Filmtagebuch: freeman
Moderator: SFI
Machtlos
Interessantes Thema in einem meines Erachtens nicht sonderlich gelungenen Streifen. Das Spiel mit den Erzählzeitebenen gegen Ende reißt seltsame Logiklöcher in den Film und wirkt ziemlich bemüht, was es bei der Brisanz des Filmthemas absolut nicht gebraucht hätte. Hier hätte man ganze Storyparts komplett streichen sollen. Ein Witz auch Reese Witherspoon als IMMER perfekt durchgestylte Schwangere im Kampf um ihren Mann. Hier ein trotziger Blick, da ein eingeschnapptes Schnauben ... rück den Oscar wieder raus! Viel interessanter als der Film ist die Dokumentation auf der DVD zu den "Entführungen von Terrorverdächtigen" in Länder, wo man munter losfoltern kann. Hier wird sehr emotional offengelegt, wie fernab von jeglicher Realität die USA agiert, wenn es um das Thema Terror geht. Der Rechtstaat wird aufgegeben, auf die Menschenwürde geschissen ... das Land ist gelähmt vor Angst und blinder Paranoia ... DA wird einem letztendlich wirklich Angst und Bange!

In diesem Sinne:
freeman
Interessantes Thema in einem meines Erachtens nicht sonderlich gelungenen Streifen. Das Spiel mit den Erzählzeitebenen gegen Ende reißt seltsame Logiklöcher in den Film und wirkt ziemlich bemüht, was es bei der Brisanz des Filmthemas absolut nicht gebraucht hätte. Hier hätte man ganze Storyparts komplett streichen sollen. Ein Witz auch Reese Witherspoon als IMMER perfekt durchgestylte Schwangere im Kampf um ihren Mann. Hier ein trotziger Blick, da ein eingeschnapptes Schnauben ... rück den Oscar wieder raus! Viel interessanter als der Film ist die Dokumentation auf der DVD zu den "Entführungen von Terrorverdächtigen" in Länder, wo man munter losfoltern kann. Hier wird sehr emotional offengelegt, wie fernab von jeglicher Realität die USA agiert, wenn es um das Thema Terror geht. Der Rechtstaat wird aufgegeben, auf die Menschenwürde geschissen ... das Land ist gelähmt vor Angst und blinder Paranoia ... DA wird einem letztendlich wirklich Angst und Bange!
In diesem Sinne:
freeman

Spiel der Macht:
Genial, wie ein Schauspieler (hier Sean Penn) vollkommen ausser Kontrolle geraten kann und vom Regisseur einfach nicht mehr gebändigt werden kann. Am Anfang empfand ich sein Spiel als sehr kraftvoll, als er sich aber immer mehr in diese Parodien auf Addi Ansprachen reinsteigerte, ging er mir mit seinen überladenen Gesten nur noch auf den Zeiger. Zum Glück ist Penn letztendlich nur eine Randfigur und der Film eigentlich ein Jude Law Streifen, der solide aufspielt und mit Ruffalo, Winslet, Gandolfini und Hopkins einen erlesenen Cast an seiner Seite weiß. Der Film selber hat herrlich geschliffene Dialoge zu bieten und die Schlußszene ist absolut stark inszeniert und bebildert. Im Vorfeld ist der Film zwar etwas behäbig, aber nie langweilig ...

Mein Lieblingszitat:
"Der Mensch wird in Sünde gezeugt, in Korruption empfangen und stinkt sich von der Windel bis zum Grab durchs Leben."
Die Schwester der Königin:
Mei was war die Scarlett wieder scheeeee. Und der König verlässt sie für Zicke und Machtmuckel Nathalie Portman? Wie glaubwürdig! Davon abgesehen hat man hier eine wirklich interessante, alles andere als verbriefte Geschichtsstunde inszeniert, die stark gespielt ist, mit erstaunlich real und düster dreckig anmutenden Bildern überrascht und einen eindrücklichen Score lancieren kann. I was very amused ... zumal man hier endlich mal nen Prequel zu Elizabeth bekommt ...

