Pompeii

Filme abseits des Actiongenres aber mit Actionhelden [irgendwie so in der Art]
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freeman
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Pompeii

Beitrag von freeman » 26.02.2014, 09:00

Pompeii

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Originaltitel: Pompeii
Herstellungsland: Deutschland, USA
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Paul W.S. Anderson
Darsteller: Kit Harington, Carrie-Anne Moss, Emily Browning, Adewale Akinnuoye-Agbaje, Jessica Lucas, Jared Harris, Kiefer Sutherland, Rebecca Eady, Jean Frenette, Currie Graham u.a.

Paul W.S. Anderson entfesselt in “Pompeii” dank vortrefflicher Special Effects ein unfassbares Inferno. Das Problem: Eine der größten Katastrophen der Menschheitsgeschichte lässt den Zuschauer vollkommen kalt. Schuld sind das formelhafte und vorhersehbare Drehbuch sowie viele Klischees und selten dämlicher Kitsch.
:liquid4:

Zur "Pompeii" Kritik

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Beitrag von gelini71 » 26.02.2014, 14:49

Die wichtigste Frage für mich persönlich: Ist der Steven Wilson Song auch im fertigen Film zu hören oder war der nur im Trailer ? :wink:
Ich mache keine Rechtschreibfehler, ich gebe Wörtern lediglich eine individuelle Note

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Beitrag von SFI » 26.02.2014, 16:43

Ich frage mich ernsthaft ob den Filmschaffenden ihre eigene Grütze nicht auffällt oder ob sie sich einfach etwaigen Studiovorgaben brav unterordnen.
Der Pfalzbote

"Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise."

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Beitrag von Hannibal » 26.02.2014, 17:56

Krass, auf den hatte ich mich echt gefreut, aber das liest sich alles andere als gut :/
Top-Arbeit mal wieder! :)

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Beitrag von gelini71 » 26.02.2014, 18:22

SFI hat geschrieben:Ich frage mich ernsthaft ob den Filmschaffenden ihre eigene Grütze nicht auffällt oder ob sie sich einfach etwaigen Studiovorgaben brav unterordnen.
Ich denke mal das ist wie beim Deutschen TV Programm - wenn die Macher ihren Scheiß auch selber anschauen müßten hätten wir auch ein besseres Programm
-frei nach Oliver Kalkhofe- :wink: :lol:
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Beitrag von Sir Jay » 26.02.2014, 19:03

gelini71 hat geschrieben:Die wichtigste Frage für mich persönlich: Ist der Steven Wilson Song auch im fertigen Film zu hören oder war der nur im Trailer ? :wink:
hä was wie wo wer? :shock:

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Beitrag von gelini71 » 27.02.2014, 07:10

Sir Jay hat geschrieben:
gelini71 hat geschrieben:Die wichtigste Frage für mich persönlich: Ist der Steven Wilson Song auch im fertigen Film zu hören oder war der nur im Trailer ? :wink:
hä was wie wo wer? :shock:
Oh Mann Jay - Du bekommst wohl wirklich nix mit.:roll:
schauste :arrow: hier
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Beitrag von freeman » 27.02.2014, 08:28

Nope, im Film - Abspann - darf ne Frau vor sich hin schmachten, der Rest ist purer Score.

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Beitrag von Sir Jay » 27.02.2014, 11:36

gelini71 hat geschrieben:
Sir Jay hat geschrieben:
gelini71 hat geschrieben:Die wichtigste Frage für mich persönlich: Ist der Steven Wilson Song auch im fertigen Film zu hören oder war der nur im Trailer ? :wink:
hä was wie wo wer? :shock:
Oh Mann Jay - Du bekommst wohl wirklich nix mit.:roll:
schauste :arrow: hier
Ja, ich gucke mir in der Tat mittlerweile nicht jede Film-neumeldung genauer an - überfliege vieles nur, aber das finde ich schon cool, dass ich bei meiner Stichprobe im richtigen Fred gelandet bin :lol:

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Beitrag von gelini71 » 27.02.2014, 12:20

Hat Steven Wilson aber auch auf seiner Facebookseite gepostet :wink:
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Beitrag von Sir Jay » 27.02.2014, 20:00

hmm ich glaub da "gefällt" er "mir" noch nicht :lol:
folge ihm auf twitter, aber auch da gehen die meldungen gern bei mir unter...

