[Konzert] Iron Maiden - ISS Dome Düsseldorf 2007

Eindrücke, Klangchecks aktueller aber auch älterer Scheiben im Review. Dazu Musik DVDs und Konzertberichte.

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Beitrag von Vince » 23.07.2007, 17:21

Hannibal hat geschrieben: Na das schlägt dann doch auch in die Metal-Hammer-Kerbe, auch wenn hier die Schuld auf's Publikum anstatt auf die Band geschoben wird. Auch ne Möglichkeit, aber nicht wirklich überzeugend. Will ich was von der Band oder will die Band was von mir???
Beides, würde ich mal sagen. Ich weiß nicht, wo das weniger überzeugend sein soll als der umgekehrte Fall. Warum soll sich die Band anpassen? Wenn sie nun mal nicht so auf dieses Offensivkonzept ausgerichtet ist, warum soll sie sich verstellen? Deswegen finde ich den Vorwurf aus dem Metal Hammer auch ein bisschen merkwürdig, von wegen Mastodon hätten nicht die Möglichkeit ergriffen, neue Fans zu erreichen. Die Fans nehmen die Band an, wenn sie ihnen so zusagen, wie sie sind. Dazu muss man sich doch nicht verstellen, um möglichst "rockend" rüberzukommen. Das ist wahrscheinlich das größte Mißverständnis, mit dem Musik zu kämpfen hat, die in erster Linie als Kunstform gemacht wird.

Letzten Endes läuft halt alles auf die eine Erkenntnis raus, dass die wahren Blödmänner die Konzertveranstalter sind. Ist einfach Unsinn so eine Band in so einen Kontext zu setzen.

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Beitrag von jack warrior » 23.07.2007, 17:24

die band hätt ja zb das puplikum mit einbeziehen können. dann kann man auch spass bei mucke haben die einem gar nicht zusagt. hab ich schon des öfters erlebt!

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Beitrag von Hannibal » 23.07.2007, 17:29

jack warrior hat geschrieben:die band hätt ja zb das puplikum mit einbeziehen können. dann kann man auch spass bei mucke haben die einem gar nicht zusagt. hab ich schon des öfters erlebt!
Eben nicht, die Musik von denen ist so künstlerisch und progressiv, die dürfen das nicht... ;-)

Seh das genauso und hab das auch schon oft erlebt, dass eine Band, die eigentlich keinen vorher interessiert hat, sich durch sowas neue Hörerkreise erschlossen hat und genau das meint der Metal Hammer auch, die kritisieren ja nicht die Musik an sich, sondern das die Band das Potenzial, was in ihrer Mucke steckt, so schwach nach außen bringt. Und sorry, ich versteh eure Argumentation beim besten Willen nicht...wer sich auf ne Bühne vor 10.000 Leute stellen geht, der soll die Leute unterhalten. Wer da Schiss hat, die Meute ein wenig anzuheizen bzw sich dafür total verstellen muss, ist auf den großen Brettern bzw. eigentlich auf allen Brettern fehl am Platz.

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Beitrag von jack warrior » 23.07.2007, 17:36

Hannibal hat geschrieben:
jack warrior hat geschrieben:die band hätt ja zb das puplikum mit einbeziehen können. dann kann man auch spass bei mucke haben die einem gar nicht zusagt. hab ich schon des öfters erlebt!
Eben nicht, die Musik von denen ist so künstlerisch und progressiv, die dürfen das nicht... ;-)
....

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tja dann sind sie so was von selbst schuld daran. ich mein ich hab es auf nem festival erlebt wo ich nur wegen der hauptbands hinbin mit kumpels. nachmittags es regnete aus eimern spielten brainstorm, kannte ich da nicht. und die musik ist auch bischen speerig am anfang. jedenfalls die ham so ne geile show abgezogen, der platz vor der bühne war trotz regen voll, der sänger hat eine show geliefert, der war durchnässt bis zum exitus aber als weiter. dazu noch ne stimme wie dickinson... geil war für mich die überraschung schlechthin. und zack musste ich cd von denen ham.