In diesem Sinne:
freeman
Genial, wie ein Schauspieler (hier Sean Penn) vollkommen ausser Kontrolle geraten kann und vom Regisseur einfach nicht mehr gebändigt werden kann. Am Anfang empfand ich sein Spiel als sehr kraftvoll, als er sich aber immer mehr in diese Parodien auf Addi Ansprachen reinsteigerte, ging er mir mit seinen überladenen Gesten nur noch auf den Zeiger. Zum Glück ist Penn letztendlich nur eine Randfigur und der Film eigentlich ein Jude Law Streifen, der solide aufspielt und mit Ruffalo, Winslet, Gandolfini und Hopkins einen erlesenen Cast an seiner Seite weiß. Der Film selber hat herrlich geschliffene Dialoge zu bieten und die Schlußszene ist absolut stark inszeniert und bebildert. Im Vorfeld ist der Film zwar etwas behäbig, aber nie langweilig ...
Mein Lieblingszitat:
"Der Mensch wird in Sünde gezeugt, in Korruption empfangen und stinkt sich von der Windel bis zum Grab durchs Leben."
Die Schwester der Königin:
Mei was war die Scarlett wieder scheeeee. Und der König verlässt sie für Zicke und Machtmuckel Nathalie Portman? Wie glaubwürdig! Davon abgesehen hat man hier eine wirklich interessante, alles andere als verbriefte Geschichtsstunde inszeniert, die stark gespielt ist, mit erstaunlich real und düster dreckig anmutenden Bildern überrascht und einen eindrücklichen Score lancieren kann. I was very amused ... zumal man hier endlich mal nen Prequel zu Elizabeth bekommt ...

In diesem Sinne:
freeman

Der Tintenfisch und der Wal
Ein Schriftstellerehepaar lässt sich scheiden. Er - Slacker vorm Herrn - ersäuft in Selbstmitleid und macht ihr in einer Tour Vorwürfe. Sie - kein Slacker ;-) - hat - klar - sofort wieder was zu ficken. Dabei merken beide nicht, was ihr Verhalten für Auswirkungen auf die Kinder hat. Der eine ahmt die Ziellosigkeit des Vaters nach, der andere wird zum Meisterwedler und verspritzt seinen Samen in der ganzen Schule
... der Humor von Produzent Wes Anderson beherrscht den ganzen Film und macht das eigentlich deprimierende Treiben erträglich und durchaus unterhaltsam. Das Problem ist eigentlich nur, dass der Film im Grunde nichts zu erzählen hat und sich auf diesem Nichts den ganzen Film durch ausruht. Er steigt an einem beliebigen Punkt in eine Geschichte ein und als er keine Lust mehr hat, geht er wieder raus. Lösungen gibt es keine, nicht mal Spuren davon. Auf der Habenseite stehen dann die grandiosen Hauptdarsteller (Laura Linney, Jeff Daniels und Co.) auf der Kontraseite die mir viel zu realistische Optik, die nur den Eindruck verstärkt, dass man hier eben das wahre Leben bebildern will ... Frage ist nur: Will ich das sehen? ;-)
für diesen etwa ssehr unentschlossenen Streifen ...
In diesem Sinne:
freeman
Ein Schriftstellerehepaar lässt sich scheiden. Er - Slacker vorm Herrn - ersäuft in Selbstmitleid und macht ihr in einer Tour Vorwürfe. Sie - kein Slacker ;-) - hat - klar - sofort wieder was zu ficken. Dabei merken beide nicht, was ihr Verhalten für Auswirkungen auf die Kinder hat. Der eine ahmt die Ziellosigkeit des Vaters nach, der andere wird zum Meisterwedler und verspritzt seinen Samen in der ganzen Schule
In diesem Sinne:
freeman

