Filmtagebuch: LivingDead

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Beitrag von freeman » 08.05.2008, 08:55

Stimmt ... 90 Minuten nur die nackte Olga ... *schwärm*

Mal jemand die Deleted Scenes geschaut? Überzeugen alle durch eine recht freie Auslegung des Begriffes Menschenfreundlichkeit *lach*. Und die Olga darf dramatisch sterben!!!

In diesem Sinne:
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Beitrag von LivingDead » 08.05.2008, 19:45

Kihi... naja, 90 Minuten nur nackte Olga in einem Hollywood-Mainstream-Actioner wäre wenigstens mal innovativ gewesen. ;)

Flash Point

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Im Gegensatz zum hervorragenden "S. P. L." besitzt dieser Film kaum Intensität und echte Emotionalität. Natürlich gibt es viele spannend inszenierte Szenen und die kurze Laufzeit kommt ohne merkliche Längen aus, doch der Funke springt nie so wirklich über. Selbst die Actionszenen - natürlich 1A inszeniert - kommen nie so wirklich an das Original heran. Zudem fragte ich mich stets, wieso überhaupt ein Prequel nachgeschoben wurde, wenn der Film doch nichts, aber auch rein gar nichts mit dem Vorgänger zu tun hat... Doch besser als "Dragon Tiger Gate" ist er allemal.
:liquid6: ... mit Tendenz eher nach unten
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Beitrag von daemonicus » 08.05.2008, 20:08

Ich fand ja SPL auch nicht so überragend, nett und solide inszeniert. Mehr wie 7/10 waren bei mir da aber nicht drin.

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Beitrag von LivingDead » 24.05.2008, 12:38

Southland Tales

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Kein Vergleich zu "Donnie Darko". Mehr dazu hier...
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Beitrag von LivingDead » 01.06.2008, 22:36

I Am Legend

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Nunja, in der ersten Stunde fühlte ich mich extremst gut unterhalten: Ein spitze agierender Will Smith, ein Film, der genau diesen Hauptdarsteller hervorragend für sein Unterfangen zu nutzen weiß, und insgesamt solide Popcorn-Blockbuster-Kost, die außer ein paar sinnlosen Rückblenden nicht wirklich weh tut... bis... ja bis dann irgendwann die "Dawn of the Dead" - alike-Zombies in den Mittelpunkt rücken. Plötzlich scheint es puff zu machen und schon flattert der Abspann über den Bildschirm ... nach nicht einmal 90 Minuten. Ich dachte die ganze Zeit Smith wacht plötzlich irgendwo auf und das Ganze stellt sich als simpler Traum heraus, doch nix da. Der Film verschenkt sein komplettes Potenzial tatsächlich innerhalb von nicht einmal 20 Minuten und gibt sich vollkommen dem Belanglosen hin. Schade.
Da die erste Stunde dann aber wirklich sehenswert ist, gibt es für diesen Mix aus "Cast Away" und "Dawn of the Dead" noch recht solide...
:liquid5:
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Beitrag von LivingDead » 05.07.2008, 12:40

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

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Echt nicht übel der Film. Vor allem die fast unzähligen Zitate und Anspielungen auf die Trilogie deuten darauf hin, dass der vierte Teil nicht etwas komplett neues bieten soll, sondern vielmehr wie eine Art Klassentreffen wirkt, bei dem sich noch einmal alle die Hand geben und einen zusammen trinken. Gut, das Sci-Fi-Ende wird viele Indy-Fans vor den Kopf stoßen; mich hat es jetzt aber nicht wirklich gestört, zumal der komplette Film darauf aufbaut...
Schwachpunkte manifestieren sich eher im überraschungsarmen Drehbuch und einigen unschönen CGI-Einstellungen, die vor allem während der Verfolgungsjagd im Dschungel (im übrigen eine nette Referenz an die Lorenfahrt aus dem zweiten Teil) ziemlich unausgereift wirken.
Ansonsten ein nettes Wiedersehen mit alten Bekannten; nicht mehr, aber auch nicht weniger.
:liquid6:

December Boys

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Durchaus ansehbares, klischeebehaftetes Jugenddrama mit Daniel Radcliffe, der zwar angenehm zurückhaltend agiert, aber dadurch kaum im Stande ist, Akzente zu setzen. Insgesamt hakt der Film im Eiltempo die typischen Themen Freundschaft, Liebe, Sex und Tod ab, sodass kaum einer der Handlungsstränge - vor allem die obskure Nebengeschichte mit dem Riesenfisch - wirklich zu überzeugen vermag. Nett, aber kaum der Rede wert.
:liquid5:

Hooligans

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Sehr gute Skizzierung einer Freundschaft, die ausschließlich aus Perspektivlosigkeit resultiert und dazu führt, dass ein Außenseiter innerhalb einer Gruppe Halt findet. Zwar kommt der Film nicht gänzlich ohne Klischees und Vorhersehbarkeiten aus, doch ist das Ganze ansehnlich inszeniert und äußerst kurzweilig. Gefällt.
:liquid7:

Shoot 'Em Up

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Auch wenn der oberflächlich sinnfrei erscheinender Streifen unter einigen Mängeln zu leiden hat (beispielsweise die schwachen CGI), so konnte ich mir ein Lachen kaum verkneifen; und da der Film nach nicht einmal 3 Minuten voll durchstartet ist Langeweile kaum aufkommend und der Unterhaltungsfaktor steigt exponentiell zur Laufzeit. Dass der Film dabei völlig berechnend Tabus bricht (im Grunde alle Aktionen mit und rund um das Baby), und andererseits wiederum die scheinheiligen Instruktionen Hollywoods (keine Zigaretten mehr in Filmen) mit einer Karotte als Tötungsinstrument ad absurdum führt, verführt mich glatt zu einer...
:liquid7:

War

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Fehler dieses Actionfilms ist schlicht und ergreifend die Ideenarmut, durch die er kaum länger als 24 Std. im Gedächtnis des Betrachters verweilt. Ist schon etwa eine Woche her, dass ich ihn gesehen habe und weiß jetzt auch nicht mehr, was ich dazu noch schreiben soll. Ich weiß nur, dass er nicht langweilig war, ein paar nette Actionszenen zu bieten hatte, im Finale aber enttäuscht, dieses aber durch einen nett-unvorhersehbaren Twist wieder wett macht... Hm... Macht dann so...
:liquid5:

Ghost Rider

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Optisch macht der Streifen richtig Spaß. Inhaltlich ist das natürlich Comic-Grütze in Vollendung, aber dennoch habe ich da teils richtig mitfeiern können. Das Konzept gefällt, die Umsetzung ebenfalls und auch wenn Nic Cage ziemlich müde wirkt, so ist der Film insgesamt tolles Popcorn-Kino, bei dem ich die niederschmetternden Werungen nicht ganz nachvollziehen kann.
:liquid6:
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Beitrag von TomHorn » 05.07.2008, 13:43

LivingDead hat geschrieben:Zwar kommt der Film nicht gänzlich ohne Klischees und Vorhersehbarkeiten aus,
Nicht gänzlich? Er ertrinkt geradzu darin. Wieder einmal eine europäische(/englische) Thematik zu Tode amerikanisiert...
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Beitrag von LivingDead » 06.07.2008, 12:28

TomHorn hat geschrieben:Nicht gänzlich? Er ertrinkt geradzu darin. Wieder einmal eine europäische(/englische) Thematik zu Tode amerikanisiert...
Nun, ich wüsste aber auch nicht wirklich, wie der Film sonst funktionieren sollte, denn das tut er auf jeden Fall. Egal, ich kritisiere einen "Point Break" ja auch nicht, weil ja nicht alle Surfer gleich Kiffer und Bankräuber sind. ;)
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Beitrag von LivingDead » 14.07.2008, 17:39

Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis

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Keineswegs schlecht der Film, im Gegensatz zu "Shaun of the Dead" schaffen es die Macher hier aber nicht, den Witz, die Leichtfüßigkeit und den Grundton der gelungenen Horrorparodie stimmig zu verpacken, sodass der Film vor allem während der ersten Stunde ziemlich innovationslos vor sich hin dümpelt und sich sogar einige Unstimmigkeiten breit machen (die seltsamen Splatterszenen). Im Großen und Ganzen hatte ich mir da etwas mehr erhofft. Da aber einige Brüller dabei sind, und gen Ende auch heftig rumgeballert wird:
:liquid6:

Feld der Träume

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Ziemlich schmalzig, ziemlich strange Geschichte aber auch ziemlich schön verpackt inklusive vorhersehbarem Ende. Stellenweise macht der Film dann auch Spaß, wenn er plötzlich Züge eines Road-Movies annimmt und die übernatürlichen Elemente wie im Vorbeilaufen in die Handlung lanciert werden und dann auch immer wieder neue Charaktere auftauchen. Träume und Hoffnungen bilden Haupt- und Angelpunkt der Geschichte. Nett, aber nicht wichtig.
:liquid5:

Boulevard der Dämmerung

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Billy Wilder beleuchtet Hollywoods Kehrseite, wenn Ruhm verblasst und die Sucht nach Anerkennung der Exzentrik freie Hand lässt. Eingestreuter Witz und Dramatik halten sich die Waage, lässt ersteres gen Ende aber Überhand nehmen und den Film in einem unvergesslichen Finale enden, welches in Sachen Ironie und Bildsprache einfach nur köstlich pointiert ist.
:liquid9:
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Beitrag von Vince » 14.07.2008, 17:56

Sunset Boulevard... ich liebe den Streifen! Der kriegt von mir nen Full House.
Jetzt empfehle ich dir "Alles über Eva" aus dem gleichen Jahr und mit der gleichen Thematik. Imo nicht ganz so brillant, aber trotzdem sehr stark.

Hot Fuzz wird nach mehrmaligem Anschauen imo besser. Ich bin jetzt bei einer gefestigten 8/10.

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Beitrag von LivingDead » 14.07.2008, 18:13

Vince hat geschrieben:Sunset Boulevard... ich liebe den Streifen! Der kriegt von mir nen Full House.
Jetzt empfehle ich dir "Alles über Eva" aus dem gleichen Jahr und mit der gleichen Thematik. Imo nicht ganz so brillant, aber trotzdem sehr stark.
Tatsächlich... genau der Film steht nun auch bei mir bei den Amazon-Empfehlungen. Werde ich mir sicher demnächst geben. Danke für den Tipp.
Hot Fuzz wird nach mehrmaligem Anschauen imo besser. Ich bin jetzt bei einer gefestigten 8/10.
Hmm... bei "Shaun of the Dead" war ich gleich beim ersten Ansehen überzeugt, aber vielleicht wächst "Hot Fuzz" tatsächlich noch, wobei ich wirklich nicht glaube, dass ich noch weit höher als die 6 Punkte gehen werde.
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Beitrag von LivingDead » 16.07.2008, 20:36

John Rambo

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Für mich einer dieser Filme, bei denen ich Bewertungen von 1 Punkt bis zu 8 Punkten vollkommen nachvollziehen kann. Interessant, wie unreflektiert Stallone hier Brutalitäten ganz im Stile eines "Hostel" auf den Zuschauer niederprasseln lässt, ohne mal mit den Augen zu zwinkern, dies sogar noch als Ernsthaftigkeit verkauft, auch wenn sich manch eine Szene schon als zu übertrieben entblößt... Gewalt nur um der Gewalt Willen gezeigt wird. Kriegsfilm trifft auf Exploitation trifft auf Rambo... Nett anzusehen isser aber trotzdem und Sly macht eine agile Figur, auch wenn er meist nur passiv in den Actionszenen vertreten ist. Insgesamt komme ich auf...
:liquid6:

