Total Risk

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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Total Risk

Beitrag von Vince » 15.09.2007, 19:01

Total Risk

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Originaltitel: Shu dan long wei / High Risk / Meltdown
Herstellungsland: Hongkong
Erscheinungsjahr: 1995
Regie: Wong Jing
Darsteller: Jet Li, Jacky Cheung, Billy Chow, Valerie Chow, Vincent Kok, Kelvin Wong Siu, Wu Ma, Chingmy Yau, Charlie Yeung, Yuen Tak, Ben Lam, Charlie Cho Cha Lee

Freeman meint:

Der Polizist Kit wird eines Tages zu einem Einsatz gerufen. Ein Bus wurde von einem Bädass mit einer Bombe versehen und er droht, den Bus zu sprengen! Das Pikante: Im Bus sitzen Kits Frau und Sohn! Der Bäddie, der sich mit dem Namen Doc vorstellt, steht, nachdem Kit die Bombe nicht entschärfen konnte, auf der To Do Liste des Cops ganz weit oben! Doch vor die Rache hat der liebe Gott in Kits Leben den Abstieg gesetzt. Heute ist er der Stuntman eines abgehalfterten und alkoholsüchtigen Filmsuperstars, namens Fränkie. Dieser wird eines Tages in das Hotel Grandeur geladen als Special Guest einer Ausstellung der russischen Kronjuwelen. Tja, und wo Juwelen funkeln, ist das Lumpenpack meist nicht weit! Obendrein stellt sich der Anführer auch noch als Doc heraus! Kit, der von den Plänen Docs Wind bekommen hat, verschafft sich dementsprechend auch Zugang zu dem Hotel und räuchert dies nun samt und sonders aus ...

Und das heißt für den geneigten Zuschauer: Ein Stirb Langsam Rip Off auf Hongkongisch ;-). Denn im Grunde ersetzt Li den guten Bruce, und die Bäddies auf der angeblichen Jagd nach Freipressmöglichkeiten für inhaftierte Bäddasspartner die Mannen um Alan Rickman. Wirkliche Innovationen oder Neuerungen gibt es dabei nicht zu bestaunen, denn wie dem großen Vorbild geht es Total Risk vor allem um Eines: Eine Actionsause vom Feinsten entfesseln und das gelingt weitestgehend hervorragend.

Zwar muss man bis zum Losbrechen der Achterbahnfahrt in Sachen Action ein wenig warten und einiges an schlimmem Overacting von Jacky Cheung (Bullet in the Head) ertragen, doch genau dieser wüste, brachialsten Humor verbreitende Abschnitt ist wichtig, um sich auf den gesamten Film einzustellen. Denn die Action in Total Risk, so brutal sie auf den ersten Blick auch wirken mag, ist vor allem eines: Ein gigantischer, vollkommen überzogener, greller Comic ohne jegliche Form von Grenzen! Hier wird zerschossen, erschossen, aufgespießt, abgehackt und durchbohrt bis niemand mehr aufrecht stehen kann.

Dabei setzt Action Regisseur Corey Yuen (der hier als Wai auch eine kleine Schauspielrolle übernommen hat) erstaunlich wenig auf Jet Lis Wushu Kampfsportfähigkeiten und lässt ihn vielmehr im Dauerfeuermodus durch die Kulissen hechten. Dabei setzt es blutige Ein- und Durchschüsse und wird der eine oder andere Kopf um weitere Atemlöcher erweitert. In einer Szene darf Li dann Ben Lam als Rabbit in einer breit ausgewalzten und furiosen Kampfsporteinlage niederknüppeln und macht dies druckvoll choreographiert und mit ziemlich fatalen Folgen für Rabbit. Ansonsten fährt er schon mal mit einem Kleinwagen in den Räumen des Hotels herum und überfährt bei dieser Gelegenheit so manchen Bäddie. Den weiteren Teil bestreitet er wild um sich schießend. Auch Jackie Cheung hat eine lang ausgespielte Actioneinlage abbekommen und amüsiert in der ziemlich harten Nummer mit einigen herrlichen Seitenhieben auf das Vorbild seiner Filmsuperstarfigur: Bruce Lee. Dessen Manierismen kopiert Cheung äußerst trefflich und mit wirklich erstaunlicher Präzision.

