The Legendary Dragon – Der letzte seiner Art

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freeman
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The Legendary Dragon – Der letzte seiner Art

Beitrag von freeman » 04.08.2014, 12:17

The Legendary Dragon – Der letzte seiner Art

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Originaltitel: Legendary: Tomb of the Dragon
Herstellungsland: China, Großbritannien
Erscheinungsjahr: 2013
Regie: Eric Styles
Darsteller: Scott Adkins, Dolph Lundgren, Lydia Leonard, James Lance, Crystal Huang, Paul Philip Clark, David Thomas Jenkins, Geng Le, Nathan Lee, Murray Clive Walker u.a.

Dolph Lundgren und Scott Adkins jagen in dieser Mixtur aus Creature Feature und Abenteuerfilm in China einer bisher unbekannten Spezies hinterher, die ihr Revier mit aller Konsequenz verteidigt und für die Menschen der Umgebung immer gefährlicher wird.
:liquid4:

Hier gehts zur "The Legendary Dragon" Kritik

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kami
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Beitrag von kami » 05.08.2014, 12:21

Himmel, was für ein Schnarcher. Und was für eine Dummheit, diese zwei "Stars" an einen lauwarmen Creature-Langweiler ohne Action zu verschwenden. Immerhin gibt es einige schöne Bilder und einen guten Soundtrack. Dafür schaue ich im Allgemeinen ja auch Lundgren-Filme.
:liquid3:

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Beitrag von freeman » 11.08.2014, 10:19

kami hat geschrieben:Dafür schaue ich im Allgemeinen ja auch Lundgren-Filme.
:liquid3:
Absolut :lol:

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McClane
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Re: The Legendary Dragon – Der letzte seiner Art

Beitrag von McClane » 06.04.2020, 09:31

Mit seiner Mischung aus Abenteuerfilm und softem Tierhorror ist "The Legendary Dragon" näher an "Der Geist und die Dunkelheit" als an Werken wie "Alligator". Eric Styles' Film ist freilich aus der gehobenen Billigklasse. Will heißen: Der Riesenlurchi sieht bei weitem nicht so kacke aus wie etwa die Biester aus "Pterodactyl" oder diversen Asylum-Schoten, so wirklich glaubwürdig ist die CGI-Kreatur aber nicht (zumindest sobald sie sich mehr bewegen und/oder mit Menschen interagieren muss) und relativ schnell aus dem Produkt aus dem Rechenknecht zu erkennen. Wobei sich ihre Einsätze vor dem Showdown auf ein bisschen Durchs-Bild-Huschen und zwei, drei Unterwasserszenen beschränken. So wird viel Zeit für den Konflikt zwischen Adkins' Kryptozoologen und Lundgrens' Großwildjäger verwendet. Was ist im ersten Moment wie eine Konfrontation zweier Standpunkte (exotische Tiere bewahren vs. Bedrohung abballern) klingt, ist in Wahrheit ziemliche Zeitschinderei. Denn Adkins und Lundgren sind zwar klasse aufgelegt, aber der Film dreht sich bei ihren Konfrontationen, die selten physischer Natur sind, ziemlich im Kreis. Nebenbei finden sich im Kreis der Pappkameraden-Charaktere gleich zwei Liebespaare, die aber mit Blick auf die Prüderie der chinesischen Geldgeber nichts übers Händchenhalten hinauskommen.
Immerhin: Die Seenlandschaft und der Dreh an Originalschauplätzen machen optisch was her, die Beweihräucherung der Errungenschaften der Volksrepublik ist bei weitem nicht so übel wie bei Adkins' China-Ausflug "Wolf Warrior". Aber "Legendary Dragon" ist nie spannend, von A bis Z vorhersehbar: Wenn etwa die toughe Chinesin, mit der sich Adkins im leichten Screwball-Style zickt, und ein netter, aber für die Handlung unwichtiger Kameramann vom Vieh bedroht werden, dann muss man kein Genie sein, um zu wissen wer als Echsenfutter endet. Im Showdown krawallt es okay, aber handwerklich ist das Ganze dort teilweise schlurig gemacht, gerade wenn man anschaut, wer wann und wo in der Höhle ist und sich von Zauberhand gegenseitig überholt. Außerdem wie Frage: Warum schwimmt Adkins nach Betäubung des Viehs mit Knieverletzung aus der Höhle anstatt das dort liegende Boot zu nehmen? Das Ende deutet ein Überleben Lundgrens ebenso an wie weitere Abenteuer der Truppe in einer oder mehreren Fortsetzungen, die (bisher) aber nicht kamen. Angesichts dieses nie komplett schlechten, aber fußlahmen und unaufregenden Genremixes ist das aber auch kein Wunder.

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