10.000 B.C.

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Okay, der Film fängt recht unterhaltsam an, entblößt seine Banalität zwar schon in den ersten Minten, weiß aber durch viele Schauwerte zu begeistern. Typische Emmerich-Breitbild-Aufnahmen und viele gute Effekte. So gibt es nach gut 10 Minuten schon die erste Mammut-Jagd zu bestaunen, die zwar nicht aus den Socken haut, aber dennoch nett anzusehen ist. Doch dann wird der Film zunehmend alberner, unlogischer, und selbst die achterbahnartige Inszenierung der ersten Stunde weicht einer 1:1 Kopie von "Apocalypto"... nur eben, dass dieser Film ganz klar für Kinder gemacht wurde. Gen Ende mutiert der Film dank Pyramiden und seltsamen Herrschern (inklusive verzerrter Brumm-Stimme :lol: ) sogar zu einem "Stargate" und dem Zuschauer wird klar: Entweder hat Emmerich sein Pensum im Filmeschaffen schon voll aufgebraucht, oder er hatte schlichtweg keinen Bock mehr. Aber dieser Film ist eine reine Gurke, selbst unter dem niederen Aspekt der sinnlosen Unterhaltung. Denn da gucke ich mir lieber noch einmal "Stargate" oder "Jurassic Park" an... Die machen immer noch Spaß.
:liquid3:

American Gangster

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Der hat mir doch erwartungsgemäß gut gefallen, auch wenn ich der Meinung bin, dass Scott hier schon das Maximum aus dem Stoff herausgekitzelt hat. So bietet die Geschichte kaum Neues, schafft es aber dennoch über die gesamte Laufzeit unterhaltsam zu bleiben und ein edles Stück Kino zu bebildern... nur eben, dass der Film keineswegs das angepriesene Meisterwek ist. Da fehlt es dann doch an Substanz.
:liquid7:

The Replacement Killers - Die Ersatzkiller

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John Woo-Style... nur nicht ganz so gut. Ein Film, welcher kaum der Rede wert ist, außer eben, dass die Shoot-Outs ziemlich rocken. Fuqua aber kopiert, kopiert und kopiert. Dass er später seinen ganz eigenen Stil entwickelte relativiert das wieder. Kann man sich geben.
:liquid6:

Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer

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Schwächer als der erste Teil, dennoch witzig und unterhaltsam. Zwar werden die inszenatorischen Möglichkeiten, die der coole Charakter des Silver Surfers bietet nicht mal ansatzweise ausgeschöpft, dafür bietet aber das Finale wiederum ziemlich viel Eye-Candy. Nunjoa...
:liquid5:
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Beitrag von LivingDead » 16.07.2008, 22:43

The Banquet

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Sehr an Shakespeare angelehnte Story, die auch in Sachen Dialoge deutlich an den englischen Dichter erinnert. Zwar gibt die Story nicht viel her, doch überzeugt der Film vor allem durch seine herausragende Inszenierung, die aber in Sachen Action erstaunlicherweise extrem zurückhaltend daher kommt. Kampfszenen gibt es vielleicht 2 oder 3, die sind dafür recht lang geraten und von Yuen Woo-ping perfekt durchchoreografiert.
Zum Ende hin wird es dann arg schwulstig... Absolute Geschmackssache (wer mit Melodramen und bedeutungsschwangeren Dialogen nicht viel anfangen kann, wird dem Film nicht viel abgewinnen können) und kaum vergleichbar mit "Hero"... trotz der sensationellen Optik und einigen Wuxia-Einlagen inklusive Swordsplay und etwas Schplädda.
:liquid6:
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Beitrag von LivingDead » 02.08.2008, 11:50

Mad City

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Nette Grundidee, dessen Umsetzung es aber deutlich an der nötigen Würze mangelt. Hoffman und Travolta spielen gut auf, satirische Spitzen gibt es auch einige, doch für einen wirklich guten Film fehlt es "Mad City" an der nötigen Konsequenz, welche mit dem Ende nur ansatzweise erreicht wird.
:liquid5:
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Beitrag von LivingDead » 03.08.2008, 13:58