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Beitrag von Vince » 23.07.2007, 17:40

Hannibal hat geschrieben: Und sorry, ich versteh eure Argumentation beim besten Willen nicht...wer sich auf ne Bühne vor 10.000 Leute stellen geht, der soll die Leute unterhalten.
Den Punkt hatten wir ja jetzt schon zwanzigmal. Um das zu verstehen, muss man die Mucke halt mit dem ganzen Herzen hören, sonst kann man das nicht verstehen.

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Beitrag von jack warrior » 23.07.2007, 17:55

ups im falschen tread gepostet

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Beitrag von EatenAlive » 24.07.2007, 01:19

Vince hat geschrieben:
Hannibal hat geschrieben: Und sorry, ich versteh eure Argumentation beim besten Willen nicht...wer sich auf ne Bühne vor 10.000 Leute stellen geht, der soll die Leute unterhalten.
Den Punkt hatten wir ja jetzt schon zwanzigmal. Um das zu verstehen, muss man die Mucke halt mit dem ganzen Herzen hören, sonst kann man das nicht verstehen.
Hehe, die Diskussion bringt wohl wirklich nichts, wollte eigentlich nur mal aufzeigen wie wenig aussagekräftig die Meinung eines einzelnen Redaktuers vom Metal Hammer ist, weil man 100 andere subjektive Meinung posten kann, die über die Live Qualitäten genau das Gegenteil sagen. Die Aussage über das deutsche Publikum scheint übrigens nicht mal so falsch zu sein, in den USA und England sind Mastodon mit Slayer getourt und da sind sie eingeschlagen wie eine Bombe, inklusive Grammy Nominierung, obwohl das auch zwei komplett unterschiedliche Fanlager sind. Außerdem muss ich mal sagen ich fände es schrecklich, wenn einige Bands aufeinmal anfangen würden dick mit dem Publikum zu interagieren und einen auf Party machen würde, dass könnte sogar einiges zerstören an der Atmosphäre ihres Auftritts. Ich war mal auf einem Sigur Rós Konzert, die sind wohl noch introvertierter als jede andere Band, da gab es Null Kontakt zum Publikum, die haben die ganze Zeit auf den Boden geschaut, trotzdem war es eine geniale Atmossphäre, ich war wärend des ganzen Konzertes von einer wunderschönen Melancholie umgeben. Es ist halt in solchen Fällen nur die Musik, die spricht und die Personen sind vollkommen zweitrangig, da braucht es keine Interaktion.
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Beitrag von Vince » 24.07.2007, 12:30

EatenAlive hat geschrieben:Außerdem muss ich mal sagen ich fände es schrecklich, wenn einige Bands aufeinmal anfangen würden dick mit dem Publikum zu interagieren und einen auf Party machen würde, dass könnte sogar einiges zerstören an der Atmosphäre ihres Auftritts. Ich war mal auf einem Sigur Rós Konzert, die sind wohl noch introvertierter als jede andere Band, da gab es Null Kontakt zum Publikum, die haben die ganze Zeit auf den Boden geschaut, trotzdem war es eine geniale Atmossphäre, ich war wärend des ganzen Konzertes von einer wunderschönen Melancholie umgeben. Es ist halt in solchen Fällen nur die Musik, die spricht und die Personen sind vollkommen zweitrangig, da braucht es keine Interaktion.
Eben. Ich verstehe auch beim besten Willen nicht, wieso das so schwer nachzuvollziehen ist? Als wenn Interaktion und fette Bühnenshow grundsätzlich notwendig wären. Es gibt Musik, die wirkt genau so eben nicht. LOL, wenn ich mir das bei manchen Songs so vorstellen würde, wie der Sänger das Mikro ins Publikum hält und die Hand an seine Lauscher setzt, das würde total lächerlich aussehen und komplett die Bedeutung des Songs verunglimpfen.

