Filmtagebuch: LivingDead

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Beitrag von LivingDead » 20.09.2008, 11:48

Wrong Turn

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Nach Jahren mal wieder gesehen, und tatsächlich war er doch - angesichts der bis dato nicht abgeklungenen Terrorfilm-Welle - ein echter Vorreiter, und überzeugt auch jetzt noch. Gute Effekte, nette Kameramätzchen und attraktive Hauptdarsteller(innen). Zwar bleibt echter Horror aus, aber Spaß macht er trotzdem:
Gute :liquid6:

The Business

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Jip, den mochte ich. Zwar ist das Setting ganz und gar nicht britisch, aber dennoch gefällt das Konglomerat britischer Gangsterfilm plus 80's-Karibik-Flair. Der sehr coole Soundtrack tut in Verbindung mit den Bilders sein Übriges. Dass Story und Darsteller nicht immer überzeugen können, lässt sich gut verschmerzen.
:liquid7:
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Beitrag von LivingDead » 18.11.2008, 23:13

Harsh Times – Leben am Limit

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David Ayer beschreitet in seinem Regiedebüt kaum neue Wege, zumindest narrativ gesehen. Er erzählt konsequent aus der Perspektive zweier alter Freunde, welche sich auf der Jobsuche befinden, dabei aber immer wieder in alte Gepflogenheiten ausweichen und sich schließlich in einem Strudel aus Drogen, Gewalt und Verrat wieder finden.
Der Erzählrhythmus erinnert bisweilen an „Training Day“. Auch die Darstellung vom Gangstermilieu weckt Erinnerungen an die die Illustrationen aus Antoine Fuquas Streifen. Doch im Gegensatz zu „Training Day“, welcher im Storyaufbau durchaus logisch und stringent ist, verzichtet Ayer auf einen roten Faden, lässt seine Protagonisten in den Tag hineinleben, rumhängen, dealen und einen Job suchen. Lange Zeit wartet man auf einen Klimax, welcher die Geschichte vorantreibt. Doch sucht man hiernach – bis auf den Schluss – vergebens. Man sollte genauer hinschauen, denn im Grunde gibt es diesen roten Faden schon zu Beginn des Filmes. Der Held – grandios: Christian Bale – ist nämlich zugleich Haupt- und Angelpunkt der Geschichte. Das wird sich mit zunehmender Laufzeit immer mehr herauskristallisieren. Traumatisiert von den Ereignissen aus dem Golfkrieg, steuert der Charakter immer mehr auf ein entscheidendes Ereignis zu. Gerade Ayers subtile Herangehensweise ist ein großer Pluspunkt des Filmes, denn eindimensionale Charaktere, etwas zu viel Leerlauf und ein vorhersehbares Ende stehen dem und einem tollen Schauspielerensemble gegenüber. Insgesamt überwiegen aber überdeutlich die positiven Aspekte, und wer sich darauf einstellt, dass hier kein knallharter Thriller, sondern eine durchaus bewegende Charakterstudie geboten wird, dürfte nicht enttäuscht sein.
:liquid7:
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Beitrag von LivingDead » 18.11.2008, 23:14

Waz

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Plötzlich befinden wir uns mitten im Geschehen, wenn nach nicht einmal fünf Minuten Spielzeit die erste Leiche auftaucht und sämtliche relevanten Charaktere schon die Ermittlungen beginnen. Regisseur Tom Shankland verfolgt ein ganz ähnliches Konzept wie schon Michael Mann bei „Miami Vice“. Mit Digitalkameras gedreht, ganz im modernen Doku-Look präsentiert sich auch „Waz“. Zudem verschwendet Shankland nicht eine Sekunde mit unnötigen Charakterisierungen, sondern lässt stets Taten und flüchtige Mimiken oder Gesten sprechen. Was bei „Miami Vice“ hervorragend funktionierte, kann auch bei „Waz“ als gelungen bezeichnet werden. Lediglich die schlechte Synchronisation nimmt viel von der ansonsten sehr dichten Atmosphäre, welche sich stilistisch sehr an Genrevertreter wie „Sieben“, „Das Schweigen der Lämmer“ oder auch „Saw“ konzentriert, ohne je auch nur ansatzweise deren Klasse zu erreichen. Dafür mangelt es dem Film deutlich an Substanz, Tiefe, Spannung und Überraschungen. „Waz“ bleibt größtenteils höhepunktlos und auch die soliden Darstellerleistungen können nicht daran rütteln, dass der Film recht bedeutungslos bleibt, auch wenn er durchaus unterhält und zum Schluss sogar richtig unangenehm wird.
:liquid6:
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Beitrag von LivingDead » 18.11.2008, 23:16