Reign Over Me - Die Liebe in mir

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Sehr gutes Drama mit komödiantischen Einschlägen, die aber stets subtil bleiben und eingebettet in vielen traurigen Szenen doch für Aufheiterung sorgen. Insgesamt kann man attestieren, dass dies wohl die beste Rolle in Adam Sandlers Karriere darstellt. Zwar ist ihm die Rolle des traumatisierten Mannes, welcher sich in das Kindheits-Stadium zurück zieht, auf den Leib geschrieben, doch faszinieren gerade die Szenen am meisten, in denen Sandler und der immer geniale Cheadle gemeinsam agieren.
Auch wenn der Streifen ab und zu etwas zu rührselig wird, bleibt er stets unvorhersehbar, und ohne Entgleisungen.
:liquid8:

In einem Land vor unserer Zeit

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Großartiger Zeichentrick aus dem Hause Bluth. Nach Jahren mal wieder angesehen, bringt mich der Film immer noch zum Lachen und fasziniert durch eine einfache, aber umso wirkungsvollere Geschichte. Dass der Film vor allem zum Schluss etwas zu hastig wird, verzeiht man da gerne. Sehr schön auch Horners Score.
:liquid8:
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Beitrag von LivingDead » 04.08.2008, 22:28

Invasion

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Eine extrem abgwetzte Geschichte bildet die Grundlage für den x-ten Aufguss des Körperfresser-Themas. Die Inszenierung präsentiert sich zudem als völlig ideenlos und erzeugt nur oberflächliche Spannung und kaum die Beklemmung, wie man sie eigentlich hätte erwarten können. Zudem nervt die langweilige "Buh-Sozialismus"- und die "Menschen sind soo pöse"-Moral, die uns Hirschbiegel auf gröbste Art und Weise um die Ohren haut.

Ich vermute, dass der Film ohne die Nachdrehs Mc Teigues noch weitaus langweiliger geworden wäre, denn ich konnte da wirklich keine Qualitäten entdecken, welche für den Film, abseits der offensichtlich nachträglich eingefügten Actionszenen, sprechen...
:liquid4:
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Beitrag von Vince » 05.08.2008, 09:57

Müller ausgeräumt? ;)

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Beitrag von LivingDead » 05.08.2008, 17:07

Kihi... jo. Und zwar mit - natürlich - "Angel Heart", "Die Fremde in dir" und "88 Minutes".
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Beitrag von Vince » 05.08.2008, 17:12

Dann bin ich ja mal auf deine Engelherzmeinung gespannt. ;)

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Beitrag von LivingDead » 05.08.2008, 17:20

Klar doch... ;)
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Beitrag von LivingDead » 10.08.2008, 16:02

Die Fremde in dir

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Auch gerade gesehen und wirklich zufrieden bin ich nicht, auch wenn ich die Erwartungen runtergeschraubt hatte. Die Geschichte erinnerte mich teils fatal an die von "Catwoman", auch wenn das Thema seriöser angegangen wurde und die Story um Emanzipation und Selbstverwirklichung durch Rachsucht ausgetauscht wurde. Dennoch: Originalität ist was anderes. "Die Fremde in dir" punktet allerdings durch eine überragende Jodie Foster und der handwerklichen Perfektion, außerdem ist der Film besser als der inhaltlich ähnliche, aber wesentlich plumpere "Death Sentence". Daher noch:
:liquid5:

Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford

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Wenn der Schluss eines Filmes schon im Titel verraten wird, dann handelt es sich entweder um eine historische Persönlichkeit, dernen Ausgang schon weitgehend bekannt ist, oder einen Film, dem es weniger um den Ausgang einer Geschichte geht, als vielmehr um die Geschichte selbst. Und im Großen und Ganzen treffen beide Punkte auf Andrew Dominiks Werk zu. Die Charakterzeichnung ist so dermaßen subtil und überragend, sodass der Schluss...