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Beitrag von Hannibal » 24.07.2007, 13:16

Naja, ich glaub wir reden hier aneinander vorbei irgendwie. Wenn die das auf ihren eigenen Konzerten so machen, mag das ja klappen. Da stehen dann die ganzen Prog-Leute und schwingen in der Melancholie der Musik mit und so (wobei sich die Frage stellt, ob man dann nicht auch einfach ne große Stereoanlage hinstellen könnte und ein Band abspielen würde...die Melancholie der Musik würde doch auch dann zünden, oder? - Aber das is jetzt ein anderes Thema...).
Hier muss man doch die Situation betrachten, wenn man sich als Vorband buchen lässt, muss man sich im klaren darüber sein, dass man vor Publikum spielt, dass einen zum größten Teil nicht kennt. Ich spiele selbst in 'ner Band und wenn man dann auftreten will, muss man sich doch über das Publikum Gedanken machen, weil man will ja was vom Publikum, dass die einen weiterempfehlen oder im Falle von Mastodon ihre Platten kaufen. Wenn ich also mit meiner Band im Rahmen eines kleinen Metal-Konzertes auftrete mit anderen Szenebands kann ich "Master of Puppets" komplett durchzocken und den Leuten geht das total ab. Wenn ich das ganze auf ner Dorfdiso mache, laufen mir hingegen die Leute weg, weil kein Schwein "Master of Puppets" kennt, da spiel ich dann nur die kurze Version und dann noch was bekanntes wie "Enter Sandman" oder so. Versteht das jetzt nicht falsch, Mastodon sollen kein Maiden covern, nur um vom Publikum angenommen zu werden, aber naja, wenn ich Vorband von Iron Maiden bin spiel ich eben nicht vor Prog-Metal-Publikum, sondern vor lang haarigen Old School-Metallern und ich sehe da einfach die Verantwortung bei der Vorband, wie ich mich da optimal verkaufen kann. Das heißt nicht unbedingt durch verstellen und hier sehe ich zu Tool auch nen Riesenunterschied. Mastodon sind nicht solche kryptischen Künstler wie Tool mit einer riesigen künstlerischen Bühnenshow. Das sind 4 Metal-Typen wie Metallica, die halt nen sehr starken progressiven Einschlag in ihrem Zeug haben...ich find die ganze Melancholie-Argumentation hier auch völlig unpassend, weil Mastodon wie ein Donnerwetter losprügeln, bis auf die öfter auftauchenden Rhythmuswechsel, Break Downs & Fill-ins ist da gar kein so großer Unterschied zu Slayer, Machine Head & Co. Die Jungs machen richtigen Metal. Das neue Machine Head-Werk ist imo nicht weniger komplex wie die Mucke von Mastodon und Robert Flynn bezieht das Publikum trotz starkem Prog-Einschlag ein und gewinnt so auf jeder Show neue Fans. Und das nicht auf oberflächlicher Party-Ebene, wie ihr das beschreibt. Die sollen keine Holzmichl-Show abziehe, die sollen das Publikum ansprechen, hier und da ein bisschen anfeuern. Das geht bei Slayer, das geht bei Machine Head, das geht bei unzähligen Bands und das ginge auch bei Mastodon.

Und jetzt habt ihr mich soweit, dass ich schon bei Amazon nach "Mastodon"-Alben gucke, verdammt ;-)

Äußerst interessante Diskussion nach wie vor :-)

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Beitrag von jack warrior » 24.07.2007, 13:59

@hanni: armen.
was für nen instrument spielste den???

aber zum thema zurück: hab es vor einigen jahren bei manowar erlebt. vorband bludgeon... death metal... nur als vorband aufgetretten weil die der joey de maio unter vertrag hat... und wobei die musikalisch live gar net mal so schlecht waren irgendwie liesen die doch einen kalt

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Beitrag von EatenAlive » 24.07.2007, 14:08

Also erstmal eine Band Live zu hören ist immer ein anderes Erlebnis, viel intensiver, einprägsamer und das gilt für alle Musikrichtungen. Ich muss auch sagen, dass es im progressiven Bereich einige Bands gab, die ich erst Live richtig verstanden habe. Aber dafür muss man sich glaub ich wirklich mit der Musik beschäftigt haben, es ist halt einfach eine ganz andere Art von Konzert, daran findet nicht jeder gefallen. Trotzdem CD und Live ist immer und überall ein Unterschied.
Das andere sehe ich halt etwas anders, wieso sollte sich eine Band den Gegebenheiten anpassen, wenn es einfach nicht ihre Art ist so aufzutreten. Sicherlich funktioniert das mal vor einem Publikum und vor dem anderen wiederum nicht. Gedanken machen sollte man sich erst, wenn es absolut niemals funktioniert egal wo und wie. :lol:
Ich mein sowas kann auch nicht jeder Künstler und es ist auch die Frage worauf man den Schwerpunkt selber legt, jeder ernsthafte Künstler macht ja die Musik auch irgendwo für sich.Wir können den Spieß auch umdrehen und sagen Iron Maiden treten vor progressiven Fans auf, die würden dann ganz bestimmt auch nicht anfangen ihre Art zu ändern um dem Publikum besser zu gefallen. Die Leute würden zwar dumm aus der Wäsche schauen, aber das ist doch künstlerische Integrität.
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Beitrag von Hannibal » 24.07.2007, 14:29