Der goldene Kompass

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Viel zu hektisch wird alles abgehakt, dem Zuschauer wird kaum die Zeit gegeben, sich in die Fantasywelt mit Dämonen, Hexen, sprechenden Eisbären einzufinden. Zudem ist der Film dramaturgisch erschreckend unausgegoren. Spannung stellt sich zu keiner Zeit ein, und der finale (mickrige) Kampf ist so dermaßen schlecht vorbereitet, dass man sich stets fragt: "Das war's?". Auch die an sich tolle Schauspielgarde wird gnadenlos verheizt: Craig sieht man vielleicht 5 Minuten, Kidman ist an ihre banale Rolle gebunden, welche kaum Freiraum für Interpretation lässt, das Kind (und leider Hauptperson) nervte mich... Einzig Sam Elliott konnte wieder in gewohnter Rolle glänzen - er ist halt 'ne coole Sau.

Vielleicht hätten dem Film 30 Minuten zusätzlich wirklich gut getan; aber leider besaß der Film schon auf seiner jetzigen kurzen Laufzeit einige Durchhänger, sodass ich mir denke, dass selbst zusätzliches Filmmaterial nicht mehr imstande wäre, den Film aufzuwerten...
:liquid4:
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Beitrag von LivingDead » 18.11.2008, 23:19

No Country for Old Men

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Nach den zwiespältigen Meinungen, welche ich im Vorhinein über den Film lesen/hören konnte, so war ich doch recht gespannt, wie ich den Film aufnehmen würde. Und letztlich sind die Coens nach ihren mehr oder weniger geglückten Ausflügen ins (Screwball-)Komödienfach wieder da angelangt, wo ihre Stärken zu finden sind. Und mit Stärken meine ich, dass sie wieder genau das abgeliefert haben, was sie ausmacht. Sie mussten sich nicht künstlich in ein neues Genre einfinden (in "Ein (un)möglicher Härtefall" merkt man das z.B. an allen Ecken und Kanten), sondern zeigen einen waschechten Coen-Film. Ruhig inszeniert, in seinen besten Momenten kurz vor dem Zerbersten spannend, dann wieder urkomisch und viele skurrile bis karikative Charaktere bietend. Daneben huldigen die Coens Peckinpah oder Leone, zitieren sie bisweilen sogar, ohne aber ihre eigenen Attitüden zu vernachlässigen. Der etwas einfältige Sherrifsgehilfe erinnerte mich immer wieder an die Akteure aus "Fargo".

"No Country For Old Men" ist nicht nur ein weiterer neuer Coen-Film, er ist vielmehr ein Sammelsurium dessen, was der Fan so an ihnen zu schätzen weiß. Und das unkonventionelle Ende zählt eindeutig dazu. In meinen Augen hätte man den Film kaum besser ausklingen können. Auch dass die Ermordung des Llewelyn Moss (Josh Brolin) plötzlich übersprungen wird, der Zuschauer aber genau weiß, dass er mit der Frau in eine Falle der Mexikaner geraten ist, zeigt Konsequenz seitens der Coen-Brüder. Nicht nur, dass sie sich damit ziemlich genau an die Vorlage halten, sondern dem Publikum auch beweisen, dass Sehgewohnheiten, wie sie uns immer wieder durch vermeintlich spannende Filmchen Hollywoods aufgezwungen werden, kaum etwas wert sind. Dazu zählt auch das ruhige plötzliche Ende, was in meinen Augen perfekt zu dem passt, was uns die Coens mit ihrem Film - oder besser Glaubensbekenntnis zum Thema Film und Hollywood beweisen wollen. Ein Meisterwerk, und wieder bin ich kurz davor die 10 zu zücken. Da ich den Film aber nur ansatzweise erfasst habe ersteinmal eine felsenfeste...
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Beitrag von LivingDead » 18.11.2008, 23:21