Ansonsten ist er aber eher ein Störfaktor. Denn sein Overacting ist schon arg grenzwertig. Allerdings muss man Total Risk zugestehen, dass der teils grenzdebile Humor zum Grundton des Filmes passt, wie Arsch auf Eimer und dass obendrein eine ganze Menge der Gags auch in unseren Breiten durchaus funktioniert! So gibt es ein paar brachial witzige Slapsticknummern, die auf den Punkt sitzen! Im Zusammenspiel mit der überzogenen Story und der brachialen Comicgewalt entsteht so eben wirklich eine ziemlich runde Actionsause.

Doch ohne Makel kommt auch diese nicht weg. Das hat vor allem auch inszenatorische Gründe. Man sieht einfach den ganzen Film über, dass das Hotel eine Miniatur ist. Wenn dann darauf Modelhubschrauber landen, wird es schon ein wenig peinlich und auch einige Explosionen um und auf dem Gebäude sind sehr grenzwertig in ihrer offensichtlichen Modellfotografie. Weitere Probleme gibt es bei fast allen Explosionsszenen in dem Gebäude, da es hier zumeist Puppen sind, die weggesprengt werden. Dabei ist es wirklich zu einhundert Prozent offensichtlich, dass es sich bei dem durch die Luft fliegenden Inventar nicht einmal ansatzweiße um Menschen handelt. Abgesehen von diesen wirklich groben Schnitzern, leistet sich Regisseur Wong Jing keine weiteren Fehler und liefert solide choreographierte, sehr brutale Action ab, wie sie eigentlich nur in HK möglich ist/war. Auch abseits der Action funktioniert Jings Optik hervorragend und lässt den Streifen schon deutlich teurer wirken, als er vermutlich war. Was er sich dann allerdings bei Szenen dachte, in denen sekundenlang ein Kleinkindglied beim Urinieren abgefilmt wird und dies im Grunde für einen ziemlich peinlichen Schwanzvergleichwitz herhalten muss, wird wohl nicht nur mir auf längere Zeit ein Rätsel bleiben. Genauso, wie man unter eine solche Actiongranate eine solch belanglose Mucke legen konnte, die zur Dynamik der Action nichts beizutragen weiß.

Dagegen tragen die Darsteller viel zum Gelingen des Streifens bei. Denn da man offensichtlich wusste, was Total Risk am Ende einmal werden sollte, spielt man sich recht konsequent wahrlich um Kopf und Kragen. Neben Jackie Cheung gibt es noch ca. 3-4 weitere Darsteller, die keinerlei Halten in Richtung Overacting kennen und dabei dann die Grenze auch deutlich überschreiten, was sie sogar trotz Comickonzept unpassend wirken lässt! Zum Glück sieht es bei den Hauptdarstellern dagegen ganz ordentlich aus. Li agiert sympathisch und in der Action enorm zupackend, womit er den Zuschauer ohne Weiteres auf seine Seite zieht. Seine Gegenspieler Kelvin Wong (Doc) und Ben Lam (Rabbit) spielen ebenfalls eher zurückhaltend, dem westlichen Stil entsprechend, und entwerfen so wahrlich ordentliche Bäddies, die auch dank ungehemmter Freude an der Gewalt recht bedrohlich rüberkommen. Des weiteren hat es die Wuxija Legende Wu Ma (Tiger and Dragon) ebenfalls in den Film geschafft. Er liefert als Fränkies Vater und Kits Vertrauter eine feine Leistung ab. Die Chicks in Total Risk (unter anderem Chingmy Yau, Charlie Yeung und Valerie Chow) bieten Eye Candy vom Feinsten und sind im Grunde genommen auch wirklich nur für die Schauwerte abseits der Action da. So muss es sein ;-).

Das Ergebnis ist eine echte Hongkongcomicactiongranate im Die Hard Stil in der konsequent härter gestorben wird und die einen sympathischen Li, Daueraction, viel Humor und ordentlich Tempo auf der Habenseite verbuchen kann, in ihrer rockenden Wirkung allerdings durch kleinere Schönheitsfehler immer wieder unterwandert wird.
:liquid7:

In diesem Sinne:
freeman


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Vince meint:

Oft kopiert, nie erreicht: Bruce Lee im gelben Trainingsanzug. Da ist ein ikonisches Bild entstanden, das die ganze Welt fasziniert und unzählige Male zitiert wurde. Das Original bleibt unvergessen, weil an das Erbe stets gemahnt wird. Meist im komödiantischen Sinne.

