mal wieder in aller kürze was sich so angesammelt hat:
Agenten sterben einsam

Toller Action-Nervenkitzel mit doppeltem Boden, Einbruchsfilm im Agenten-Kriegsfilm-Gewand.

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Ford Fairlane

Na-ja, ganz nette Sprüche und schön überdreht, dazu ein mehr als niedlicher weiblicher Sidekick in person der Sekretärin vom Detective, aber so huntertpro war's dann doch nicht meins - aber nett allemal.
Happy Birthday to Me (Ab in die Ewigkeit)

Bescheuerter deutscher Titel. Der Film ist zum Ende hinaus gar nicht mal so dämlich wie er anfangs und passagenweise zwischendurch erscheint. Da gab es weitaus dummere Slasher und mit Baujahr '81 sei mal noch einiges erlaubt.
Crónicas - Das Monster von Babahoyo

Etwas langatmig und auf der Stelle tretend, aber mitunter richtig gruselig - ganz ohne Effekthascherei (außer jetzt der etwas keulenartigen Medienschelte). So wie eine Lagerfeuergeschichte über einen bösen Geist. Schön, dass man sich für das unspektakulärere aber dennoch moralisch realistischere und zugleich bösere Ende entschieden hat (als es das auf der DVD gebotene Alternativende gewesen wäre).

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The Doors

Fuck, Yeah! Endlich mal dieses großartige Portrait nachgeholt. Val Kilmer spielt um sein Leben, der Film schafft einen super Spagat zwischen Biopic und psychedelischer Stimmung. Bin noch immer ganz hin und weg!
The Hills Have Eyes 2

Naja. Nicht soo schlecht, ganz solide. Halt irgendwie erwartungsgemäß. Hab zwar nur die leicht gekürzte Premiere-Fassung geluurt, aber ich bezweifle dass er durch das noch explizitere Zeigen von Gewehr-in-die-Fresse-rammen etc. noch besser wird ;)

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Codl Harvest

Hm B-Endzeittrash? Ja bitte! Kickerfilme? Naja! War mir hier ein bisschen zuviel. Und trotz einiger Hardcore-Fans von Isaac Florentine: Doch, es sieht SEHR billig aus. Reicht nicht mal ansatzweise an beispielsweise einen "Cyborg" mit'm Van Damme (und dem Moeller-Ralf

) heran, der ist für mich ja sowas wie die B-Endzeitkickergranate in Reinkultur ;) Für diesen halbgaren Aufguss gibts gerade nich ein paar Endzeit-Sympathiepünktchen.

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Pizza Connection

Nachdem Regisseur Damiano Damiani bei „Töte Amigo“ für einen nicht nur für ausgesprochene Genre-Fans äußerst sehenswerten Italo-Western verantwortlich zeichnete, wandte er sich vornehmlich dem Mafia-Thema zu. Dies gelang ihm zumindest mit den Filmen „Der Tag der Eule“ und dem zu deutsch etwas marktschreierisch klingenden „Der Clan, der seine Feinde lebendig einmauert“ außerordentlich gut. Beides sind vielschichtige, differenzierte Sichtweisen auf das Leben in und um die ehrenwerte Gesellschaft, welches Damiani schonungslos zu entlarven weiß und seine Filme genauso ernüchternd wirken lässt wie es die Realität mutmaßlich ist. Sie sind gewissermaßen der spartanische, unbequeme, italienische Gegenentwurf zu den pompösen US-amerikanischen Mafia-Epen der Pate-Trilogie.
Danach schnappte er unter der künstlerischen Fuchtel von Sergio Leone für das Nobody-Sequel nocheinmal kurz staubige Western-Luft, bevor ihm nach einigen anderen Werken wie etwa dem Mitwirken an der soliden „Allein gegen die Mafia“-Serie der bislang (auch aufgrund fehlender Silberscheibchen-Auswertung) nicht sonderlich bekannte aber dafür nicht weniger gut gelungene „Pizza Connection“ gelang.
Hmm, moment, das schreib ich noch zu 'nem Review aus bei Gelegenheit. Für den kleinen "Pizza Connection" gibts hier aber erstmal verdiente:

(schade, dass es keine DVD gibt :? )
Manhunter

Michael Manns Verfilmung des Stoffes hat mir sehr gut gefallen! Zwar haftet manchmal etwas sehr der 80er-Muff an dem Film, aber das sollte man nicht zu hoch hängen.
over and out, nachti.