Detective Dee I - III

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Detective Dee I - III

Beitrag von freeman » 22.05.2014, 09:00

Ein klarer Fall für McClane:

Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen

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Originaltitel: Di Ren Jie Zhi Tong Tian Di Guo
Herstellungsland: China/Hongkong
Erscheinungsjahr: 2010
Regie: Tsui Hark
Darsteller: Andy Lau, Li Bingbing, Tony Leung Ka-Fai, Deng Chao, Carina Lau, Richard Ng, Teddy Robin Kwan, Liu Jinshan, Yao Lu, Huang Yonggang, Qin Yan u.a.

In Tsui Harks Leinwandadaption des Romanhelden gibt Andy Lau den titelgebenden Meisterdetektiv, der im Jahr 689 zwei seltsame Todesfälle untersuchen muss, bei denen die Opfer aus heiterem Himmel in Flammen aufgehen. Die Ermittlungen münden in einem Mix aus Fantasy, Martial-Arts-Action, Detektivfilm und Abenteuergeschichte.

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Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers

Beitrag von freeman » 22.05.2014, 09:02

Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers

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Originaltitel: Di Ren Jie Zhi Shen Du Long Wang
Herstellungsland: China, Hongkong
Erscheinungsjahr: 2013
Regie: Tsui Hark
Darsteller: Mark Chao, Angela Baby, Feng Shaofeng, Lin Gengxin, Carina Lau, Kim Beom, Chen Kun, Hu Dong, Sheng Jian u.a.

"Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers" ist ein Prequel zu dem Blockbuster “Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen” von Tsui Hark. Der setzt auf mehr Fantasy und mehr Action und schwelgt in seiner pompösen Ausstattung. Eine Handlung gibt es freilich auch. Diese dreht sich um Seemonstren, Amphibienmenschen, tauchende Pferde und höfische Intrigen.
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Detective Dee und die Legende der vier himmlischen Könige

Beitrag von kami » 22.05.2014, 09:35

Freeman ermittelt:

Detective Dee und die Legende der vier himmlischen Könige

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Originaltitel: Di Ren Jie Zhi Si Da Tian Wang
Herstellungsland: China, Hongkong
Erscheinungsjahr: 2018
Regie: Tsui Hark
Darsteller: Mark Chao, Feng Shaofeng, Lin Gengxin, Carina Lau, Ma Sichun, Ethan Juan, Yang Yiwei, Tiger Xu u.a.

In “Detective Dee und die Legende der vier himmlischen Könige” erhält Detective Dee vom chinesischen Kaiser das sagenumwobene Drachenschwert und sieht sich fortan diverser Attacken fieser Lumpen ausgesetzt, die in den Besitz des Schwertes kommen wollen. Darunter: Die Frau des Kaisers! Knallbunte Extravaganz von Tsui Hark.
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Beitrag von McClane » 28.06.2014, 11:59

kami hat geschrieben:Sehe das Prequel ähnlich wie der Freeman in seiner schönen Rezi. Hab den Film jetzt auch mal in 3D geschaut, und da fallen die CGI deutlich weniger künstlich auf. Wie schon in FLYING SWORDS OF DRAGON GATE hat Tsui Hark auch diesen Film etwas zu sehr auf 3D zugeschnitten, selbst die Actionszenen sehen in 2D schlechter aus. Das Finale ist technisch aber makellos, wie man im Abspann nachlesen kann, war dafür auch eine anderes Effektbude zuständig als für den Rest. Und das merkt man auch.
Nebenbei bemerkt würde ich natürlich auch diese beiden Filme ins Actionforum stecken, der hohe Actionanteil der Fortsetzung wurde in der Rezi ja angesprochen.
Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen

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Beitrag von McClane » 28.06.2014, 12:01

kami hat geschrieben:Nebenbei bemerkt würde ich natürlich auch diese beiden Filme ins Actionforum stecken, der hohe Actionanteil der Fortsetzung wurde in der Rezi ja angesprochen.
Das Prequel hab ich nicht gesehen, aber beim Erstling würde ich kami auf jeden Fall zustimme (und denke auch, dass es beim Prequel kaum anders sein wird).
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Beitrag von Vince » 12.01.2015, 18:33

Zu den Phantomflammen aus meinem Filmtagebuch (danke für den Hinweis auf den Thread freeman):

Mr. Moto, Charlie Chan oder Mr. Wong sind als Assoziation zwar schnell zugegen, wenn man sich einen Titel wie „Detective Dee“ auf der Zunge zergehen lässt, sie lassen als (meist amerikanisierte) Sherlock-Holmes-Varianten im dezenten Schwarzweiß-Rahmen aber eben nicht grüßen, wenn Tsui Hark sich des Themengebiets annimmt. Ganz im Gegenteil gleicht der Prolog diversen chinesischen Großproduktionen der letzten Jahre; von einem „kleinen“ Fall kann hier nicht die Rede sein, demzufolge auch nicht davon, dass nach 60 bis 80 Minuten bereits eine Auflösung im Raum stünde. Die riesenhafte Buddha-Statue, die den kompletten Film als Kulisse bestimmen wird, sorgt für eine anonymisierte, handschriftlose Gigantomanie, die von den zeremoniellen Abläufen auf dem Boden mit allerhand bunten Kostümen und Flaggen nur noch verstärkt wird. Von Harks einstmals so prägnantem Stil noch keine Spur.