So auch im hochwertigen Die Hard-Rip Off “Total Risk”, das einen verwöhnten Filmstar (Jacky Cheung als Frankie) in der Hauptrolle weiß, der andere für sich die Drecksarbeit machen lässt und selbst den Ruhm einheimst - ein Schlitzohr eben. Die Welt des Actionfilms scheint also schon mal ordentlich auf die Mütze zu kriegen. Jet Li sehen wir in der Nebenrolle als Frankies Stuntman, der in die Bresche springt, wenn Not am Mann ist. Das zwischenzeitliche Vorpreschen in Hauptdarsteller-Gefilde ist dieser Figur gewiss, denn einen weinerlichen Feigling kann man schlecht zum Helden der Geschichte machen und so darf Li ans Werk, wann immer es wirklich wichtig wird.

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Ihm gebührt auch der dramatische Opener nach “Collateral Damage”-Manier, in dem er seine Familie durch einen Bombenleger verliert. Leider ist der deplatzierte Ernst der Situation eines der wenigen Mankos dieses alles niederwalzenden Brechers von Actiongranate, da im folgenden ein Comedy-Feeling das Flair bestimmen wird und der Prolog im Grunde schon mit Eintreffen der Opening Credits seine Wirkung verloren hat. Die anschließende Blutfehde zwischen Jet Li und dem Bombenleger zieht sich zwar durch den ganzen Film, sie wirkt jedoch arg unpersönlich und ist emotional kaum aufgeladen, bedenkt man, welche Opfer die Feindschaft besiegelten.

Aber zurück zum “alles niederwalzenden Brecher von Actiongranate” - Regisseur Wong Jing macht gar nicht erst den Fehler, die Thriller-Elemente aus dem Referenzwerk von John McTiernan zu übernehmen und setzt von Anfang an auf Action nonstop. Und was er in dem mehrstöckigen Gebäude bei Nacht umzingelt von Polizisten und mit Jet Li, Jacky Cheung, einer Garde von Terroristen und jede Menge Geiseln sowie einem Mini Cooper und einem Hubschrauber auf die Beine stellt, ist Pyrotechnik vom Allerfeinsten.

Die Terroristen (übrigens auf der Suche nach kaiserlichen Kronjuwelen, falls es jemanden juckt) sind gerade in die hochdekorierte Gesellschaft eingefallen, da geht es schon munter los: Ohne Gnade wird fliehenden Geiseln eine Ladung Schrot in den Rücken gepumpt, die Fenster werden zerstört und Menschen werden vom Hochhaus gestürzt, um dem am Boden befindlichen Arm des Gesetzes zu beweisen, wie ernst die Lage ist. Das Sicherheitspersonal des Hauses hat ohnehin keine Privilegien, ohne Vorwarnung fallen Kopfschüsse und ein armer Teufel verliert gar seinen Arm, weil er den unglücklichen Beruf gewählt hat, die Schranke am Einlass zu bedienen.

Dabei wird graphisch kein Blatt vor die Linse genommen. Viele Einstellungen sind ziemlich explizit, ohne jedoch zwangsläufig voyeuristisch zu wirken. Trotzdem könnte mancher Zuschauer Probleme damit haben, dass die unverblümte Gewalt auf diese Weise im Verbund mit typisch asiatischer Comedy präsentiert wird. Im einen Moment wird einer Geisel noch der Kopf weggeblasen, im anderen Moment reißt Frankie, der Filmstar, an einem anderen Ort schon wieder Witze. Das ist nicht jedermanns Sache, dürfte aber auch wieder weitestgehend mit Sehgewohnheiten zu tun haben - derartige Kombinationen sind in Hongkong-Actionern nicht unüblich.

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Dessen ungeachtet überzeugt die konsequente Inszenierung auf Anhieb. Wong Jing heizt die ersten zwanzig Minuten den Motor an und geht dann von 0 auf 100 in zehn Sekunden. Sobald Jet Li das Foyer betritt und merkt, dass irgendwas nicht stimmt, geht die Post ab. Schon in den ersten Minuten ist es so, als würde die Hochhaus-Schießerei von “Stirb Langsam” mit dem Lobby-Geballer aus “Matrix” eine Symbiose eingehen und zu einem Tanz aus Funken und Feuer einladen. Die ersten Hindernisse sind schnell und effektiv aus dem Weg geräumt, aber es warten ja noch 50 weitere Stockwerke...