- daemonicus
- Action Prolet

- Beiträge: 2433
- Registriert: 01.12.2005, 17:17
- Wohnort: Berlin
http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Spiel_der_MachtDie Geschichte des Willie Stark ähnelt dem Leben des populistischen Politikers Huey Long, der in den 20er- und 30er-Jahren als Gouverneur und Senator Louisiana vertreten hatte. Allerdings hatte der Autor Robert Penn Warren immer eine Verbindung zu Long bestritten. Der Roman gewann 1947 den Pulitzer-Preis und wurde zwei Jahre später verfilmt.
Donge ... irgendwie wertet das dann das überzogene Spiel vom Penn nochmal ab ... imo ...
Stranger than Fiction
Also ich finde die Idee hinter dem Film wirklich witzig. Eine Figur eines Romans hört irgendwann die Stimme der Erzählerin, die seinen Roman schreibt. Er hört, er soll sterben und versucht das zu verhindern. Die eigentliche Genialität kommt aber erst zum Tragen als Regisseur Mark Forster in vollkommener Beiläufigkeit Romanwelt und Reallife kreuzt, als sei das das Normalste auf der großen weiten Welt und als geschehe dies tagtäglich. Absolut groß! Bei der DVD war ich zugegebenermaßen immer von Ferrels Fresse abgeschreckt wurden, jetzt, wo ich den Streifen gesehen habe, kann ich nur konstatieren, dass er nie besser gespielt hat, zumal er hier eben auch mal wirklich spielt. Der begleitende Cast um Maggie Gyllenhaal und Dustin Hoffman spielt ebenfalls toll auf. Genervt hat mich Emma Thompson, die gnadenlos overacted, was ich so auch noch nicht von ihr gesehen habe. Schade. Dafür macht der melancholische Score einiges wieder wett und wenn sich dann die Literaturexperten während des Filmes über das Ende des Filmes auslassen und es als langweilig und schlecht bezeichnen, kommt auch noch nen bisserl Selbstreflektion hinzu, die nichtmal annähernd so pseudoklug wirkt, wie man es erwarten könnte ... hat mir gefallen ...

In diesem Sinne:
freeman
Stranger than Fiction
Also ich finde die Idee hinter dem Film wirklich witzig. Eine Figur eines Romans hört irgendwann die Stimme der Erzählerin, die seinen Roman schreibt. Er hört, er soll sterben und versucht das zu verhindern. Die eigentliche Genialität kommt aber erst zum Tragen als Regisseur Mark Forster in vollkommener Beiläufigkeit Romanwelt und Reallife kreuzt, als sei das das Normalste auf der großen weiten Welt und als geschehe dies tagtäglich. Absolut groß! Bei der DVD war ich zugegebenermaßen immer von Ferrels Fresse abgeschreckt wurden, jetzt, wo ich den Streifen gesehen habe, kann ich nur konstatieren, dass er nie besser gespielt hat, zumal er hier eben auch mal wirklich spielt. Der begleitende Cast um Maggie Gyllenhaal und Dustin Hoffman spielt ebenfalls toll auf. Genervt hat mich Emma Thompson, die gnadenlos overacted, was ich so auch noch nicht von ihr gesehen habe. Schade. Dafür macht der melancholische Score einiges wieder wett und wenn sich dann die Literaturexperten während des Filmes über das Ende des Filmes auslassen und es als langweilig und schlecht bezeichnen, kommt auch noch nen bisserl Selbstreflektion hinzu, die nichtmal annähernd so pseudoklug wirkt, wie man es erwarten könnte ... hat mir gefallen ...

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freeman

- Elkjaer-Larsen
- Kinderkommando

- Beiträge: 890
- Registriert: 10.07.2007, 03:12
- Wohnort: Berlin
War ebenfalls begeistert. Nach 'Big fish' und 'Sideways' die bereits dritte Perle dieses Jahr, welche ich abseits meiner stets formidablen Sehgewohnheiten aufgetan hab.
Mir hat übrings die Umsetzung des Finales nicht geschmeckt. Die Idee war in Ordnung, allerdings wurde zu dick aufgetragen, wahrscheinlich um die selbst geschürten Erwartungen zu erfüllen.

