Kristy

Hier geht es um Serienkiller- und Slasher-Flicks.
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StS
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Kristy

Beitrag von StS » 18.01.2015, 17:56

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Originaltitel: Kristy
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2014
Regie: Oliver Blackburn
Darsteller: Haley Bennett, Ashley Greene, Lucas Till, Mathew St. Patrick, James Ransone, Lucius Falick, Chris Coy, Mike Seal, Erica Ash, …

Haley Bennett und Ashley Greene spielen die Hauptrollen in Oliver Blackburn´s „Campus Invasion“-Thriller „Kristy“, welcher die Geschichte einer Studentin erzählt, die am Thanksgiving-Wochenende ins Visier einer Gruppe Ritualmörder gerät…

Zur Kritik geht´s hier!

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freeman
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Beitrag von freeman » 19.01.2015, 10:22

Den habe ich mir über die Feiertage gegönnt und war doch sehr angetan. Der Spannungsaufbau funktioniert, die Hauptfigur und -darstellerin ist sehr sympathisch und die Lumpen sind angenehm fies gezeichnet, vor allem eben Frau Green, die ja als einzige so etwas wie ein Gesicht hat. Das Finale, in dem die Heldin dann zurückschlägt, zielt direkt auf den Bauch und trifft volle Kanüle. Würde ein Pünkterl mehr geben.
:liquid7:

In diesem Sinne:
freeman
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McClane
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Beitrag von McClane » 05.11.2018, 15:31

"Kristy" ist einer dieser ganz puren Genrefilme, die sich einfach nur auf die Erfüllung von Erwartungen und Standards konzentrieren. Alles überflüssige Gelumpe wird beiseite geworfen, hier wird also der Stalk-Invasion-Thrill nach bekanntem Muster bedient, wobei Regie und vor allem Drehbuch die Ambitionen manchmal etwas zu weit nach unten korrigieren: Wenn der Boyfriend der Heldin auf dem Campus zurückkehrt, dann man wirklich sekundengenau vorhersagen was denn nun wann mit ihm geschehen wird. Auch das Gewese um die Motive der Angreifer ist etwas seltsam - wozu braucht es den Kult-Background, wenn die Eingangssequenz eigentlich schon alles gesagt hat und man diesen Hintergrund nie vertieft? Da ist die Banalität des Bösen aus "The Strangers", ausgedrückt durch ein simples "Because you were home" merklich erschreckender. "Kristy" profitiert von seiner glaubwürdigen Hauptdarstellerin, deren Figur sich erfreulich überlegt und patent, aber nie unrealistisch rational verhält - der Rest bleibt gesichtslos, auch Bad Girl Ashley Greene verschwindet ja andauernd hinter Piercings, Sonnenbrille, Kapuze und Mütze. Der Spannungspegel steigt ausgerechnet dann, wenn die Versteck-und-Wegrenn-Routine der Heldin durch überlegtes Zurückschlagen ergänzt wird, auch wenn der eine oder andere Logikfehler bleibt (an seiner Stelle kommt die Heldin etwa aus einer Duschkabine, die in der Montage noch eindeutig als leer zu erkennen war). Kurzweiliges Genrefutter ohne Ambitionen bleibt also schon, aber Grund zum Jubeln gibt es auch nicht.

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