Spoiler!!!

... ein ganz anderes Licht auf den Titel des Filmes wirft. Feigling ist nicht Robert Ford, sondern der "Held" Jesse James, welcher im Grunde Selbstmord begeht. Dass Ford später zugibt aus welcher Intention er ihn tötete - nämlich aus Angst selbst ermordet zu werden - stellt ihn nicht als Feigling, sondern als Menschen dar, und macht ihn somit nicht nur sympathischer, sondern auch greifbarer.

Spoiler Ende!!!

Neben dieser überragenden Zeichnung der Figuren, ist auch die Regie geradezu episch geraten. Ähnlich den Filmen eines Terrence Malick gibt es langsame Szenenaufbauten inklusive wunderschönen Panoramaaufnahmen zu sehen, die immer wieder durch dreckige Szenerien unterbrochen werden.
Zwar ist der Film insgesamt nicht DAS Meisterwerk geworden, welches er vorgibt zu sein, doch für einen über die Maßen gelungenen und außergewöhnlichen Western reicht das allemal.
:liquid8:
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Beitrag von LivingDead » 24.08.2008, 12:47

Ein (un)möglicher Härtefall

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Die Coens versuchen sich an einer Reinkarnation der Screwball-Komödie und haben nur teilweise Erfolg: Und zwar gerade dann, wenn sie ihren persönlichen Humor ablegen und den gewitzen (aber ziemlich gekünstelten - aber das ist Absicht) Dialogen freie Hand lassen. Dass die Coens hinter der Kamera agierten, merkt man dann doch immer wieder und insgesamt kommt ein recht unterhaltsamer Film dabei heraus, welcher aber in seinen schlechtesten Momenten wie ein kruder Mix aus Julia Roberts-Komödie und Coen-Film daherkommt.
:liquid6:

There Will Be Blood

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Anderson bedient sich mehrmals an der Bild- und Tonsprache Kubricks, lässt aber nie seine eigene Note missen. Day-Lewis gibt eine verdammt narzisstische One-Man-Show ab, ist er doch wohl einer der wenigen Schauspieler heutzutage, die es schaffen einer Figur so viel Intensität zu verleihen, dass es dem Zuschauer kalt über den Rücken läuft - genial.
Ansonsten gibt sich Anderson kaum die Blöße, erstellt ein meisterliches Sittenbild und lässt aktuelle politische Situationen in kleineren Dimensionen reflektieren und gibt immer wieder schräge Verweise auf die eigene Filmografie.
:liquid9:

Angel Heart

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Sehr gelungener Mix aus okkultem Horror und einer klassichen Noir-Detektivgeschichte. Aus heutiger Sicht haut das ganze erwartungsgemäß nicht mehr so vom Hocker, wie vielleicht bei Kinostart in meinem Geburtsjahr und der Schluss ist absehbar, doch zieht der Film seine Faszination nicht alleine aus der Story, sondern vielen kleinen Details, wie z.B. die faszinierende und bedeutungsschwangere Bildsprache.
:liquid8:

11:14 - Elevenfourteen

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Sehr gut inszenierter Indie-Streifen, welcher sogar auf den Pfaden eines Reißers wandert und gerade durch diesen Aspekt viele Sympathiepunkte verschenkt. Ansonsten schön grimmiger Humor, gepaart mit grotesken Szenen und einer sehr interessanten Geschichte, die durch hervorragende Darstellerleistungen unterstützt wird. Kein Highlight, aber unterhaltsam.
:liquid7:

The Score

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Sehr gediegener Gangsterthriller im stilvollen Ambiente und einer makellosen Darstellerriege. Auch wenn in der ersten Stunde nicht viel passiert, gefällt der Film durch einen soliden Spannungsaufbau und der im positiven Sinne altmodischen Grundstimmung. Die letzte halbe Stunde dehnt dann die Intensität der Einbruchssequenz aus "Mission: Impossible" auf dreißig Minuten aus.
:liquid7:

Impostor

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Unbeachteter Sci-Fictioner mit einer gefälligen Geschichte aus der Feder von Philip K. Dick. Nicht so makellos inszeniert wie "Minority Report", nicht so actionlastig wie "Paycheck" und doch ziemlich spannend mit einem netten Doppeltwist zum Schluss (welcher aber ziemlich vorhesehbar daher kommt). Mark Ishams Score untermalt die düstere Atmo hervorragend.
:liquid6:
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Beitrag von LivingDead » 08.09.2008, 16:37

Hitch - Der Date-Doktor

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Formelhaftes, weichgespültes und ziemlich kitschig geratenes Filmchen, welches auf abgetretenen Pfaden wandert und nur durch seine beiden Hauptdarsteller Akzente zu setzen vermag. Kevin James kopiert im Grunde nur seine "King of Queen"-Zoten, ist aber vielleicht gerade deswegen ein ziemlich großer Sympathiepunkt für den Film. Imo kam er da teils sogar etwas zu kurz. Eva Mendes sieht gut aus, aber ich mag sie nicht. Will Smith spielt ungezwungen und gewohnt lässig. Insgesamt recht knappe...
:liquid5:

Intimate Enemies

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Sehr stilsicher und selbstkritisch geratener Kriegsfilm, der mit einer gelungenen Charakterzeichnung daherkommt. Optisch sehr an bekannte Kriegsfilmszenarien angelehnt, vermag der Film durch das visuelle Gespür seines Regisseurs trotzdem vollends zu überzeugen. Sehr gelungen das Ganze.
:liquid8:
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Beitrag von LivingDead » 14.09.2008, 11:46

Spurwechsel

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Erstaunlich gelungen. Irgendwie hatte ich im Hinterkopf, dass der Film allgemeinhin ziemlich schwach bewertet wurde, was mir jetzt im Nachhinein nicht ganz nachvollziehbar erscheint: Ein interessantes Thema, spannende und glaubwürdige Chararaktere und eine grundsolide Umsetzung. Ein paar Aktionen der Protagonisten wirken im Kontext etwas übetrieben, das trübt den Filmgenuss aber nicht im geringsten.
:liquid7:

Reeker

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Optisch für B-Verhältnisse überaus attraktiv inszenierter Horrorstreifen mit einigen netten Einfällen. Auch wenn die Darsteller eher bescheiden agieren, vermag es der Film in den entscheidenden Momenten doch noch zu überzeugen. Sei es der Reeker oder die seltenen, dann aber deftigen Gore-Einlagen - stets bleibt der Film qualitativ deutlich über Genre-Durchschnitt.
Äußerst knappe :liquid7:
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Beitrag von LivingDead » 14.09.2008, 20:50

Dragon Wars - D-Wars

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Als hätte man einem Sechsjährigen das Regiezepter und 70 Mio. Dollar übergeben, die er verpulvern darf. Strunzendumm, aber so richtig. Mit einer verdammt miserablen Dialogregie, noch mieseren Darstellern und einer Story, die so undurchsichtig, überladen und bescheuert ist, dass es verdammt weh tut. Selbst für einen B-Film. Und dennoch macht der Film zumindest beim ersten Ansehen noch etwas Spaß, wenn plötzlich Drachen und Riesenschlangen mitten in der Stadt gegen Militärs kämpfen. Das ist optisch sogar richtig gut umgesetzt worden und lässt sich sogar mit den "Transformers" vergleichen. Also Actiontechnisch wirklich nicht von schlechten Eltern - ansonsten Rotz!
:liquid2:

The Breed

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Ziemlich sraighter, gut inszenierter Old-Shool-Horror, der fast gänzlich ohne CGI auskommt, dafür aber mit beeindruckenden Tierdressuren punktet. Auch die Musikuntermalung stimmt. Zwar fehlt es hie und da etwas an Horror und/oder Blut, aber dennoch macht der Film Spaß und hat durchaus die ein oder andere denkwürdige Szene zu bieten.
:liquid5:
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