EatenAlive hat geschrieben:Wir können den Spieß auch umdrehen und sagen Iron Maiden treten vor progressiven Fans auf, die würden dann ganz bestimmt auch nicht anfangen ihre Art zu ändern um dem Publikum besser zu gefallen. Die Leute würden zwar dumm aus der Wäsche schauen, aber das ist doch künstlerische Integrität.
Maiden sind zwar auf ihren letzten Alben ungewöhnlich progressiv geworden, aber das is jetzt egal. Der springende Punkt ist, dass Maiden das nicht machen würden und das vergaß ich vorhin auch zu schreiben. Wenn ich mit meiner Band nicht auf einer Dorfdisco auftreten will, weil die eh nur Sandman und Nothing Else Matters kennen und ich härtere Sachen spielen will, dann nehm ich den Gig nicht an. Die Entscheidungsfreiheit liegt ja bei der Band, ob die wo auftritt oder nicht. Grundsätzlich heißt's ja umso mehr Bühnenerfahrung umso besser, aber trotzdem ist eine gewisse Auswahl nie schlecht, so dass auch Anti-Hampelmänner wie Mastodon selbst drauf kommen müssen, dass sie in einem "rockenden" (im Sinne von fetter SHow, Posen usw) Lineup wie das vom Maiden-Gig mit ihrer zurückhaltenden Art nix zu suchen haben.

@jack warrior: E-Gitarre (Rhythmus)
kihi, die Manowar-Tour mit Bludgeon hab ich auch gesehen. Mein erstes großes KOnzert damals, fand die Death Metaller aber da auch völlig fehl am Platz.

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Beitrag von EatenAlive » 24.07.2007, 14:39

Ich hab alle Maiden Alben, glaub mir das ist nicht progressiv und im Bezug auf die Auswahl, es hat doch im Ausland größtenteils funktioniert bei Mastodon und das ist wirklich so, nur in Deutschland sind sie in einem derartigen Line-Up wohl nicht so angekommen bei der Masse. Da kannst du die Schuld nicht der Band geben, daran sind die Konzerveranstalter schuld, die die territorialen Unterschiede nicht bedacht haben, ein deutsches Publikum ist anders als ein amerikanisches.

PS: Kein Wort über meinen Besitz von Iron Maiden Alben. :lol:
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Beitrag von Hannibal » 24.07.2007, 14:45

Dann sind die Amis wohl doch klüger als wir ;-)

Die letzten beiden Maiden-Alben haben definitiv nen progressiven Einschlag, auch wenN's nicht in ultra-vertrackte Mastodon-Dimensionen reicht.

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Beitrag von EatenAlive » 24.07.2007, 14:50

Hannibal hat geschrieben:Dann sind die Amis wohl doch klüger als wir ;-)

Die letzten beiden Maiden-Alben haben definitiv nen progressiven Einschlag, auch wenN's nicht in ultra-vertrackte Mastodon-Dimensionen reicht.
Na ja liegt wohl an meinen Ausflügen in sehr progressive Bereiche, dass ich das nicht so wahrnehme. Aber meine Iron Maiden Zeit war irgendwann mit 14, aber jetzt höre ich lieber auf.

*Ehre retten an*

Iron Maiden sind sch.... :lol: :wink:

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Beitrag von jack warrior » 24.07.2007, 14:55

Hannibal hat geschrieben:
EatenAlive hat geschrieben: @jack warrior: E-Gitarre (Rhythmus)
kihi, die Manowar-Tour mit Bludgeon hab ich auch gesehen. Mein erstes großes KOnzert damals, fand die Death Metaller aber da auch völlig fehl am Platz.