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Beitrag von gelini71 » 28.02.2014, 10:35

Du bist auf Twitter ? Unter welchen Namen ?
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Beitrag von freeman » 04.03.2014, 09:21

Hodenkobold... oder Stinkesocke ;-)

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Beitrag von gelini71 » 04.03.2014, 09:39

weder noch :wink:
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Beitrag von SFI » 16.08.2014, 16:25

Es scheint momentan sehr schwierig zu sein Drehbuchautoren zu finden, die etwas mehr als das klassische Einmaleins der Figurenzeichnung beherrschen. Anscheinend sind die alle bei den Networks unter Vetrag und zeichnen sich für das mittlerweile gute Serien Output verantwortlich. Dennoch muss man sich doch fragen, wie man dem Zuschauer ernsthaft solche, nein nicht altbekannte, sondern ausgelutschte Stereotypen und Figurenkonstellationen präsentieren kann. Das ist einfach nur peinlich. Glück für Anderson, dass das Gebotene dennoch irgendwie nett anzusehen ist und sich immer noch etwas von den schwäbischen Monotypen etwa in "2012" abhebt. Die Effekte waren bis auf eine schäbige Studiokulisse durchaus solide getrickst, nur gab es keinerlei emotionale Reaktion der Marke: "Oh nein, meine geliebten Identifikationsfiguren müssen jetzt sterben". Bezeichnend. Trotzdem fand ist das Gebote immer noch für eine Runde annehmbar, denn neben dem gelungenen Opening weiß vor allem der Score zu gefallen, der zudem endlich mal in Richtung "Epic" geht und auch die Gladiatorenkämpfe machten, wenn auch als Spartacus light, Spass.

:liquid6:
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Beitrag von McClane » 24.02.2015, 09:28

Man kann von Paul W.S. Anderson halten was man will, eines muss man den meisten seiner Arbeiten zubilligen: Dass sie immerhin mit Gespür fürs Visuelle komponiert sind, dem sich die Dramaturgie dann teilweise unterzuordnen hatte (etwa bei "Resident Evil 4" und 5, die vor allem um ihre Set-Pieces herum komponiert waren). Genau das geht "Pompeii" dann leider weitestgehend ab. Immerhin, der Film ist keiner jener Spartacus-geremixten Historienstreifen, sondern geht direkt ans (auch schon nicht innovative, aber immerhin extrem fette) Ursprungsmaterial, das von der Starz-Serie kopiert wurde: "Gladiator". Dessen zweieinhalb Stunden Handlung komprimiert Anderson hier auf eine, was zu unzähligen Verkürzungen und Vereinfachungen führt, aber trotzdem Schlüsselszenen fast eins zu eins kopiert (etwa die Nachstellung einer Schlacht in der Arena mit ungewohntem Ausgang). Dementsprechend simpel sind alle Figuren und Beziehungen angelegt, gerade die Liebesgeschichte, die uns als die größte aller Zeiten verkauft werden soll, funktioniert in der Hektik gar nicht (nach dem Mottoo: "Du hast mein Pferd gebändigt... ich liebe dich"). Was auch an Kit Harrington liegt, der die ganze Zeit nur angepisst aus der Wäsche guckt und sonst nichts und an der megablassen Emily Browning, die als Hauptdarsteller keine gute Figur machen. Immerhin gibt Kiefer Sutherland als Schmierlappen-Senator dem Affen so richtig Zucker und Adewale Akinnuoye-Agbaje hat als Gladiator einigermaßen Präsenz. Nach 60 Minuten "Gladiator" im Schweinsgalopp (mit entsprechend schnell runtergerissenen und daher wenig aufregenden) Kampfszenen versucht sich Anderson dann noch als preisgünstiger Roland Emmerich, wobei die Zerstörung Pompejis doch einige gute Schauwerte zu bieten, trotz Nicht-Hollywood-Effektqualität. Doof nur, dass einem die Figuren samt und sonders am Hintern vorbeigehen, sodass ihr Ableben einen also kaum tangiert, und man das historische Ergebnis eh schon kennt, so dass die einzige Frage bleibt: Schafft es wenigstens das Hauptfigurenpärchen aus der Stadt? Aber diese Frage ist dann auch nicht spannend genug, weil Charaktere am Arsch vorbei und so. Immerhin: Die kurzen Schwertkämpfe und das Vulkaninferno sorgen für einen gewissen Unterhaltungswert wie auch Kiefer Sutherlands überzogene, aber launige Performance.

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