Im Tal von Elah

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Die Geschichte rund um einen Vater, welcher seinen Sohn im Krieg verlor und nun seinen anderen Sohn nach seinem Einsatz im Irak vermisst, verspricht in Zusammenhang mit Paul Haggis („L.A. Crash“) als Regisseur vieles. Und Tommy Lee Jones und Charlize Theron in den Hauptrollen, sowie Josh Brolin, Susan Sarandon und Jason Patric in feinen Nebenrollen sprechen sowieso für sich.
Und so beginnt der Film. Gewohnt ruhig, bedächtig und vielleicht auch etwas bieder, entlässt Haggis seine Akteure in die Szenerie, welche durch grau gehaltene Bilder und einem depressiven Score von Mark Isham sehr stimmig rüberkommt. Handwerklich alles perfekt, die bedrückenden Szenen sitzen und schlagen auf den Magen. Jones spielt ungewöhnlich zurückhaltend, verbucht damit einige wunderschöne Szenen. Auch Theron macht ihre Sache hervorragend. Doch leider hakt es – ähnlich wie bei L.A. Crash – an Haggis. Er weiß, wie man Dramen inszeniert. Er weiß ganz genau, wie er welche Stimmung zum Publikum transportiert. Und er hat dabei immer wieder ein Problem: Seine überbordende Bildsprache, sowie die einfältige Moral seiner Geschichten mögen im Ansatz lobenswert sein, in ihrer Umsetzung sind sie aber oft viel zu banal. So sind gerade die letzten zehn Minuten von „Im Tal von Elah“ als misslungen zu bezeichnen. Gerade das große Plus des Filmes – die subtile Inszenierung – geht gen Ende flöten und die plakative Bildsprache Haggis hält Einzug. Vor allem die Schlusseinstellung ist so kitschig, dass es fast weh tut.

Auch der Subplot um Theron, in welchem sie eine Frau abweist, welche in ihrem Mann eine Gefahr für sich und ihre Kinder sieht, ist komplett unnötig für die eigentliche Geschichte. Zwar funktioniert der Moment auf emotionaler Basis hervorragend – und daher kann ich Haggis auch nicht wirklich böse sein – aber fragt man sich anschließend doch verwundert, was das eigentlich sollte.

Insgesamt ein zweischneidiges Schwert: Handwerklich perfekt, emotional bedrückend, aber leider holt Haggis einmal mehr den Holzhammer heraus, sodass es wieder einmal „nur“ für einen guten Film gereicht hat.
:liquid7:
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Beitrag von LivingDead » 16.02.2009, 18:08

Vermächtnis des geheimen Buches

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Nun, der erste Teil war schon eher leidlich unterhaltsam. Eher für ein junges Publikum konzipiert, die mit Indiana Jones nicht viel anfangen konnten. Und so wirkte der Film auch: Indiana Jones für Arme, ohne große Höhepunkte, mit oberflächlichem Witz und einer öden Inszenierung. Der zweite Teil setzt da nahtlos an, und wirkt sogar noch altbackener. Dass die Locations jetzt im Minutentakt wechseln und die Rätsel (ziemlich unspektakuläre dazu) im Sekundentakt gelöst werden, machen den Film zu einer Farce. Da war sogar Robert Langdon um einiges unterhaltsamer, und ein Vergleich zu Indiana Jones wäre schon gleich einer Beleidigung. Kinderfilm.
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Beitrag von LivingDead » 16.02.2009, 18:25

Die Geschwister Savage

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Ich war nicht minder beeindruckt bei dieser Tragikomödie, die vor allem durch ihren Cast auf sich aufmerksam machen dürfte. Laura Linney und Philip Seymour Hoffmann sind zwei Namen bei denen hohe Schauspielkunst eine Selbstverständlichkeit darstellt. So auch hier. Nachhaltig beeindruckend ist aber der Film selbst, und die Art und Weise wie die unbekannte Regisseurin Tamara Jenkins es schafft einen solches Thema mit einer Leichtfüßigkeit zu inszenieren, wie man es nur selten zu sehen bekommt und somit einen Film rund um das bedrückende und allgegenwärtige Thema Pflegehilfe und Demenz zu schaffen. Da werden Szenen lanciert, bei denen herzhaft gelacht werden darf, und es gibt so viel Ehrlichkeit wie selten in einem Hollywood-Streifen.

