Nee der TK ist hier nicht angemeldet, den brauchste nicht vor zu holen ;)SFI hat geschrieben:Für Freiheit und Anerkennung lernte ich Karate!
Filmtagebuch: Vince
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"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"
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Jay´s Toiletten Fred könnte neue Bilder gebrauchengelini71 hat geschrieben:Wenn nicht hier wo dann ?![]()

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Die fast vergessene Welt

War ja klar, dass dem freeman sowas wieder gefällt. Hab den gestern zufällig auch gesehen. Was ne Gülle. Mischt verschiedene Genres zu einem Brei, der dem Tyrannosaurus-Rotz schon ziemlich nahe kommt. Nur scheiß Witze (da war kein, ich wiederhole: kein guter Gag drinne, gelacht hab ich bloß bei der demotivierten Führung durch den Tunnel à la "man sagt, diese Höhle sei 1000 Jahre alt und beherberge 100 verborgene Rätsel. Oder sie ist 100 Jahre alt und beherbergt 1000 verborgene Rätsel. Das ist nur eines der vielen verborgenen Rätsel"), ein dämliches Affenmännchen, nen intelligenter Dino und viel Krimskrams. Ganz nett ausgestattet (obwohl massivst künstlich, aber das gehört dazu), aber humortechnisch der absolute Bodensatz.


War ja klar, dass dem freeman sowas wieder gefällt. Hab den gestern zufällig auch gesehen. Was ne Gülle. Mischt verschiedene Genres zu einem Brei, der dem Tyrannosaurus-Rotz schon ziemlich nahe kommt. Nur scheiß Witze (da war kein, ich wiederhole: kein guter Gag drinne, gelacht hab ich bloß bei der demotivierten Führung durch den Tunnel à la "man sagt, diese Höhle sei 1000 Jahre alt und beherberge 100 verborgene Rätsel. Oder sie ist 100 Jahre alt und beherbergt 1000 verborgene Rätsel. Das ist nur eines der vielen verborgenen Rätsel"), ein dämliches Affenmännchen, nen intelligenter Dino und viel Krimskrams. Ganz nett ausgestattet (obwohl massivst künstlich, aber das gehört dazu), aber humortechnisch der absolute Bodensatz.
freeman hat geschrieben:![]()
zum Glück muss ich nie in euren Humorkeller! Alleine diese Gagaszene von wegen, der Dino habe nur nen Hirn so groß wie ne Wallnuss und dann wird klar gemacht, wie groß Wallnüsse dort sind ... Gottgleich! Aber sicher zu interlligent für euch;-)
Ach so, eine Szene war dann doch noch ganz cool: die mit der Stechmücke.
Ich hatte ein ziemlich gelungenes Film-WE:
Django

Wuchtiger Western, der für sein Genre so in etwa das ist, was "Jarhead" für den Kriegsfilm ist. Ein Mann räumt in einer bereits leergeräumten Welt auf, die außer ein paar Geisterstädten und matschigen Durchfahrten nichts mehr bietet. Dreckig, nihilistisch, blutig, dazu noch mit allem, was kultbildend ist. Dass Django da ein Maschinengewehr aus seinem Sarg zieht, ist fast schon als progressiv zu bezeichnen. Robert Rodriguez wird sich hier sehr viel abgeschaut haben.

Nachts im Museum

Schmerzlose Familienunterhaltung, bei der Kind noch was lernen kann. So suggeriert es wenigstens der "Prädikat wertvoll"-Stempel. Den Rahmen mit dem plötzlich beruflich erfolgreichen Ex-Nachtwächter mal außen vor gelassen, ist der Ansatz dieses zweiten Teils im Grunde genau der richtige: er schert aus auf ein größeres Areal und bietet neue historische Figuren auf. Einige funktionieren, andere nicht, einige alte wurden beibehalten, andere nicht. So einfach ist das. Den drei singenden Engeln wünscht man die Pest an den Hals, ansonsten bleibt der Blutdruck aber unten.