Mir hat übrings die Umsetzung des Finales nicht geschmeckt. Die Idee war in Ordnung, allerdings wurde zu dick aufgetragen, wahrscheinlich um die selbst geschürten Erwartungen zu erfüllen.
Na ich fand das im Zuge der Tragödie / Komödie Diskussion um den Roman nur konsequent, denn Stranger macht ja da genau die gleiche Mutation durch, wie eben das Buch und darum passte das irgendwo ... auch wenns schon nen bisserl dicke kam ... stimmt scho ...
Sex and Death 101
Type will heiraten. Type bekommt von kosmischer Maschine eine E-Mail. Auf E-Mail stehen ALLE Frauen, mit denen er je figge machen wird, wenn er nicht heiratet. Dabei hat er 20 schon bestiegen, 81 wären da noch. Die Entscheidung ist klar: Figgepower! Klingt jetzt zotig, ist aber eine erstaunlich gelungene schwarze Komödie mit einer coolen Ausgangsidee und einigen recht gelungenen Gags, verpackt in eine stimmige Inszenierung mit schön vielen nackten Moppen. Mein persönliches Highlight: Hauptfigur hat noch 21 mal Figge frei und wird langsam zögerlich. Er will es ruhiger angehen lassen. Treibt zum Ausgleich Sport, verunglückt dabei mit dem Rad, wird bewußtlos von einem Bus angehender Klosterschülerinnen gefunden und von allen 20 einschließlich Busfahrerin missbraucht ... LOOOOOOL ... Also wirklich LOOOOOOOOOL
Im Grunde gab es nur eine Sache, die mir net gefallen hat. Das war der imo recht farblose Hauptdarsteller ... mit einem sympathischeren und vor allem cooleren Typ hätte der Film alles wegrocken können ...

In diesem Sinne:
freeman
Sex and Death 101
Type will heiraten. Type bekommt von kosmischer Maschine eine E-Mail. Auf E-Mail stehen ALLE Frauen, mit denen er je figge machen wird, wenn er nicht heiratet. Dabei hat er 20 schon bestiegen, 81 wären da noch. Die Entscheidung ist klar: Figgepower! Klingt jetzt zotig, ist aber eine erstaunlich gelungene schwarze Komödie mit einer coolen Ausgangsidee und einigen recht gelungenen Gags, verpackt in eine stimmige Inszenierung mit schön vielen nackten Moppen. Mein persönliches Highlight: Hauptfigur hat noch 21 mal Figge frei und wird langsam zögerlich. Er will es ruhiger angehen lassen. Treibt zum Ausgleich Sport, verunglückt dabei mit dem Rad, wird bewußtlos von einem Bus angehender Klosterschülerinnen gefunden und von allen 20 einschließlich Busfahrerin missbraucht ... LOOOOOOL ... Also wirklich LOOOOOOOOOL
Im Grunde gab es nur eine Sache, die mir net gefallen hat. Das war der imo recht farblose Hauptdarsteller ... mit einem sympathischeren und vor allem cooleren Typ hätte der Film alles wegrocken können ...
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freeman

- daemonicus
- Action Prolet

- Beiträge: 2433
- Registriert: 01.12.2005, 17:17
- Wohnort: Berlin
Da ich kein Fan von der Winona bin, sind ihre fehlenden Mopppen kein Problem ;-) zumal ich stattdessen die geile Kiste von Nastassja Malthe zu sehen bekomme Kihi ;-)
Lieben und Lassen
In meinen Bestrebungen den Liquid zu verstehen, mal wieder was Romantisches. Ok, und weil ich die Jennifer Garner mag ;-). Der Film hat meines Erachtens das Problem, dass Hitman Timothy Olyphant hier schon wieder von Grund auf fehlbesetzt ist und sich nie so etwas wie eine spürbare Chemie zwischen ihm und der Garner aufbaut, was dem Film recht früh recht unvermittelt das Genick bricht. Vor allem dank Kevin Smith hat der Streifen aber durchaus seine Momente und ist angenehm gediegen inszeniert. Ich denke, diverse Weicheier werden den sicher besser finden als ich ;-)

Der Glücksbringer
Eines vorweg: Jessica Alba! Und sie zeigt mal wieder ihren süßen Knackarsch in so ner Pantydingens! YEAH! Ansonsten: Typische Amikomödie mit einigen sehr platten und zotigen Gags, in der ausgerechnet der Alba die besten und gelungensten Witze zugeschoben werden, während die eigentlichen "Komikhelden" des Streifens blass und enttäuschend agieren. Moppenoverload und eine kaputte Sexmontage mit allen Stellungen des Kama Sutras bringt noch einmal Punkte ;-). Und endlich gibts mal wieder ne Ische mit 3 Tatas zu sehen!

