubt, denn die Scharfschützenmentalität, die im ersten Teil noch so cool abgefeiert wurde, spielt in Sniper: Reloaded keine wirkliche Rolle mehr. Was natürlich schade ist und den „Reboot“ des Franchises in arg beliebige Fahrwasser gleiten lässt. Glücklicherweise verkommt der Streifen nun aber zu keinem Hohelied auf die Marines oder die Amerikaner, da Brandon Beckett nur als Teil der UN agiert und dementsprechend das Weltpolizeitum der USA keine wirkliche Rolle spielt. Vielmehr wird der Streifen flott zu einer persönlichen Rachegeschichte, bei der der Marine auf einen Könner der Scharfschützenzunft trifft und versuchen muss, dessen Achillesferse zu finden.

Als Hilfe agiert Billy Zane in einer nur kleinen Rolle, ruft aber aufgrund seiner bloßen Präsenz viele positive Assoziationen an den ersten Teil hervor und bringt auch Berengers Figur immer mal wieder zur Sprache, weshalb sich Sniper: Reloaded in diesen Momenten auch wirklich wie ein Teil des Franchises anfühlt. Leider nutzt man Zanes Rolle nicht, um Brandon Beckett zum Sniper auszubilden. Interessante Trainingssequenzen wären sicherlich die Folge gewesen und hätten den Mittelteil hundertprozentig aufwerten können. Doch man verschenkt diese Möglichkeit und setzt stattdessen auf belanglose Dialoge, ein paar tolle Bilder des afrikanischen Kontinents und eine bemühte Liebesgeschichte. Kurzum: Im Mittelteil hängt der Actionfilm komplett durch. Im Grunde passiert gar nichts und auch Action will es einfach keine geben. In diesem Abschnitt fällt dann auch heftig auf, dass Chad Michael Collins der Charakterfresse Tom Berenger nicht ansatzweise das Wasser reichen kann. Und auch Billy Zane stiehlt ihm geradezu beiläufig die meisten Szenen. Obendrein wirkt der arg bubihaft herüberkommende Darsteller in den ersten Minuten extrem fehl am Platze, denn von einem kantigen und harten Marine hat er nicht viel.

Glücklicherweise ändert sich das mit zunehmender Laufzeit ein wenig. Denn wenn Collins in Action ist, weiß er durchaus zu gefallen. Schon erstaunlich, was ein wenig Dreck im Gesicht an Härte bringen kann. Ansonsten hat der Mime Berengers Anlage seiner Figur anscheinend gut studiert, denn mitten im Gefecht holt er plötzlich Berengers kultigste Schussstellungen hervor und nietet die Halunken um. Damit wären wir bei der Action. Hier hat es drei größere Scharmützel. Keines davon setzt irgendwie auf Sniperduelle, stattdessen gibt es hübsche Shoot Outs, in denen mit allen möglichen Waffen das Halunkenpack blutspritzend und teils recht harsch umgenietet wird. Dank der Anwesenheit von Zanes Figur gibt es sogar Trickschüsse durch Häuserwände mit fatalen Folgen. Das ist alles sauber umgesetzt und hat auch einige sehr hübsche optische Momente, etwa wenn Regisseur Claudio Feh die Kamera an den Lauf der Kamera klemmen lässt und diese dann den Träger der Waffe filmt. Hierbei entstehen sehr eigenwillige Momentaufnahmen.

Was der Action fehlt, sind ein paar spektakulärere Momente wie Explosionen oder Car Chases. Die Konzentration auf reines Geballer lässt die Actionszenen leider alle recht ähnlich wirken. Und auch die unter der Action laufende Musik will nicht wirklich fesseln. Gemessen am aktuellen Genrestandard kann man sich aber actiontechnisch wahrlich nicht beschweren, vor allem da der Showdown ordentlich Laune macht. Dennoch hätte es im Mittelteil noch mindestens eine Actioneinlage mehr dringend gebraucht. Weniger gebraucht hätte man den Epilog, der noch mal in wenigen Minuten zusammenfasst, was in den Minuten zuvor passiert ist und fast so wirkt, als traue man dem Actionzuschauer nicht zu, dass er kapiert hat, was da gerade die 80 Minuten vorher an ihm vorbeigerast ist. So komplex ist der Film dann wahrlich nicht meine Herren!

