The Man with the Iron Fists 1 + 2

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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The Man with the Iron Fists 1 + 2

Beitrag von freeman » 07.12.2012, 08:56

The Man with the Iron Fists

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Originaltitel: The Man with the Iron Fists
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2012
Regie: RZA
Darsteller: RZA, Rick Yune, Russell Crowe, Lucy Liu, Dave Batista, Jamie Chung, Cung Le, Byron Mann, Daniel Wu, Zhu Zhu, Gordon Liu Chia-Hui, Andrew Ng u.a.

Eine Rache, ein Schatz, ein feister Lebemann, eine aparte Puffmutter, ein Schmied und viele rivalisierende Banden bilden das Fundament dieses Versuchs einer Hommage an das Eastern Genre. Dieser Versuch bleibt allerdings komplett in den Ansätzen stecken und schafft es nicht, den Zuschauer zu packen.
:liquid4:

Zum gesamten Review

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The Man With The Iron Fists 2

Beitrag von StS » 07.12.2012, 10:18

freeman hat eher einen eisernen Magen

The Man With The Iron Fists 2

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Originaltitel: The Man with the Iron Fists 2
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2015
Regie: Roel Reiné
Darsteller: RZA, Cary-Hiroyuki Tagawa, Simon Yin, Carl Ng, Zhu Zhu, Sahajak Boonthanakit, Pim Bubear, Ocean Hou, Grace Huang, Andrew Lin Hoi, Khiri Steven Lowenstein u.a.

Der Schmied mit den eisernen Fäusten ist wieder zurück. In der Fortsetzung zu RZAs Hommage an den Eastern stellt sich Held Thaddeus in den Dienst eines von einem fiesen Lump geknechteten Dorfes. Schnell muss Thaddeus allerdings feststellen, dass eine noch viel größere Bedrohung auf ihn lauert… Solide DTV-Fortsetzung von Roel Reine, der erneut ein gutes Auge für preisgünstig inszenierte Action beweist.
:liquid5:

Zur "The Man With The Iron Fists 2" Kritik

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Beitrag von Vince » 08.12.2012, 13:00

StS hat geschrieben:Hab irgendwie etwas mehr Infos hinsichtlich der Beteiligung Elis vermisst - schließlich war es von Anfang an sein und RZAs Projekt, welches beide gemeinsam (über einen längeren Zeitraum hinweg) konzipiert und verfasst haben. Ansonsten: Schade, dass der Film nicht ganz zu funktionieren scheint. Hab aber noch die Hoffnung, dass er mir vielleicht einen Zacken besser gefallen könnte. Zumindest aber mal was anderes als die übliche Kost...
Hier dann auch nochmal mein Kommentar aus dem Filmtagebuch:

RZA mag das Kung Fu Kino lieben, das nimmt man ihm durchaus ab, doch Liebe und einflussreiche Freunde im Filmgeschäft allein reichen nicht aus für einen guten Film. „The Man With The Iron Fists“ ist der gescheiterte Versuch, aus den Lehrstunden am Set von „Kill Bill“ eine eigenes Werk zu machen. In einem Wust aus Post-Post-Zitaten, Splatterexzessen, Ausstattung und Kostümen geht RZA gnadenlos unter, in seiner Doppeltätigkeit als Regisseur und Hauptdarsteller umso mehr; selten hat sich jemand selbst so blass und uninteressant inszeniert wie er. Da auch der Hauptgegner weit unter allen noch so niedrigen Ansprüchen bleibt, kann RZA von Glück sagen, dass er auf eine beachtliche Nebendarstellerriege blicken kann; vor allem Russell Crowe legt eine saubere Show hin. Er rockt die Hütte gerade deswegen, weil er unübersehbar ein genrefremdes Element darstellt, während Lucy Liu letztlich bloß ihre „Kill Bill“-Routine wiederholt, dies aber wieder sehr ansprechend.
So leer, wie die Szenen aber alle wirken, ist es schier unvorstellbar, dass RZA angeblich sogar einen 4-Stunden-Cut im Sinn gehabt haben soll; gut, dass man Freunde hat, die einem so was wieder ausreden.
:liquid3: ,5