In diesem Sinne:
freeman
Lieben und Lassen
In meinen Bestrebungen den Liquid zu verstehen, mal wieder was Romantisches. Ok, und weil ich die Jennifer Garner mag ;-). Der Film hat meines Erachtens das Problem, dass Hitman Timothy Olyphant hier schon wieder von Grund auf fehlbesetzt ist und sich nie so etwas wie eine spürbare Chemie zwischen ihm und der Garner aufbaut, was dem Film recht früh recht unvermittelt das Genick bricht. Vor allem dank Kevin Smith hat der Streifen aber durchaus seine Momente und ist angenehm gediegen inszeniert. Ich denke, diverse Weicheier werden den sicher besser finden als ich ;-)
Der Glücksbringer
Eines vorweg: Jessica Alba! Und sie zeigt mal wieder ihren süßen Knackarsch in so ner Pantydingens! YEAH! Ansonsten: Typische Amikomödie mit einigen sehr platten und zotigen Gags, in der ausgerechnet der Alba die besten und gelungensten Witze zugeschoben werden, während die eigentlichen "Komikhelden" des Streifens blass und enttäuschend agieren. Moppenoverload und eine kaputte Sexmontage mit allen Stellungen des Kama Sutras bringt noch einmal Punkte ;-). Und endlich gibts mal wieder ne Ische mit 3 Tatas zu sehen!
In diesem Sinne:
freeman

Jaa, mit Pinguinen drauf.freeman hat geschrieben: Der Glücksbringer
Eines vorweg: Jessica Alba! Und sie zeigt mal wieder ihren süßen Knackarsch in so ner Pantydingens!
Zotiger Film, aber sehr unterhaltsam.
Und im Butt-Contest mit Frau Biel (Chuck&Larry) ein mehr als heißes Kopf an Kopf-Rennen.
Oder wie man das dann auch immer nennen sollte, mmh.
Ich glaub, ich muss mal kalt duschen.
Bekommt ne
"Für mich hatte es wesentlich mehr Anreiz Gangster zu werden, als Präsident der Vereinigten Staaten."
(Goodfellas)
(Goodfellas)
Intimate Enemies
Ein junger und idealistischer Leutnant wird im Rahmen der Auseinandersetzungen zwischen den Franzosen und der algerischen “Befreiungsfront” FLN nach Algerien versetzt und soll mit einer Truppe französischer Soldaten einen hochrangigen FLN Anführer festsetzen. Intimate Enemies liefert dem Zuschauer mit dem Leutnant eine Figur, an die er sich verzweifelt zu klammern beginnt, denn die Untergegebenen des Leutnants sind das genaue Gegenteil von ihm. Verroht, entmenschlicht, desillusioniert gehen sie ihrem Tagwerk aus Menschen umbringen, foltern und demütigen nach. Der Leutnant versucht diese Untaten einzuschränken und sich gegen diese Barberei zu stellen, doch er scheitert und vielmehr noch, er beginnt seinerseits ebenfalls allmählich in den Wahnsinn abzudriften ... und mit ihm der Zuschauer und auch der Film ...
Denn plötzlich ist da nichts mehr, an das man sich klammern kann, nur Bilder von im Rausch tötenden Soldaten und eines ehemals idealistischen Leutnants, der foltert und tötet, als gäbe es kein Morgen mehr. Ein Fronturlaub bringt ihn zwar wieder auf ein halbwegs normales Level zurück, doch er hat insgeheim mit seinem Leben bereits abgeschlossen ...
„Er hat die Kugel immer gesucht, die ihn letztendlich auch gefunden hat.“ Mit diesen Worten im Thin Red Line Stil endet Intimate Enemies. Ein Film, der wie die Filme um den Vietnamkrieg beginnt und Soldaten präsentiert, die längst vergessen haben, warum sie kämpfen und gegen wen. Derweil nutzt der Feind seine Kenntnisse über sein eigenes Land aus und zwingt die „Invasoren“ mehr und mehr in die Knie. Dabei wertet Intimate Enemies nicht. Keine der beiden Seiten wird irgendwie glorifiziert oder dämonisiert, nur dank des Leutnants steht man auf Seiten der Franzosen ... zumindest bis zu dem Moment, an dem er abdreht und man gar nicht mehr weiß, woran man sich noch klammern soll. Hier entwickelt Intimate Enemies eine verstörende Intensität, die sich ins Bewusstsein des Zuschauers einbrennt und Bilder schafft, die man so schnell nicht wieder vergisst. Alleine die unglaubliche Szene um die Folgen eines Napalmangriffes wird kein Zuschauer jemals wieder abschütteln können. Eine vergleichbare Szene gab es bisher nur in Jarheads zu sehen und diese ist gegen diese Szene in Intimate Enemies fast schon harmlos zu nennen!
Regisseur Florent Siri macht mit seinem Film um die Bestie Mensch vor allem eines klar: Seine Streifen das tödliche Wespennest und Hostage waren nicht viel mehr als Duftmarken. Mit Intimate Enemies schafft er sein Meisterstück, gekleidet in famos durchkomponierte, braunfiltergegerbte Bilder voller Schrecken und verstörendem Anmut, grandios gepaced, mit eigenwilligem Tempo und dem unbedingten Willen, den Zuschauer wachzurütteln und in Zeiten, in denen Folter und dergleichen mehr zum „Tagesgeschäft“ in einem Kampf gegen den Terror und irgendwelche unsichtbaren Feinde zu gehören scheinen, ein Mahnmal wider die Unmenschlichkeit jedweder kriegerischer Konflikte zu setzen.
Das Ergebnis ist der berühmte Tritt in die Magengrube des Zuschauers, der nach dem Film und dem wunderschönen Ende - OHNE einfache Lösungen, Pathos oder Patriotismus - geschafft in seinem Sessel hockt und sich von den wundervollen Klängen von Alexandre Desplat eingehüllt nur fragen kann: Wieso schafft es ein solches tollwütiges Monstrum von einem Antikriegsfilm nicht mehr in deutsche Kinos? Alleine die schauspielerischen Leistungen der auf den Punkt besetzten und grandios alle Stadien der Unmenschlichkeit durchlaufenden Darsteller gehören auf die große Leinwand. Ein wütendes Meisterwerk ... ohne Wenn und Aber ...