Was bleibt ist ein Anhängsel ans Sniper Franchise, das leider den großen Fehler macht, den Scharfschützenaspekt viel zu sehr in den Hintergrund zu rücken. Spätestens wenn man merkt, dass die Taktiken und Aktionen des fiesen Snipers interessanter sind als der gesamte Film, wird einem das schmerzlich bewusst. Zumindest müht sich der neue „Sniper“ redlich, dem zumindest auf einem Foto gezeigten Berenger kann sein junger Ersatz aber wahrlich nicht das Wasser reichen. Dafür bringt Billy Zane ein paar schöne Momente in den Film, die fast schon wehmütig an den ersten Teil anknüpfen. Die Geschichte der Chose ist zweckdienlich, neigt im Mittelteil aber zum Labern. Optisch sind die Bilder des schwarzen Kontinents eine wahre Zierde und auch in der Action weiß des Regisseurs Optikansatz zu gefallen. Die präsentierte Action ist hart und flott umgesetzt, lässt aber spektakuläre Elmente missen. Solide B-Action ... nicht mehr, nicht weniger …
:liquid5:

Die deutsche uncut DVD kommt von Sony und wurde mit einer FSK 18 versehen …

In diesem Sinne:
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Sniper: Legacy

Beitrag von freeman » 16.10.2005, 14:07

Sniper: Legacy

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Originaltitel: Sniper 5: Legacy
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Don Michael Paul
Darsteller: Tom Berenger, Chad Michael Collins, Dennis Haysbert, Dominic Mafham, Mercedes Masöhn, Woon Young Park, George Zlatarev u.a.

Thomas Beckett ist zurück. Gemeinsam mit seinem Sohn jagt die Scharfschützen-Legende einen Killer, der Sniper umbringt. Die wilde Jagd führt unsere Helden über Syrien nach Griechenland, wo ein hübscher Showdown steigt. Allgemein macht die Action dieses B-Movies richtig Laune!
:liquid6:

Zur "Sniper: Legacy" Kritik

In diesem Sinne:
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Sniper: Ghost Shooter

Beitrag von StS » 16.10.2005, 15:02

Freeman zielt genau:

Sniper: Ghost Shooter

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Originaltitel: Sniper: Ghost Shooter
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2016
Regie: Don Michael Paul
Darsteller: Dennis Haysbert, Stephanie Vogt, Nick Gomez, Presciliana Esparolini, Nigel Barber, Enoch Frost, Velislav Pavlov, Billy Zane, Chad Michael Collins u.a.

Scharfschütze Brandon Beckett zögert bei einer Mission, den Abzug zu ziehen. Damit verursacht er den Tod einer Geisel. Das lässt ihn an sich selbst zweifeln. Damit er schnell auf andere Gedanken kommt, wird er in einen neuen Krisenherd geschickt, um dort eine Erdgas-Pipeline zu bewachen… Nette B-Action mit ordentlichen Schauwerten.
:liquid6:

Zur "Sniper: Ghost Shooter" Kritik

In diesem Sinne:
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Sniper: Homeland Security

Beitrag von Carlito » 17.10.2005, 18:06

Freeman ballert wild um sich:

Sniper: Homeland Security

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Originaltitel: Sniper: Ultimate Kill
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2017
Regie: Claudio Fäh
Darsteller: Billy Zane, Tom Berenger, Danay Garcia, Chad Michael Collins, Joe Lando u.a.

Brandon Beckett soll unter der Führung seines legendären Vaters in Kolumbien einen Super-Sniper aus dem Spiel nehmen, der technisch hochgerüstet selbst die unglaublichsten Abschüsse spielend erledigt. Das gibt Regisseur Claudio Fäh die Möglichkeit für ein paar nett in Szene gesetzte, handgemachte Actionszenen, die aber leider viel zu wenig Laufzeit des Actioners beanspruchen.
:liquid6:

Zur Kritik von "Sniper: Homeland Security"

In diesem Sinne:
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Beitrag von freeman » 16.01.2006, 13:49

Carlito hat geschrieben:
StS hat geschrieben:
freeman hat geschrieben:
StS hat geschrieben:Ich geb auch mal meine Meinung dazu ab:

Teil 1: knappe 8/10 (tolle Inszenierung!)
Teil 2: 3/10 (enttäuschende DTV-Ware)
Teil 3: 3/10 (siehe "Teil 2", nur daß ich dieses Mal nicht enttäuscht war, sondern es kommen gesehen hab...)
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StS hat geschrieben:Teil 3: 3/19 (siehe "Teil 2", nur daß ich dieses Mal nicht enttäuscht war, sondern es kommen gesehen hab...)
Hm, die 3 is mir mit 14 Eus einfach zu teuer um mal zu zu schlagen. Ich hoffe noch auf Prämere ;-).