So finster die Nacht

Was hört man die Mainstreammünder wieder schreien: "laaaangweilig!". Vielleicht einfach mal das Auge aufs Detail legen? Hervorragendes, teils erschreckend brutales Drama mit zwei Kindern als Protagonisten, von denen eines einen Vampir spielt. Die skandinavische Tristesse im Schnee wird ebenso geheimnisbergend eingefangen wie die Verwandlungen des Vampirs diffus sind. Gänsehautgarantie, nur nicht im üblichen Sinne.

Manche mögen's heiß

Kommt etwas schwer in die Gänge, setzt dann aber fast mühelos Maßstäbe für das Genre der Komödie. Sehr gewitzt und unterhaltsam, mit schwebender Leichtigkeit bewegen sich Curtis und Lemon durch eine Welt, die ihren Augen eigentlich nicht geöffnet sein dürfte - und wo der Schwindel mal aufgedeckt wird, nimmt man es mit Leichtigkeit. Ein superbes Plädoyer für Toleranz ohne jeden Zeigefinger.

Django

Wuchtiger Western, der für sein Genre so in etwa das ist, was "Jarhead" für den Kriegsfilm ist. Ein Mann räumt in einer bereits leergeräumten Welt auf, die außer ein paar Geisterstädten und matschigen Durchfahrten nichts mehr bietet. Dreckig, nihilistisch, blutig, dazu noch mit allem, was kultbildend ist. Dass Django da ein Maschinengewehr aus seinem Sarg zieht, ist fast schon als progressiv zu bezeichnen. Robert Rodriguez wird sich hier sehr viel abgeschaut haben.
Nachts im Museum

Schmerzlose Familienunterhaltung, bei der Kind noch was lernen kann. So suggeriert es wenigstens der "Prädikat wertvoll"-Stempel. Den Rahmen mit dem plötzlich beruflich erfolgreichen Ex-Nachtwächter mal außen vor gelassen, ist der Ansatz dieses zweiten Teils im Grunde genau der richtige: er schert aus auf ein größeres Areal und bietet neue historische Figuren auf. Einige funktionieren, andere nicht, einige alte wurden beibehalten, andere nicht. So einfach ist das. Den drei singenden Engeln wünscht man die Pest an den Hals, ansonsten bleibt der Blutdruck aber unten.
So finster die Nacht