88 Minuten
Al Pacino alleine kann auch keine Filme retten. Diese erstaunliche Weisheit legt John Avnets Langweilerthriller schonungslos offen. Zumindest ist die Gegenwart von Al Pacino aber offensichtlich Grund genug für die ganze weibliche Schauspielergarde Hollywoods einfach zu einem Film zuzusagen, egal wie rotzenhohl und spannungsfrei er gerät. Und auch das geschieht nicht zum Vorteil des Filmes, denn gerade eine Leelee Sobieskie war noch nie fehlbesetzter als in diesem Film und eine Deborah Kara Unger wurde auch noch nie so verheizt. Alicia Witt labert einfach nur Müll und Amy Brenneman scheint nicht für einen Cent zu wissen, was sie in dem Film eigentlich zu suchen hat. Ein echter Stinker ... einziges Highlight: Die sexy Leah Cairns (Battlestar Galactica putzt im stehenden! Spagat!! Ihre Zähne!!!

Ab in den Knast
Da es davon noch nicht genug gibt, kann man nur froh sein, dass es Ab in den Knast gibt. Wovon ich rede? Von Komödien, die nicht witzig sind! Und Ab in den Knast ist eine dieser „Komödien“, die alle Möglichkeiten hat (hier die Verballhornung von Knastklischees) und NICHTS draus macht! Auch eine Kunst und eine Komödie, bei der man irgendwann echt nicht mehr weiß, ob man Mitleid mit den Figuren haben soll oder über sie lachen ...