Exemplarisch möchte ich mal die ersten Minuten des Filmes benennen: Da wird uns eine abgeschlossene Ortschaft irgendwo im sonnigen Kalifornier gezeigt. Reihenhäuser mit immer den gleichen Vorgärten, in denen ein Baum an immer der gleichen Stelle parallel zueinander steht. Die Straßen sind sauber, die Hecken perfekt geschnitten und dennoch sehen wir außer ein paar Postbooten niemanden auf diesen Straßen. Das Leben der alten Menschen findet nur noch in den Wohnungen statt, und da wird nichts beschönigt. Nicht einmal plakative Kameramätzchen wie die sonst so beliebten Farbfilter oder die semi-dokumentarische Handkamera werden benutzt, um eine bedrückende Stimmung zu erzeugen. Jenkins zeigt uns das Leben so wie es ist.
Und ab diesem Zeitpunkt dürfen wir der so tragischen (aber was heißt tragisch – letztlich ist genau das ein Abschnitt des Lebens von uns allen) wie auch komischen Geschichte rund um ein distanziert von einander lebendes Geschwisterpaar beiwohnen, welche aufgrund der Demenzerkrankung ihres Vaters langsam zueinander finden müssen.

Für alle, die mit Filmen dieser Art etwas anfangen können, eine große Empfehlung.
:liquid8:
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Beitrag von LivingDead » 23.02.2009, 18:30

Der Mann, der zuviel wusste

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Klassischer Hitchcock, der zwar nicht zu seinen wirklich ganz großen Filmen gezählt werden kann, aber durch seinen behutsamen Storyaufbau und einigen genialen Sequenzen glänzen kann. Paradebeispiel ist die oft kopierte Kultszene rund um Bernard Herrmanns Auftritt in der Royal Albert Hall. In meinen Augen ist das immer noch eine verdammt gerissene Huldigung an Herrmanns Können. Hitchcock zeigt hier bewusst, wie Musik im Film funktioniert, und setzt die Musik als zentrales Element des Suspense ein. Nicht nur unterschwellig im Hintergrund, sondern als Haupt- und Angelpunkt von der die Spannung ausgeht.

Ansonsten glänzen eine emotional aufspielende Doris Day und ein wandlungsfähiger, von mir immer wieder gerne gesehener James Stewart, der hier die volle Bandbreite seines Könnens aufzeigen durfte.
Insgesamt ein witziger, dramatischer, und vor allem unterhaltsamer Thriller.

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Beitrag von gelini71 » 24.02.2009, 06:26

Kennst Du auch die Urfassung aus den 30igern mit Peter Lorre ?
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Beitrag von LivingDead » 24.02.2009, 17:22

gelini71 hat geschrieben:Kennst Du auch die Urfassung aus den 30igern mit Peter Lorre ?
Nein, leider bis dato noch nicht gesehen.
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Beitrag von gelini71 » 25.02.2009, 06:21

Der Vergleich von beiden Fassungen ist recht lustig - die Urfassung ist ja sehr kurz & kommt dadurch schneller auf den Punkt.
DVD von FNM ist für 5,00 € zu bekommen - bezahle auf keinen Fall mehr dafür , die Qualität ist "historisch" :wink:
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Beitrag von LivingDead » 25.02.2009, 18:16

lol... okay. Die DVD würde so oder so später in die Sammlung wandern. Langfristig möchte ich nämlich die gesamte Filmografie Hitchcocks im Schrank stehen haben.
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Beitrag von gelini71 » 25.02.2009, 19:01