“Total Risk” entwickelt dabei eine ähnliche Dynamik wie die auf hoher See spielende Mangaverfilmung “City Hunter”, die ähnlich over the top angelegt war und auf eine unfassbare Szene gleich die nächste drauflegte, die dann doppelt so unfassbar war. So läuft das hier auch: angefangen bei einem Mini, mit dem Jet und Jacky unter Dauerbeschuss durch eine Etage fahren, um im letzten Moment im Aufzug zu verschwinden und oben weiterzumachen, bis zu einem Hubschraubermanöver, bei dem man sich zwar fragen muss, ob Jet Lis Figur noch alle Tassen im Schrank hat, was an den Qualitäten der Szene jedoch nicht rüttelt. Zwischendurch werden - ähnlich wie bei “City Hunter” zwischen Jackie Chan und Gary Daniels - Zweikämpfe aufgefahren, die sehr humoristisch angelegt sind und bei denen vor allem die Figur des Frankie wieder im Vordergrund steht. Es gibt da unter anderem springende Killer-Leguane (!) und Frankie wird von einer giftigen Schlange in den Hintern gebissen und fordert von seinem Nebenmann, er solle das Gift heraussaugen (“Was? Ich soll an deinem Hintern nuckeln?”).

Leider wird Jet Li ein wenig verheizt, denn von seinen vorzüglichen Wushu-Qualitäten sieht man fast nichts. Er fungiert hier in der Hochphase seiner Karriere, wenige Jahre vor dem Sprung in die USA, eher als Stuntman und “klassischer” Actionstar denn als Kampfsportler. Wenigstens im Finale hätte man sich gegen seinen großen Gegner ein persönliches Kampfduell gewünscht anstatt eines Psychoduells aus der Distanz, noch dazu mit dem größten aller Actionfilmklischees, der Entschärfung einer Bombe (“rot oder blau?”). Statt dessen darf Jacky Cheung nochmal kurz aufdrehen, als er realisiert, dass er mitnichten bloß ein Schauspieler ist.

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Das macht schließlich in der Summe einen jederzeit kurzweiligen und aufregenden “Stirb Langsam”-Klon allererster Güte, der traumhaft zwischen Action, Action und nochmals Action pendelt, und das mit einer Abwechslung, die ein Schnalzen mit der Zunge wert ist. Wie man zu der Kombination aus Brutalität und Komödie steht, ist Ermessenssache; in jedem Fall aber hätte Jet Li choreografisch gerne noch mehr gefordert werden können. Nichtsdestotrotz: Da lacht das Herz.
:liquid7: , nahe der 8.

Von Laser Paradise gibt es eine sogenannte "Uncut Widescreen Edition", die aber nicht wirklich uncut ist; es fehlen einige Passagen, die hier nachzulesen sind. Eine Bonusscheibe beinhaltet den Kurzfilm "Blue Hope". Ebenfalls von Laser Paradise erschien unlängst die Jet Li Edition. Ein Doppelpack bestehend aus Once upon a Time in China I (uncut) und Total Risk (ebenfalls komplett uncut).

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Beitrag von Cyborg Cop » 15.09.2007, 19:15

Jau, der rockt ordentlich. Hab den 2003 oder 2004 auf der Hong Kong-DVD gesehen. Glaub, die ist komplett ungeschnitten. Das Review paßt absolut und ich gehe mit der Bewertung ebenfalls konform. Kann auch die angesprochenen Schwachstellen bestätigen, einiges hat selbst mich irritiert, obwohl ich damals schon einige Hong-Kong-Filme gesehen hatte.

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Beitrag von Sir Jay » 15.09.2007, 19:17

sounds funny, und ich dachte immer, das wäre immer so ein eher vernachlässigtes Jet Li werk.

hab ich das richtig verstanden, dass diesmal der John mcclane verschnitt von beruf stuntman ist? xD
klingt interessant

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Beitrag von Vince » 15.09.2007, 19:23

Sir Jay hat geschrieben: hab ich das richtig verstanden, dass diesmal der John mcclane verschnitt von beruf stuntman ist? xD
klingt interessant
Jip, so ungefähr. Allerdings steht Jet Li nicht so im Zentrum wie Bruce Willis, er spielt nur eine von mindestens zwei größeren Rollen. Zusätzlich wuselt da noch so eine Reporterin mit relativ großer Screentime herum.