In diesem Sinne:
freeman
Ein junger und idealistischer Leutnant wird im Rahmen der Auseinandersetzungen zwischen den Franzosen und der algerischen “Befreiungsfront” FLN nach Algerien versetzt und soll mit einer Truppe französischer Soldaten einen hochrangigen FLN Anführer festsetzen. Intimate Enemies liefert dem Zuschauer mit dem Leutnant eine Figur, an die er sich verzweifelt zu klammern beginnt, denn die Untergegebenen des Leutnants sind das genaue Gegenteil von ihm. Verroht, entmenschlicht, desillusioniert gehen sie ihrem Tagwerk aus Menschen umbringen, foltern und demütigen nach. Der Leutnant versucht diese Untaten einzuschränken und sich gegen diese Barberei zu stellen, doch er scheitert und vielmehr noch, er beginnt seinerseits ebenfalls allmählich in den Wahnsinn abzudriften ... und mit ihm der Zuschauer und auch der Film ...
Denn plötzlich ist da nichts mehr, an das man sich klammern kann, nur Bilder von im Rausch tötenden Soldaten und eines ehemals idealistischen Leutnants, der foltert und tötet, als gäbe es kein Morgen mehr. Ein Fronturlaub bringt ihn zwar wieder auf ein halbwegs normales Level zurück, doch er hat insgeheim mit seinem Leben bereits abgeschlossen ...
„Er hat die Kugel immer gesucht, die ihn letztendlich auch gefunden hat.“ Mit diesen Worten im Thin Red Line Stil endet Intimate Enemies. Ein Film, der wie die Filme um den Vietnamkrieg beginnt und Soldaten präsentiert, die längst vergessen haben, warum sie kämpfen und gegen wen. Derweil nutzt der Feind seine Kenntnisse über sein eigenes Land aus und zwingt die „Invasoren“ mehr und mehr in die Knie. Dabei wertet Intimate Enemies nicht. Keine der beiden Seiten wird irgendwie glorifiziert oder dämonisiert, nur dank des Leutnants steht man auf Seiten der Franzosen ... zumindest bis zu dem Moment, an dem er abdreht und man gar nicht mehr weiß, woran man sich noch klammern soll. Hier entwickelt Intimate Enemies eine verstörende Intensität, die sich ins Bewusstsein des Zuschauers einbrennt und Bilder schafft, die man so schnell nicht wieder vergisst. Alleine die unglaubliche Szene um die Folgen eines Napalmangriffes wird kein Zuschauer jemals wieder abschütteln können. Eine vergleichbare Szene gab es bisher nur in Jarheads zu sehen und diese ist gegen diese Szene in Intimate Enemies fast schon harmlos zu nennen!
Regisseur Florent Siri macht mit seinem Film um die Bestie Mensch vor allem eines klar: Seine Streifen das tödliche Wespennest und Hostage waren nicht viel mehr als Duftmarken. Mit Intimate Enemies schafft er sein Meisterstück, gekleidet in famos durchkomponierte, braunfiltergegerbte Bilder voller Schrecken und verstörendem Anmut, grandios gepaced, mit eigenwilligem Tempo und dem unbedingten Willen, den Zuschauer wachzurütteln und in Zeiten, in denen Folter und dergleichen mehr zum „Tagesgeschäft“ in einem Kampf gegen den Terror und irgendwelche unsichtbaren Feinde zu gehören scheinen, ein Mahnmal wider die Unmenschlichkeit jedweder kriegerischer Konflikte zu setzen.
Das Ergebnis ist der berühmte Tritt in die Magengrube des Zuschauers, der nach dem Film und dem wunderschönen Ende - OHNE einfache Lösungen, Pathos oder Patriotismus - geschafft in seinem Sessel hockt und sich von den wundervollen Klängen von Alexandre Desplat eingehüllt nur fragen kann: Wieso schafft es ein solches tollwütiges Monstrum von einem Antikriegsfilm nicht mehr in deutsche Kinos? Alleine die schauspielerischen Leistungen der auf den Punkt besetzten und grandios alle Stadien der Unmenschlichkeit durchlaufenden Darsteller gehören auf die große Leinwand. Ein wütendes Meisterwerk ... ohne Wenn und Aber ...