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Beitrag von SFI » 07.04.2013, 16:25

The Man With The Iron Fists - Extended Edition

Die beste Erwartungshaltung ist keine Erwartungshaltung und wenn man dann mit klassischen Kung Fu Filmen genauso wenig anfangen kann, wie mit Tarantino Filmen, dann ist man hier komplett richtig. Ich kann verstehen, warum der Streifen bei vielen durchfällt, für meinen Geschmack ist das Ganze hingegen astrein inszeniert. Ich habe kein Problem mit Rappern, auch dann nicht, wenn man den Score mit Rap untermalt. Es erscheint zwar irgendwie grotesk in Anbetracht des Szenarios, der Stilbruch macht aber absolut Laune. Optik und Kulissen wissen genauso wie die vielen Charakterparts zu überzeugen und dankend nimmt man zur Kenntnis, dass der Streifen frei von asiatischem Klamauk ist. Der beste Tarantino der kein Tarantino ist. :lol:

:liquid8:
Der Pfalzbote

"Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise."

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Beitrag von freeman » 22.07.2015, 09:20

The Man With The Iron Fists 2

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Der Schmied mit den eisernen Fäusten ist wieder zurück. In der Fortsetzung zu RZAs Hommage an den Eastern stellt sich Held Thaddeus in den Dienst eines von einem fiesen Lump geknechteten Dorfes. Schnell muss Thaddeus allerdings feststellen, dass eine noch viel größere Bedrohung auf ihn lauert… Solide DTV-Fortsetzung von Roel Reine, der erneut ein gutes Auge für preisgünstig inszenierte Action beweist.
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Beitrag von Vince » 07.01.2017, 14:03

The Man With The Iron Fists 2

Die dtv-Fortsetzung zu RZAs ambitionierter wie gescheiterter Kung-Fu-Saga über den Schmied mit den Eisenfäusten schillert bei der Besetzung nicht mehr so bunt wie der erste Teil, stellt aber dafür immerhin mit B-Action-Spezi Roel Reiné die eigentliche Vision des Wu-Tang-Leaders überzeugender heraus als dieser es selbst konnte: Einige starke Landschaftsaufnahmen transportieren die schon im ersten Teil vorhandene morgenländische Bergtal-Romantik erstaunlich gut und lassen die Reihe nun immerhin eine besondere Aura atmen, für die es weder goldene Muskelmänner noch Russell-Crowe-Lebemänner oder Lucy-Liu-Tarantinoismen beötigt, sondern lediglich eng anliegende Ziegel- und Strohhütten im Bergschatten, ländliche Kostüme, ausgefallene Schmiedekunst und eben ein paar abgeschlagene Köpfe und Gliedmaßen.

Drehbuchseitig ist dagegen nichts zu holen: Die Story um rivalisierende Banden und Arbeiter-Ausnutzung im Bergwerk ist Genre-Routine, die in viel zu langen Szenen voller einfältiger Dialoge und pathetischer Ansprachen relativ uninteressant für den Zuschauer aufbereitet wird. Recht ungeschickt fällt auch die Einführung des Titelhelden aus, der lange auf sich warten lässt und irgendwann ohne Ankündigung den sterbenden Schwan in einem Flussbett mimt, um schließlich wieder als Außenseiter in einen Bandenkrieg zu geraten und Partei zu ergreifen.

Es ist dann auch eher eine Art distanzierte Selektiv-Rezeption, die der Zuschauer als Haltung gegenüber dem Film einnimmt: Er lässt sich nicht von der Handlung treiben, sondern verbucht diese unter „Bla“, um sich vielmehr in den Details zu verlieren. Zu denen gehören schimmernde Gegenlicht-Einstellungen der Fluss- und Berglandschaften ebenso wie die Vielfalt der eingesetzten Schwertwaffen und eine gelegentliche Kampfchoreografie; wenn man Hip Hop mag, analysiert man vielleicht noch den Soundtrack. Mehr ist von einem „Man With The Iron Fists 2“ nicht zu erwarten, zumal die 1 schon eher weniger als mehr geliefert hat.
:liquid4:

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