LivingDead hat geschrieben:lol... okay. Die DVD würde so oder so später in die Sammlung wandern. Langfristig möchte ich nämlich die gesamte Filmografie Hitchcocks im Schrank stehen haben.
Dieses Sammelgebiet ist bei mir zum Glück schon komplett (bis auf die Stummfilme , aber auf die kann ich verzichten).
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Beitrag von LivingDead » 02.03.2009, 19:57

Permanent Vacation

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Minimalismus par excellence, und dennoch versteht der Film durch sein stimmungsvolles Abbild der Stadt New York und seiner ebenso verschrobenen Bewohner zu begeistern. Jarmusch bleibt aber stehts auf Distanz zum Geschehen, was in seinen Nachfolgewerken zu einem markanten Markenzeichen seines Schaffens werden sollte. Keine leichte Unterhaltung, aber cineastisch gesehen ein Unikum.
:liquid8:
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Beitrag von Vince » 02.03.2009, 20:02

Uh, ah, der fehlt mir noch von Jarmusch. genau wie der mit Steve Buscemi.

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Beitrag von LivingDead » 02.03.2009, 20:03

Stranger than Paradise

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Im direkten Vergleich zum Vorgänger gibt es hier weitaus mehr Dialog und die Figuren sind greifbarer. Die Kameraführung wird mit zunehmender Spielzeit immer statischer und gleicht sich der aus "Permanent Vacation" weitestgehend an. Dass die einzelnen Szenen fragmentär in den Film verwoben werden, machen diesen zusammen mit vielen eindrucksvollen Momenten zu einem Road-Movie der besonderen Jarmusch'en Art. In meinen Augen noch stärker als sein Erstling.
:liquid8: ,5
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Beitrag von Vince » 02.03.2009, 20:04

Ach und der fehlt mir auch noch. :lol:

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Beitrag von LivingDead » 02.03.2009, 20:05

Vince hat geschrieben:Ach und der fehlt mir auch noch. :lol:
lol... also mir fehlen noch so einige von ihm. Werd ich dann in den nächsten Tagen nachholen. ;)
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Beitrag von LivingDead » 02.03.2009, 20:11

Wolf

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Für mich immer wieder ein Riesenspaß. Der Film kommt herrlich altmodisch und mit toll aufspielenden Darstellern daher, nimmt sich selbst nicht allzu ernst, und glänzt mit einer edlen Inszenierung und einem atmosphärischen Soundtrack. Blutige Szenen werden weitestgehen ausgespart.
Negativ sind leider die letzten 15 Minuten, die dem Film viel von seiner Qualität rauben. Trotzdem:
:liquid7:
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Beitrag von LivingDead » 04.03.2009, 00:17

Down by Law

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Subtile Kritik an amerikanischen Befindlichkeiten und zudem ein herrlich minimalistischer Gefängnisausbruchsfilm, bei dem der Gefängnisausbruch mal eben übergangen wird.
Jarmusch klagt vor allem über die typisch amerikanische Abgeschottetheit eines jeden, welche in diesem Falle nur durch einen leidenschaftlichen Italiener durchbrochen wird, der nicht einmal des Englischen mächtig ist.
:liquid8: ,5
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Beitrag von LivingDead » 08.03.2009, 20:01

Mystery Train

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Jarmusch gelang ein vielseitiger Episodenfilm, in denen er Momente des Humors, so wie der Lethargie entfalten lässt. Zudem zeigt er uns ein Amerika, welches sich durch Zufälle, mediale Beeinflussungen und Nichtigkeiten auszeichnet. Grandios.
:liquid9:
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Beitrag von LivingDead » 08.03.2009, 20:03

Stolz und Vorurteil

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Beitrag von Fäb » 08.03.2009, 20:22

Da hat sich wohl einer die Jarmusch-Box gegönnt? ;) Hab die Box auch noch nicht ganz durch, Down by Law, Mystery Train und Year of the horse muss ich daraus noch.

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Beitrag von LivingDead » 08.03.2009, 20:24

lol... jap, ertappt. ;)

Mit'm Jarmusch hatte ich mich ja noch so gar nicht beschäftigt. Wobei ich ein paar seiner neueren Filme schon vor einiger Zeit gesehen hatte. Die von dir genannten Filme kannte ich (bis auf "Down by Law") aber nicht mal vom Namen...
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