Was hört man die Mainstreammünder wieder schreien: "laaaangweilig!". Vielleicht einfach mal das Auge aufs Detail legen? Hervorragendes, teils erschreckend brutales Drama mit zwei Kindern als Protagonisten, von denen eines einen Vampir spielt. Die skandinavische Tristesse im Schnee wird ebenso geheimnisbergend eingefangen wie die Verwandlungen des Vampirs diffus sind. Gänsehautgarantie, nur nicht im üblichen Sinne.
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Kommt etwas schwer in die Gänge, setzt dann aber fast mühelos Maßstäbe für das Genre der Komödie. Sehr gewitzt und unterhaltsam, mit schwebender Leichtigkeit bewegen sich Curtis und Lemon durch eine Welt, die ihren Augen eigentlich nicht geöffnet sein dürfte - und wo der Schwindel mal aufgedeckt wird, nimmt man es mit Leichtigkeit. Ein superbes Plädoyer für Toleranz ohne jeden Zeigefinger.
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Vince hat geschrieben:Ich hatte ein ziemlich gelungenes Film-WE:
Django
Wuchtiger Western, der für sein Genre so in etwa das ist, was "Jarhead" für den Kriegsfilm ist. Ein Mann räumt in einer bereits leergeräumten Welt auf, die außer ein paar Geisterstädten und matschigen Durchfahrten nichts mehr bietet. Dreckig, nihilistisch, blutig, dazu noch mit allem, was kultbildend ist. Dass Django da ein Maschinengewehr aus seinem Sarg zieht, ist fast schon als progressiv zu bezeichnen. Robert Rodriguez wird sich hier sehr viel abgeschaut haben.
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den hab ich schon seit vielen wochen im Regal stehen, und bin noch nicht dazu gekommen, den anzugucken. Darf man den mit den Dollar Filmen vergleichen?
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Vince hat geschrieben: So finster die Nacht
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"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"
Nicht unbedingt, Django ist halt ne ganze Ecke "fieser" als die Dollarfilme, fast schon endzeitmäßigSir Jay hat geschrieben:
den hab ich schon seit vielen wochen im Regal stehen, und bin noch nicht dazu gekommen, den anzugucken. Darf man den mit den Dollar Filmen vergleichen?
Django bekommt von mir 10 Punkte
Ach, das prallt von mir ab wie eine Fruchtfliege. 8-)freeman hat geschrieben:Uh, Stefan zuckte gerade getroffen zusammenWas hört man die Mainstreammünder wieder schreien: "laaaangweilig!". Vielleicht einfach mal das Auge aufs Detail legen?![]()
Zumal ich ihn ja gar nicht unbedingt langweilig - sondern nur viel zu "nordisch" fand (nicht sehr schön anzusehen und mit irgendwie doofen Leutchen). Ich mag schließlich auch keine Filme aus Bollywood oder dem Iran.
Da macht der Trailer des Remakes deutlich mehr her - selbst wenn der Streifen ne 1:1-Kopie wird, sieht er zumindest besser aus und Figuren, mit denen ich eine bessere Verbindung herstellen kann...
- vstverstaerker
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Hm, die Diskussion ist an mir vorbeigegangen... wundert mich aber auch nicht. Genauso wenig wie der folgende, schon prototypische StS-Satz:StS hat geschrieben:Ach, das prallt von mir ab wie eine Fruchtfliege. 8-)freeman hat geschrieben:Uh, Stefan zuckte gerade getroffen zusammenWas hört man die Mainstreammünder wieder schreien: "laaaangweilig!". Vielleicht einfach mal das Auge aufs Detail legen?![]()
Zumal ich ihn ja gar nicht unbedingt langweilig - sondern nur viel zu "nordisch" fand (nicht sehr schön anzusehen und mit irgendwie doofen Leutchen). Ich mag schließlich auch keine Filme aus Bollywood oder dem Iran.![]()
Da macht der Trailer des Remakes deutlich mehr her - selbst wenn der Streifen ne 1:1-Kopie wird, sieht er zumindest besser aus und Figuren, mit denen ich eine bessere Verbindung herstellen kann...
Jedem Tierchen sein Pläsierchen, würd ich sagen.
Bolt

Animationsfilme, die ihre tierischen Hauptdarsteller NICHT vermenschlichen, haben bei mir schon die halbe Miete eingefahren. Dahingehend ist "Bolt" ein zweischneidiges Schwert; einerseits quatschen Hund, Katze, Hamster und Tauben miteinander - was ich schade finde, denn die wahre Kunst ist es, sich der Kommunikation jenseits von Worten zu bedienen, um eine Geschichte zu erzählen. Und wo, wenn nicht bei einer Geschichte mit tierischen Hauptdarstellern, bietet sich das an?
Wunderbar dagegen, wie sehr sie abseits ihrer Sprachfähigkeiten dann doch Tier geblieben sind. Besonders der Hund wird als Spezies ganz fantastisch getroffen, aber auch die Co-Stars, insbesondere die Tauben (warum ist noch keiner auf die Idee gekommen, solche Tauben auf solche Art und Weise zu inszenieren?) haben es mir angetan.
Dazu ist "Bolt" als Film doppelbödig, rasant, abwechslungsreich und sehr gewitzt und er bietet die Ausstrahlunge eines waschechten Pixar - wäre da nicht die unnütze Gesangeseinlage, die wieder daran erinnert, dass das ein pures Disney-Produkt ist. Lediglich das Ende fiel etwas zu konventionell und vorhersehbar aus.
,5MR 73