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Beitrag von freeman » 16.09.2007, 01:11

Mein Review pack ich morgen oder übermorgen drunter/drüber wie auch immer ... Da werden viele sehr ähnliche Punkte auftauchen *lach*. Gibt in Deutschland mittlerweile auch eine richtige uncut! Diese kommt gemeinsam mit Once upon a Time in China I in einer Box von Laser Paradise ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von kami » 16.09.2007, 15:08

freeman hat geschrieben:Mein Review pack ich morgen oder übermorgen drunter/drüber wie auch immer ... Da werden viele sehr ähnliche Punkte auftauchen *lach*. Gibt in Deutschland mittlerweile auch eine richtige uncut! Diese kommt gemeinsam mit Once upon a Time in China I in einer Box von Laser Paradise ...
Würde trotzdem lieber die leicht geschnittene (handelt sich nur um ein paar Sekunden Kinderpenis-Footage) DVD nehmen, die qualitativ deutlich besser ist. Der Film ist hochunterhaltsam, aber albern, aufwändig, aber trotzdem trashig. Feinster Wong Jing-Actionkäse mit sehr guter Actionchoreographie vom guten Corey Yuen. Tatsächlich inszeniert wurde HIGH RISK btw nicht von Wong Jing, sondern von Executive Director Allun Lam (BLACKSHEEP AFFAIR).
:liquid7:

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Beitrag von TonyTorpedo » 16.09.2007, 15:32

Den Vergleich mit Die Hard werde ich nie verstehen denn die einzige Gemeinsamkeit ist für mich die Location Hochhaus.

Typische Asia Action von knallhart bis völlig albern alles vertreten.

Mit der :liquid7: sind sich bis jetzt alle einig :)

Zur LP Quali brauch man wohl kaum noch ein Wort verlieren.... :roll:

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Beitrag von Sir Jay » 16.09.2007, 17:11

TonyTorpedo hat geschrieben:Den Vergleich mit Die Hard werde ich nie verstehen denn die einzige Gemeinsamkeit ist für mich die Location Hochhaus.
wenn ich das dem text richtig entnommen habe, kämpft Jet Li dort auch gegen die terroristen im alleinang...wo ist da inhaltlich der große unterschied zu mcclane?

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Beitrag von John Woo » 16.09.2007, 17:15

Sorry, aber nur schon die Bilder sehen albern aus... :roll: Naja, kann mit Asia Humor herzlich wenig anfangen darum werd ich mir den hier wahrscheinlich sparen, auch wenn ich Jet Li gerne sehe. Trotzdem wie immer ein gelungenes Review, Vince!

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Beitrag von TonyTorpedo » 16.09.2007, 19:15

wenn ich das dem text richtig entnommen habe, kämpft Jet Li dort auch gegen die terroristen im alleinang...

wo ist da inhaltlich der große unterschied zu 78467 Actionfilmen :lol:

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Beitrag von Vince » 16.09.2007, 20:06

TonyTorpedo hat geschrieben: wo ist da inhaltlich der große unterschied zu 78467 Actionfilmen :lol:
Na die Hälfte davon sind ja schon mal alles Die Hard-Ableger. ;) Und nicht alle 78467 Actionfilme spielen wie "Total Risk" in nem Hochhaus und zeigen Typen, die genauso deppert aussehen wie die Bäd Dschörmens aus Stirb Langsam, mit ähnlichen Spielchen über die Stockwerke verteilt und so weiter. Der ist ja wohl sowas von Die Hard-beeinflusst, mehr geht ja fast nur bei Seagal. ;)

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Beitrag von freeman » 17.09.2007, 17:50

Mein auch nicht ohne Die Hard Bezug auskommendes Review findet ihr nune über Vince Review ... @ Vince: habs dahingepackt von wegen Verlinkung aus OFDB, da is deine ja sicher auch hinterlegt ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 17.09.2007, 20:00

freeman hat geschrieben:Mein auch nicht ohne Die Hard Bezug auskommendes Review findet ihr nune über Vince Review ... @ Vince: habs dahingepackt von wegen Verlinkung aus OFDB, da is deine ja sicher auch hinterlegt ...
Logisch, hättest du das nicht selbst dorthin gesetzt, hätt ich es höchstpersönlich gemacht. ;)

Was ich bei unseren Doppelreviews immer so geil finde ist, dass wir da echt, ohne uns gegenseitig zu beeinflussen, immer ziemlich identisch argumentieren. Siehe zB. auch Stirb Langsam 4, Dhoom und so weiter...