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un wie gut biste`???
hey die warriors of the world tour war auch mein erstes großes konzert damals hehe....

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Beitrag von Hannibal » 24.07.2007, 14:59

Is Maiden hören jetzt sowas wie ne Jugendsünde oder was?

@Jack: lol, das is jetzt sehr schwer zu berurteilen, wie gut ich bin ;-) "Battery" von Metallica ist so mein spielerisches Maximum, würde ich sagen (rhythmus), da komm ich übelst ins Schwitzen, Master of Puppets, Whiplash sind kein Problem. Hatte relativ lange klassischen Gitarrenunterricht, so Sachen mit Akkorden oder akustische Läufe sind kein Problem. Ich hinke immer so ein bisschen bei der Geschwindigkeit im Soli-Bereich, weswegen ich bei uns auch keine Lead Gitarre spiel ;-)

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Beitrag von Vince » 24.07.2007, 15:02

Es ist und bleibt so, wir funken hier einfach auf unterschiedlichen Wellen. Ich kann jedes deiner Argumente locker entkräften und du jedes von uns, das ist so, weil wir einfach ganz unterschiedliche Perspektiven haben und das Gegenargument des einen für den anderen keines ist. Zu dem spezifischen Mastodon-Auftritt kann ich jetzt nichts sagen, ich wollte da eigentlich nur eine grundsätzliche Sache klarstellen, und dass du grundsätzlich mit diesen Bands live ein Problem hast, hast du ja gezeigt - obwohl du jetzt rückblickend Tool ja doch wieder verteidigst. Ich mag die Power-Kontakt-Art gängiger Bands, wenn es zu ihnen passt - genauso mag ich aber das Reservierte, persönlich mag ich es noch wesentlich lieber, weil ich die Kunst über das Entertainment-Gefühl stelle. Und es ist nicht so wie du sagst, von wegen dieses Entertainment könne ja trotzdem immer noch drangehangen werden. Eben nicht. Schau dir doch nur mal den Gesangsstil unserer Lieblingsbands an. Du Metallica, ein röhrender, "Yeah" schreiender Hetfield - auch auf den Alben. Ich Tool und Porcupine Tree, introvertierte, zaghaft singende Künstler, deren Gesang schon auf den Alben in den Hintergrund gemischt ist.

Richtige Grenzfälle - und das wäre echt mal interessant herauszufinden - sind Bands wie Coheed & Cambria, Symphony X und vielleicht noch Dream Theater. Die verfolgen auch eher einen aggressiven, offensiven Stil, vor allem im Gesang und da wäre es wirklich passend, wenn sie mit dem Publikum interagieren würden. Sag einfach mal Bescheid, wenn du eine von diesen Bands live erlebst und erstatte Bericht. ;)

EDIT: Und ich hab jetzt ebenfalls Bock gekriegt, mir Mastodon-Alben zuzulegen. Sind leider alle so schweineteuer.

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Beitrag von EatenAlive » 24.07.2007, 15:02

Hannibal hat geschrieben:Is Maiden hören jetzt sowas wie ne Jugendsünde oder was?

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LOL, ne. Mein Vater mag die auch und der ist aus seiner Jugend raus. Obwohl der sogar Musik hört, da würde unser prog Vince die Segel streichen. :wink:
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Beitrag von Vince » 24.07.2007, 15:04

EatenAlive hat geschrieben: LOL, ne. Mein Vater mag die auch und der ist aus seiner Jugend raus. Obwohl der sogar Musik hört, da würde unser prog Vince die Segel streichen. :wink:
Glaub ich dir aufs Wort. So offen bin ich nämlich auch wieder nicht. Allerdings können wir uns in 20 Jahren noch mal sprechen, da sieht die Sache wahrscheinlich wieder anders aus. ;)

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Beitrag von Hannibal » 24.07.2007, 15:11