Tritt aber einmal Andy Lau als Titelfigur auf den Plan, bessert sich die Lage. Mit ihm spannen sich auf einmal Figurennetze fester, als er den Ereignissen auf den Grund geht und langsam das wohlbekannte Gefühl entfacht, wie es all die Detektiv-Klassiker zu beschwören vermochten. Und hier findet auch Hark zu alter Stärke. Gezielt führt er seine Hauptfigur auf irrwitzige Wege an seltsamen Schauplätzen, wo kurzzeitig sogar „A Chinese Ghost Story“-Flair aufkommt, wenn etwa ein Ruderboot durch den Aufprall von Eiszapfen in absurden Bahnen in die Höhe geschleudert wird und Kontrahenten sich irgendwo zwischen Wasser und Luft bekämpfen.

Hier gewinnt der bereits aufs Abstellgleis verwiesene Filmemacher einen großen Teil seiner Reputation zurück, denn er hebt sich wohltuend von all der Wuxia-Fließbandware ab, die er mitunter selbst geliefert hat. Zwar gelingt es ihm nicht, die frischen Ansätze auf die stattlichen zwei Stunden Laufzeit auszubreiten, so dass sich doch manche Länge einschleicht, aber als Rehabilitation eignet sich das Detektivabenteuer dennoch.
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Beitrag von Vince » 01.11.2015, 08:19

Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers
Die Gewässer wurden stark aufgewühlt im Jahr 2013. Nicht auszuschließen, dass Detective Dee beim Wellensurfen auf Percy Jackson gestoßen ist, der zum gleichen Zeitpunkt ebenfalls auf Tiefseeungeheuerjagd war – gleichfalls im zweiten Abenteuer seiner Mystery-Kinoreihe.

„…der Fluch des Seeungeheuers“ ist allerdings ein Prequel und entbehrt vieler Originaldarsteller, allen voran Hauptdarsteller Andy Lau, dessen Dee mit Mark Chao umbesetzt wurde. Am grundsätzlichen Ton ändert das nichts; schon „…das Geheimnis der Phantomflammen“ war visuell eher eine Masse-über-Klasse-Effekteschau. Wieder inszeniert Tsui Hark mit CGI- und Ausstattungswut. Unfertig wirkende Effekte werden im Zuge dessen öfter mal durchgewunken. Mittendrin ein Monster nach „Creature from the Black Lagoon“-Vorbild, ohne die erzählerische Ruhe eines alten Monsterfilms. Im Gegenteil, Konflikte werden stets in großen Sälen oder weiten Räumen unter Wirework ausgetragen, derweil Anschuldigungen im weiten Rund einen auffallenden Hall entwickeln.

Was darunter etwas leidet, sind die Feinheiten rund um Dees Ermittlungen. Nicht, dass jene um die Phantomflammen allzu dialoglastig gewesen seien, wenigstens der Geist von Holmes, Chan und Moto war zugegen. Inzwischen nur noch, wenn man die Augen zukneift.
Doch warum soll Hark auch allzu viel an seiner erfolgreichen Formel ändern; die „Dee“-Reihe hat trotz ihrer Unzulänglichkeiten ihre Qualitäten, denn sie weckt die Sehnsucht nach stilvoller Kino-Detektivarbeit und deutet zugleich jenen Erfindungsreichtum an, der dem phantastischen Film zunehmend abhanden kommt.
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Beitrag von MarS » 05.10.2016, 15:20

Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen

Die Genremischung fand ich auch sehr ansprechend. Die Geschichte ist zudem recht spannend und die Optik trotz nicht immer ganz gelungener CGI-Effekte opulent.

Gutes Popcornkino :liquid7:

Mal schauen wie sich Teil 2 so schlägt.

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Beitrag von freeman » 24.10.2018, 19:45

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In “Detective Dee und die Legende der vier himmlischen Könige” erhält Detective Dee vom chinesischen Kaiser das sagenumwobene Drachenschwert und sieht sich fortan diverser Attacken fieser Lumpen ausgesetzt, die in den Besitz des Schwertes kommen wollen. Darunter: Die Frau des Kaisers! Knallbunte Extravaganz von Tsui Hark.
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Beitrag von Sir Jay » 25.10.2018, 08:24

aus irgend einem Grunde machen mich all diese modernen Wuxia Produktionen trotz asia affinität irgendwie gar nicht an. Die paar die ich gesehen habe, haben mich immer etwas indifferent zurückgelassen.

an Detective Dee kann ich mich noch erinnern, weil mir das mal die Ex andrehen wollte, aber selbst der Name Tsui Hark konnte mich nicht zur Überwindung bringen...vllt sollte ich noch einmal einen Neuanfang wagen? :lol:

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Beitrag von MarS » 25.10.2018, 17:19

Welche Ex? Hast du nach der Pick-Up Aktion nicht unzählige davon? :lol:

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Beitrag von Sir Jay » 25.10.2018, 17:41

die davor ex...

schön, dass du dich noch so eingehend erinnerst :lol:

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Beitrag von freeman » 25.10.2018, 18:33

Teil I und II bieten wirklich amtlich Augenfutter. Die kann man absolut schadlos über sich ergehen lassen. Teil III auch, aber wie gesagt, da ziehts sich hier und da. Wichtig ist imo, dass die Detective Dee Filme anderen aktuellen China Blockbustern aus dem Umfeld ne ordentliche Nase drehen. Unter anderem, weil sich Tsui Hark das Patriotengeseire schenkt.

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Beitrag von kami » 26.10.2018, 11:32

freeman hat geschrieben:Teil I und II bieten wirklich amtlich Augenfutter. Die kann man absolut schadlos über sich ergehen lassen. Teil III auch, aber wie gesagt, da ziehts sich hier und da. Wichtig ist imo, dass die Detective Dee Filme anderen aktuellen China Blockbustern aus dem Umfeld ne ordentliche Nase drehen. Unter anderem, weil sich Tsui Hark das Patriotengeseire schenkt.
Letzteres gibts aber bei keinem der zahllosen chinesischen Fantasyfilme der letzten Jahre. Ein schwacher Trost, aber immerhin.

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