88 Minuten
Al Pacino alleine kann auch keine Filme retten. Diese erstaunliche Weisheit legt John Avnets Langweilerthriller schonungslos offen. Zumindest ist die Gegenwart von Al Pacino aber offensichtlich Grund genug für die ganze weibliche Schauspielergarde Hollywoods einfach zu einem Film zuzusagen, egal wie rotzenhohl und spannungsfrei er gerät. Und auch das geschieht nicht zum Vorteil des Filmes, denn gerade eine Leelee Sobieskie war noch nie fehlbesetzter als in diesem Film und eine Deborah Kara Unger wurde auch noch nie so verheizt. Alicia Witt labert einfach nur Müll und Amy Brenneman scheint nicht für einen Cent zu wissen, was sie in dem Film eigentlich zu suchen hat. Ein echter Stinker ... einziges Highlight: Die sexy Leah Cairns (Battlestar Galactica putzt im stehenden! Spagat!! Ihre Zähne!!!
Ab in den Knast
Da es davon noch nicht genug gibt, kann man nur froh sein, dass es Ab in den Knast gibt. Wovon ich rede? Von Komödien, die nicht witzig sind! Und Ab in den Knast ist eine dieser „Komödien“, die alle Möglichkeiten hat (hier die Verballhornung von Knastklischees) und NICHTS draus macht! Auch eine Kunst und eine Komödie, bei der man irgendwann echt nicht mehr weiß, ob man Mitleid mit den Figuren haben soll oder über sie lachen ...
In diesem Sinne:
freeman

Der Jane Austen Club
Für wen AUSSER Frauen wurde dieser Film gemacht? Ich glaube noch nie einen Film gesehen zu haben, der so hardcore auf ausschließlich eine Geschlechtshälfte ausgelegt war, wie dieser Pfrumss, der versucht, die alten Geschichten der Jane Austen in die Jetztzeit zu übertragen, was mal mehr, mal weniger gut funktionierte. Dabei wurde mir erstmal bewußt, dass ich irgendwie unglaublich viele Jane Austen Buchverfilmungen kenne (lesen würde ich das NIE), denn seltsamerweise wusste ich irgendwie immer, um welche Geschichte es ging und über welche Figur gelabert wurde. Das machte mir echt Angst LOL. Einen echt positiven Punkt gibt es aber: Maggie Grace ... wirkt die in Lost immer so künstlich, Barbiepuppenmäßig, war sie hier in brünett mal richtig megasexy! Hammerhart!

Das Tal der Wölfe
Was eine Grütze. Klar, die Amis müssen net immer die Guten sein und klar, andere Länder haben auch Rechnungen mit ihnen offen, aber einen so unreflektierten Blödsinn haben die Amis selbst in ihren rechtesten Phasen kaum zustande bekommen. Wäre alles net so schlimm, wenn wenigstens der Rest passen würde, aber LOL ... selten habe ich so ungelenke und schrecklich choreographierte Action gesehen (der Showdown hatte zumindest Potential, verpufft letztendlich aber genau wie der ganze Rest), die One Liner waren ein schlechter Witz ("Er hat es wirklich verdient!" WtF?) und der Hauptdarsteller ist ne Wurst. Merkte auch der Regisseur und lässt ihn ca. 30 Minuten on Screen agieren. LOL. Stattdessen gabs einen Wirrwarr an hirnlosen Storysträngen, die kein Mensch brauchte und die den Film so langweilig machten wie den Arsch einer Kuh ... Filmischer Auswurf ... ok, streichen wir das flimisch ...
<-- weil ich in schallendes Gelächter ausgebrochen bin, als der Held seiner verschiedenen, pottendämlichen Love Interest das Nasenpiercing abnimmt und es als Andenken behält ... LOOOOOOOL
In diesem Sinne:
freeman
Das Tal der Wölfe
Was eine Grütze. Klar, die Amis müssen net immer die Guten sein und klar, andere Länder haben auch Rechnungen mit ihnen offen, aber einen so unreflektierten Blödsinn haben die Amis selbst in ihren rechtesten Phasen kaum zustande bekommen. Wäre alles net so schlimm, wenn wenigstens der Rest passen würde, aber LOL ... selten habe ich so ungelenke und schrecklich choreographierte Action gesehen (der Showdown hatte zumindest Potential, verpufft letztendlich aber genau wie der ganze Rest), die One Liner waren ein schlechter Witz ("Er hat es wirklich verdient!" WtF?) und der Hauptdarsteller ist ne Wurst. Merkte auch der Regisseur und lässt ihn ca. 30 Minuten on Screen agieren. LOL. Stattdessen gabs einen Wirrwarr an hirnlosen Storysträngen, die kein Mensch brauchte und die den Film so langweilig machten wie den Arsch einer Kuh ... Filmischer Auswurf ... ok, streichen wir das flimisch ...
In diesem Sinne:
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