Vince hat geschrieben:obwohl du jetzt rückblickend Tool ja doch wieder verteidigst.
Naja, weil ich zumindest dieses künstlerische Konzept da erkennen kann. Die hatten damals aufm Ring (wo die Lineup-technisch vor Guns 'n Roses letztendlich auch bescheuert platziert waren) ja bei jedem Song ein anderes künstlerisches Video. Ich kann da nach wie vor nix mit anfangen, das liegt dann aber vielleicht an meiner eigenen Blödheit, aber ich kann da zumindest ansatzweise diese Symbiose von zurückhaltendem Aufspielen und dem Rest der Show erkennen. Mastodon hatten nix, auch auf dem Werchter-Festival, kein Banner, keine Videofilmchen, nix was die Musik in irgendeinerweise visuell oder irgendwie sonst untermauert hätte...es gab nur 4 schüchterne Kerle, die vor einem Riesenpublikum spielten und bei denen selbst in den ersten Reihen tote Hose war.....und apropos Deutschland, auf dem Werchter-Festival in Belgien war das genauso...die einzige Band, bei der gar nix los war, bei der kaum applaudiert wurde....und ich möchte nochmal auf den Slayer-Machine-Head-Vergleich von oben aufmerksam machen, denn viel mehr ist Mastodon musikalisch nicht und damit ungefähr auch in eine ähnliche Liga einzuordnen im Gegensatz zu Porcupine Tree und Tool.

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Beitrag von jack warrior » 24.07.2007, 15:48

Hannibal hat geschrieben:Is Maiden hören jetzt sowas wie ne Jugendsünde oder was?

@Jack: lol, das is jetzt sehr schwer zu berurteilen, wie gut ich bin ;-) "Battery" von Metallica ist so mein spielerisches Maximum, würde ich sagen (rhythmus), da komm ich übelst ins Schwitzen, Master of Puppets, Whiplash sind kein Problem. Hatte relativ lange klassischen Gitarrenunterricht, so Sachen mit Akkorden oder akustische Läufe sind kein Problem. Ich hinke immer so ein bisschen bei der Geschwindigkeit im Soli-Bereich, weswegen ich bei uns auch keine Lead Gitarre spiel ;-)

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maiden jugendsünde? wenn dann eher manowar *lol*
mmh master of puppets ist ja auch net schwer.... das bekommt man in etwa 10min drauf das riff...

solo spielen kann ich *g ok irgednwie hab ich allerdings auch keine bock original solis nach zuklampfen wenn dann lieber die eigenen solos dazu gespielt

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Beitrag von Hannibal » 24.07.2007, 15:56

jack warrior hat geschrieben: maiden jugendsünde? wenn dann eher manowar *lol*
mmh master of puppets ist ja auch net schwer.... das bekommt man in etwa 10min drauf das riff...

solo spielen kann ich *g ok irgednwie hab ich allerdings auch keine bock original solis nach zuklampfen wenn dann lieber die eigenen solos dazu gespielt

Ja, für Manowar muss man sich echt immer en bisschen schämen ;-)
Naja, wenn du von der klassischen Gitarre kommst, ist das Riffs von den Noten her klar sehr simpel, aber Geschwindigkeit und Plektrum sind nach irgendwelchen Preludien von Bach erstmal übel ;-)

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Beitrag von jack warrior » 24.07.2007, 16:12

ja aber das man sich mittlerweile für manowar schämen muss sind manowar selbst dran schuld ....

ich kann nicht klassische gitarre spielen geschweige den noten lesen .... aber für elise kann ich das intro spielen aber das wars glaub ich auch schon an klassischen stücken die ich spielen kann *g
wart ich schick dir mal nen link zu nem intro was ich mal fabriziert habe

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Beitrag von Hannibal » 24.07.2007, 16:38

jack warrior hat geschrieben:ja aber das man sich mittlerweile für manowar schämen muss sind manowar selbst dran schuld ....
Definitiv, die Mucke is ja nach wie vor cool, nur die Scheiße, die die Typen labern geht einfach gar nich...
ich kann nicht klassische gitarre spielen geschweige den noten lesen .... aber für elise kann ich das intro spielen aber das wars glaub ich auch schon an klassischen stücken die ich spielen kann *g
wart ich schick dir mal nen link zu nem intro was ich mal fabriziert habe
not bad, hatte glaub ich hier auch mal was von mir gepostet, is aber schon etwas älter...muss mal demnächst nochmal was aufnehmen ;-)

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Beitrag von jack warrior » 24.07.2007, 16:44

dann mache mal nen extra tread dazu auf da kommen dann die musikalischen ergüsse von uns rein...

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