Was kommt eigentlich raus, wenn man deine 3 von 19 auf die 10er Skala umrechnet? ;-) Der muss ja richtig schlecht sein :lol: :lol: :lol:



;-)

In diesem Sinne:
freeman
Vielen Dank für diesen subtilen Hinweis - ist geändert! :wink:
Sniper I ist ein noch guter Film, würde dem auch 7/10 geben, aber die anderen sind nur noch Mist, purer Abklatsch...
Sniper III ist nun oben und hat mir verblüffend gut gefallen. Weitere Fortsetzungen in dieser Art würde ich mir ohne Zweifel geben ...

In diesem Sinne:
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Zuletzt geändert von freeman am 23.10.2017, 18:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Joker6686 » 08.11.2006, 16:03

Heute mal den dritten Teil gesehen: :shock: Aufgrund deines Reviews natürlich freeman ;)Was wieder mal sehr gelungen ist.

Würde dem ne 7/10 geben,denn die Action war sehr sehr ansehnlich und vorallem ganz gut verteilt und die Szene mit der Fingersehne und dem damit verbundenen Kopfschuss verdient schon alleine 1 Punkt mehr.

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Beitrag von jack warrior » 17.06.2007, 14:48

so sniper 3 gesehen. ganz ordentlich inszeniert. berenger wirkt allerdings bischen steif beim rumstacksen und bischen rundlich. werden erinnerungen an den dicken wach. ansonsten ganz ok gemacht macht für mich 6 punkte

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Beitrag von freeman » 01.09.2008, 09:08

Endlich mal die uncut gesichtet und begeistert gewesen ... keine Ahnung warum, aber irgendwas am Sniper packt mich immer wieder. Diesmal hab ich dann ein wenig mehr auf die Mucke geachtet, da sie ja diesmal komplett ausgespielt wurde LOL. Und Holy Shit, da hat ja sogar der Zimmer Hans mit dran rumgeschraubt. Gegen Ende hört man das zwar auch, gedacht hätte ich es aber net ... Mit ihm arbeitete auch noch Mark Mancina am Score mit ... Bombe ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von freeman » 15.06.2011, 08:23

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Beitrag von StS » 15.06.2011, 08:51

Danke für die Rückmeldung! Teil 2 und 3 fand ich ja recht mäßig - Du den dritten nun auch. Trotzdem werd ich ihm bei Gelegenheit auf jeden Fall mal ne Chence einräumen... :wink:

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Beitrag von kami » 15.06.2011, 11:32

Sehe Teil 4 schon stärker, die Verlagerung der Handlung auf Sniper-Ausschaltung ist imo ein interessanter Einfall, die Actionszenen sind erfreulich zackig umgesetzt.
Von mir gibts knappe :liquid7:

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Beitrag von Cinefreak » 02.08.2011, 18:21

Sniper II

Hm, gibts ja selten, aber irgendwie stimme ich mit freeman in fast allen Punkten überein. Wobei die Action teilweise etwas primitiv daherkommt. Zwar ganz nett gemacht, aber auch irgendwie zu schnell vorbei die Actionszenen. Dazwischen gibts dann immer wieder "Neues zur Lage" aus den Staaten, viel zu sehr auf Anspruch getrimmte Gewissensdialoge und irgendwie verdammich viele Längen...
Da ich aber grundsätzlich etwas anders bewerte als freeman und diese Bewertungsform nicht aufbrechen will, damit es nicht zu völliger Verwirrung kommt, gibts von mir die übliche knapp

:liquid6:

Womit ich sagen will, geht für eine einmalige Sichtung erstmal ganz ok, die Längen sind teilweise echt nervig allerdings, aber ein paar nette Actionszenen könnte es schon geben. Baxley kann mehr, das hat er früher bewiesen. Und Erika Maroszan schaut nett aus ;) Ansonsten halt alles netter Durchschnitt, sowohl was Action als auch was den Score und andere Dinge angeht, nichts was umwirft.
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Beitrag von StS » 03.11.2012, 18:25