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Beitrag von freeman » 17.09.2007, 20:12

Naja, diesmal hab ich einfach abgeschrieben ;-)

*lach* jau, denke manchmal auch, dass ich mit dir bei gemeinsamen Filmabenden die wenigsten Diskussionen über die Filme hätte ... wir sind uns halt voll ähnlich ;-)

Ausser im Musikbereich ... willste die Lafee CD wirklich net mal haben? ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 17.09.2007, 20:17

freeman hat geschrieben:Ausser im Musikbereich ... willste die Lafee CD wirklich net mal haben? ;-)
Nach allem was du weißt, könnt ich mir ja ne Raubkopie angelegt haben und die Mucke jeden Abend hören, wenn ich hier mit dir quatsche. :lol:

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Beitrag von freeman » 17.09.2007, 20:22

Ik weeß doch, dass du genau DAS JETZT machst ;-). Beweg deinen Arsch Babe, komm komm her zu mir ... ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von Vince » 17.09.2007, 20:26

Weeßte noch damals, wo die hier in Aachen Sigstunde gegeben hat? Ich hab die in nen Sack gepackt und mit nach Hause genommen. :wink:

Und jetzt wünscht sie mir fiese Pickel ins Gesicht. :(

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Beitrag von freeman » 17.09.2007, 20:36

Wen juckt das, wenn er sie daheim hocken hat? Mensch, Vince ran an die Torte und "willst du auf mich ... willst du auf mich ... willst du auf mich warten?"

:lol:

In diesem Sinne:
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Beitrag von Cinefreak » 11.11.2010, 22:12

Total Risk (leider cut) gesehen

:liquid7:

Tendenz allerdings eher nach unten
Zum Teil doch sehr preiswert inszeniert, vor allem bei den Schießereien merkt man das streckenweise sehr. Auch fallen extreme Anspielungen auf Stirb langsam auf, die zum Teil lustig sind, zum Teil aber auch eine gewisse Einfallslosigkeit unterstellen lassen...

Die Miniaturaufnahmen sind mir nicht so negativ aufgefallen, vor allem der Hubschraubereinschlag hat doch ordentlich gerockt. Sehr negativ fiel mir der darauffolgende sehr langweilige Kampf auf...der zog sich doch arg in die Länge...
Unser neuestes Projekt: https://open.spotify.com/show/35s3iDdkQ12ikEFT9hOoTP - Talk rund um Filme und Serien

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Beitrag von McClane » 12.11.2010, 08:57

Ich find den super, einer der HK-Filme, in denen die überdrehte Komik für mich mal wirklich funktioniert. Sicher, besonders subtil sind die Anspielungen auf Bruce Lee und Jackie Chan nicht, aber das Teil hat echt Drive und viele Einfälle, teilweise echt bekloppt, teilweise aber auch echt stark (gerade die Actionszenen mit dem Auto im Gebäude sind etwas, was man nicht alle Tage sieht). Sicher, das Budget kann nicht mit dem ganzen Hollywoodkram mithalten, aber das sollte ja klar sein, insofern würde ich das dem Film nicht ankreiden wollen. Zudem gibt es Fights galore und zwischendurch auch diverse Shoot-Outs, sodass die Actionpalette auch abwechslungsreich bleibt. Ich mag den auf seine überdrehte Art, auch wenn er manchmal etwas danebenschießt.

:liquid8:
Jimmy Dix: "Du glaubst wohl nicht an die Liebe?" - Joe Hallenbeck: "Doch ich glaube an die Liebe. Ich glaube auch an Krebs." [Last Boy Scout]

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Re: Total Risk

Beitrag von freeman » 15.06.2022, 20:08

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Der Hongkong-Actionknaller mit Jet Li erscheint die Tage in Deutschland erstmals in HD, weshalb der Formationsflug von Vince und mir gen Actionfreunde umgezogen ist. Hier gibt es auch einige Infos zu der Veröffentlichung, deren Bildqualität dem Streifen teils nicht bekommt und die nicht vollkommen ungeschnitten ist.

Zu den Kritiken von "Total Risk"

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Re: Total Risk

Beitrag von Sir Jay » 20.06.2022, 22:28

das merke ich mir vor. Den habe ich vor einiger Zeit ohne untertitel im o-ton auf youtube gesehen :lol:

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