Lange nicht mehr einen so depressiven Film gesehen. Sicher, die Story um den Rüpel-Cop mit Trinkerproblem, der sich ein letztes Mal aufrafft, einen Fall zu lösen, ist nicht neu; und doch wirkt alles entsprechend dem "basiert auf realen Tatsachen"-Siegel, das über den Vorspann flattert, authentisch und individuell. Das Drama wird nicht mit Pauken und Trompeten eingeleitet, woran sicher auch der zurückhaltende Soundtrack Anteil hat, sondern mit den leisen Zwischentönen des realen Lebens. Abgesehen davon eben, dass das, was auf dem Bildschirm passiert, nicht im Leben eines Jeden passieren kann. Aber darum ist es ja auch eine Geschichte, die es wert war, sie zu verfilmen.
,5#9

Der hochgelobte Umbau eines hochgelobten Kurzfilms... er hat mich doch recht ernüchtert zurückgelassen. Ich dachte zuerst, es läge daran, dass die Kurzhandlung von "#9" auf Filmformat aufgeblasen wurde und sich so Längen einschleichen konnten, tatsächlich aber weist der Kurzfilm genau die gleichen Längen auf. Die könnten darin begründet liegen, dass die Geschichte von #9 sich zwar nicht uninteressant gestaltet, letztendlich aber doch recht platt bleibt und von den "Wall-E"-Erkenntniswelten Lichtjahre entfernt ist.
Der Kurzfilm hat der Langfassung gegenüber immerhin den Vorteil, dass in ihm nicht gesprochen werden muss; für so viel Kreativität, dass der gesamte Langspielfilm mal ohne Worte auskommt, hat es dann wie bei "Wall-E" leider nicht gereicht.
Aufgrund des Umstandes, dass sich der Film mit zunehmender Laufzeit erholt und immer besser wird, reicht es noch für

Frühstück bei Tiffany

Herzliche, vielseitige und einfallsreiche Romantikkomödie mit einer Audrey Hepburn in allerbester Spiellaune. George "Hannibal" Peppard ist ganz und gar ihr Spielball in einer Geschichte über das Verhältnis von Freiheit und Partnerschaft. Ganz hervorragend die Regie; die Partyszene berstet geradezu vor lauter Einfälle. Selten auch wurde ein Haustier, hier eine Katze, so toll eingesetzt.


Der hochgelobte Umbau eines hochgelobten Kurzfilms... er hat mich doch recht ernüchtert zurückgelassen. Ich dachte zuerst, es läge daran, dass die Kurzhandlung von "#9" auf Filmformat aufgeblasen wurde und sich so Längen einschleichen konnten, tatsächlich aber weist der Kurzfilm genau die gleichen Längen auf. Die könnten darin begründet liegen, dass die Geschichte von #9 sich zwar nicht uninteressant gestaltet, letztendlich aber doch recht platt bleibt und von den "Wall-E"-Erkenntniswelten Lichtjahre entfernt ist.
Der Kurzfilm hat der Langfassung gegenüber immerhin den Vorteil, dass in ihm nicht gesprochen werden muss; für so viel Kreativität, dass der gesamte Langspielfilm mal ohne Worte auskommt, hat es dann wie bei "Wall-E" leider nicht gereicht.
Aufgrund des Umstandes, dass sich der Film mit zunehmender Laufzeit erholt und immer besser wird, reicht es noch für
Frühstück bei Tiffany

Herzliche, vielseitige und einfallsreiche Romantikkomödie mit einer Audrey Hepburn in allerbester Spiellaune. George "Hannibal" Peppard ist ganz und gar ihr Spielball in einer Geschichte über das Verhältnis von Freiheit und Partnerschaft. Ganz hervorragend die Regie; die Partyszene berstet geradezu vor lauter Einfälle. Selten auch wurde ein Haustier, hier eine Katze, so toll eingesetzt.
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