Sniper: Reloaded“ (2011), die nunmehr dritte Fortsetzung des doch recht anständigen Luis Llosa Action-Thrillers aus dem Jahre 1993, bietet dem geneigten Betrachter (im Gegensatz zu den ersten beiden enttäuschenden Sequels) durchaus erfreulich kurzweilige „DtV-Kost“ für Zwischendurch, welche u.a. dank exotisch-schicker afrikanischer Locations, mehreren kompetent arrangierten Action-Sequenzen sowie der straffen Inszenierung Claudio Fähs („Hollow Man 2“) zu punkten vermag. Chad Michael Collins („Lake Placid 2“) meistert die Hauptrolle durchweg solide, während Billy Zane – der nach Teil 1 erneut wieder mit von der Partie ist, das nun allerdings im Rahmen einer „umgekehrten Rollenausrichtung“ – zwar etwas unglücklich in die Handlung eingeführt wird, sich im zunehmenden Verlauf jedoch immer weiter zu steigern vermag. Die mit einigen Rache-Motiven und „Kommentaren“ zur Bürgerkriegs-Situation auf jenem Kontinent angereicherte Story dient im Grunde kaum mehr als einer „Überbrückung“ der Zeit zwischen einzelnen Shoot-Outs – kommt dabei jedoch nicht ganz so mies gestrickt daher wie etwa die „Inhalte“ vieler vergleichbarer Genre-Produktionen. Klar hätte man einige Plot-Löcher besser stopfen sowie die aufgesetzte Sex-Szene und den unnötigen Epilog weglassen können – unterm Strich stören diese Punkte allerdings nicht übermäßig stark, weshalb man sich den Streifen ruhig mal ansehen kann, sofern man seine Erwartungshaltung entsprechend anpasst…

knappe :liquid5:

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Sniper: Legacy

Beitrag von freeman » 08.10.2014, 08:40

Sniper: Legacy

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Thomas Beckett ist zurück. Gemeinsam mit seinem Sohn jagt die Scharfschützen-Legende einen Killer, der Sniper umbringt. Die wilde Jagd führt unsere Helden über Syrien nach Griechenland, wo ein hübscher Showdown steigt. Allgemein macht die Action dieses B-Movies richtig Laune!
:liquid6:

Zur "Sniper: Legacy" Kritik

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Zuletzt geändert von freeman am 05.04.2016, 09:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von kami » 09.10.2014, 11:27

Bin diesmal bei dir, Freeman, mit Ausnahme deines Bashings gegen den soliden zweiten Teil. Ich finde bei dieser Reihe die Konsistenz beachtlich. Keiner der Filme ist ein echtes Highlight, ordentliche Actionkost bekommt man aber eigentlich immer geboten, und so auch beim jüngsten Teil, der vermutlich der actionreichste Film der Reihe ist. Ich hatte zunächst etwas Bammel, da der Film ja von UFO in Bulgarien produziert wurde, aber der Film macht - von einer lächerlichen Pseudo-Explosion abgesehen, nach der das gerade explodierte Fahrzeug noch genauso dasteht wie zuvor, nur ein bisschen dreckiger - einen ziemlich fetten Eindruck. Die Schauplätze sind abwechslungsreich, die Bilder groß und lebendig, die Atmosphäre zeiht die Drehorte Lügen und wirkt tatsächlich nahöstlich und nicht blocköstlich.
Gute :liquid6:

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Beitrag von SFI » 04.04.2016, 18:21

Sniper: Legacy

Druckvolle Schießübung, die ihren Drehort im ganz nahen Osten geschickt zu verbergen vermag, um daraus den Nahen Osten auferstehen zu lassen. In ihrer Gesamtperformance aber eher mäßig gelungene dtV Kost.

:liquid5:
Der Pfalzbote

"Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise."

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Sniper: Ghost Shooter

Beitrag von freeman » 03.09.2016, 16:55

Sniper: Ghost Shooter

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Scharfschütze Brandon Beckett zögert bei einer Mission, den Abzug zu ziehen. Damit verursacht er den Tod einer Geisel. Das lässt ihn an sich selbst zweifeln. Damit er schnell auf andere Gedanken kommt, wird er in einen neuen Krisenherd geschickt, um dort eine Erdgas-Pipeline zu bewachen… Nette B-Action mit ordentlichen Schauwerten.
:liquid6:

Zur "Sniper: Ghost Shooter" Kritik

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Beitrag von freeman » 23.10.2017, 18:12

Sniper: Homeland Security

Brandon Beckett soll unter der Führung seines legendären Vaters in Kolumbien einen Super-Sniper aus dem Spiel nehmen, der technisch hochgerüstet selbst die unglaublichsten Abschüsse spielend erledigt. Das gibt Regisseur Claudio Fäh die Möglichkeit für ein paar nett in Szene gesetzte, handgemachte Actionszenen, die aber leider viel zu wenig Laufzeit des Actioners beanspruchen.
:liquid6:

Zur Kritik von "Sniper: Homeland Security"

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Beitrag von kami » 23.10.2017, 18:39

Nach den zwei in Bulgarien produzierten UFO-Snipern jetzt mit Claudio Fäh in Kolumbien und wieder nen Zacken gediegener gemacht. Leider gibt's dafür weniger Action, was es gibt, kann aber sehr gefallen. In Erinnerung bleiben stylishe Bilder, sichtbarer Aufwand und einer der schönsten blutigen Kopfschüsse der letzten Jahre.
Gute :liquid6:

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