Filmtagebuch: MarS

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Beitrag von MarS » 11.02.2015, 11:01

Nichts zu verzollen

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Bei "Nichts zu verzollen handelt es sich um eine französisch-belgische Komödie. Hier geht es um ein paar Zollbeamte, die damit fertig werden müssen, dass im vereinten Europa die Grenzkontrollen abgeschafft werden sollen. Besonders problematisch ist das für den belgischen Zöllner Ruben der damit sein geliebtes belgisches Königreich bedroht sieht. Vielleicht hilft ihm die angedachte mobile französisch/belgische Patroullie, die er mit dem Franzosen Mathias (welcher auch noch mit Rubens Schwester heimlich eine Beziehung hat) antreten soll, seine Meinung über verhassten Camemberts zu ändern.

Was für ein Spaß. Das war endlich mal wieder eine Komödie in meinem Sinn. Herrlich politisch unkorrekt und mit derben Sprüchen, welche im OT sicher noch besser sind. Benoit Polvoerrde spielt den Rassisten mit einer Insbrunst, dass ich mich hätte wegschmeißen können. Alleine was der in dem Film (wohlgemerkt in einer Komödie) auf irgendwelche Leute mit der Knarre ballert ist der Knaller. Hier regiert eher schwarzer Humor statt Weichspülklamauk. Ich habe mich auf jeden Fall prächtig amüsiert :liquid7: ,5

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Beitrag von Cinefreak » 12.02.2015, 10:11

Den find ich auch ganz ok. Noch besser fand ich allerdings "Trautes Heim- Glück allein" :D

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Beitrag von MarS » 19.02.2015, 10:25

"Trautes Heim, Glück allein" kannte ich bisher noch gar nicht. Werd ich mir merken und bei Gelegenheit mal ansehen. Klingt auf jeden Fall nicht schlecht.

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Beitrag von MarS » 19.02.2015, 10:34

Jerry Maguire"

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"Führ mich zum Schotter!".

Wenn auch an sich überraschungsarm, ein recht cooler Film, was ich so nicht erwartet habe. Nur das typisch amerikanische Ich-bin-der-Beste-Gehabe nervt ab und zu. So ist es doch ein wenig affig, wenn Jerry, nachdem er nahezu alle Mandanten verloren hat, vor seiner einzigen Angestellten mit erhobenen Zeigefinger steht und rumposaunt, dass er alles wieder hinkriegt, olé olé. Da hätte man ruhig etwas bedächtiger darstellen können. Dafür rockt Jonathan Lipnicki als Stift von René Zellweger. Ein Kinderschauspieler der mal nicht nervt und wirklich sympathisch rüberkommt. :liquid7:

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Beitrag von Elkjaer-Larsen » 19.02.2015, 10:46

Ich fand, dass diese suggerierte Überheblichkeit in einer der letzten Szenen aber noch schön karrikiert wurde. Find den Film auch top.

Kennste Draft Day schon? Der ist auch sehr fein.

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Beitrag von MarS » 19.02.2015, 14:21

Draft Day ist ein guter Tipp. War mir bisher auch noch kein Begriff. Klingt aber gut.

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Beitrag von freeman » 19.02.2015, 20:34

Tztztz
Draft Day

;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von SFI » 20.02.2015, 07:27

tja ... ich wollte auch gleich verlinken, merkte aber dann, dass der gute Elkjaer-Larsen dies schon getan hatte, aber doppelt spamt besser. :lol:
Die letzte Wahl - Vom Ende des politischen Urteils

„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“

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Beitrag von MarS » 20.02.2015, 12:07

Nachdem ich das Review jetzt noch mal gelesen habe, kommt mir das doch irgendwie bekannt vor. Ich frage mich nur, warum das so komplett auch meinem Gedächtnis verschwunden ist. :shock: Ist ja eigentlich genau mein Ding und die Kritik von freeman fällt dazu noch positiv aus. Ich glaube jetzt vergesse ich den nicht mehr. :roll:

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Beitrag von freeman » 23.02.2015, 09:22

Nur Double-Spamming ist wahres Spamming! Lehrt auch Draft Day ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von MarS » 26.02.2015, 12:57

Into the White


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Zweiter Weltkrieg: Durch gegenseitige Treffer müssen ein deutsches und ein britisches Flugzeug in der Einöde von Norwegen notlanden. Die beiden feindlichen Fliegermannschaften treffen sich dabei in einer entlegenen Schutzhütte wieder. Um die harten winterlichen Bedingungen zu überleben müssen die eigentlichen Feinde zusammenarbeiten.

Mit Rupert Grint hat das norwegisch / schwedische Kriegsdrama ein äußerst bekanntes Gesicht an Board. Die verschneite Winterlandschaft ist ein wahrer Hingucker und kann bei mir reichlich punkten. Die Grundsituation ist zudem recht interessant und schauspielerisch ist das Kammerspiel überzeugend. Leider fehlt es dem Skript an einem echten Höhepunkt. So gibt es keinen richtigen Knaller und das hochbrisante dramatische Thema bleibt irgendwie ungenutzt. Da wäre deutlich mehr drin gewesen. Trotzdem ein solider Film, den man sich gerne mal ansehen kann. :liquid6:,5

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Beitrag von MarS » 26.02.2015, 13:06

Society

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Da ich den bisher noch nicht kannte und ein paar gute Meinungen zu dem Film gelesen hatte, war meine Freude recht groß als ich las, dass der auf Silverline ausgestahlt wird. Leider wurde diese recht schnell gedämpft, obwohl die Vorzeichen (80er Horror, Brian Yuzna) recht vielversprechend waren. So gibt es gerade zum Ende hin ein paar coole Effekte zu sehen. Diese sind zwar deutlich als solche erkennbar, bestechen aber durch ein paar verrückte Ideen. Leider versaut einem der lahme Storyverlauf und der abstruse Inhalt die gute Laune. So fehlte mir vor allem eine Erklärung für das Gesehene, wodurch dieses zu einem ziemlichen Kokolores verkommt. Bei weitem kein Kultfilm, für welchen manche einem diesen verkaufen wollen. :liquid5:

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Beitrag von MarS » 09.03.2015, 14:59

Can't buy me love

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Eine Teeniestreifen aus den 80ern, welcher auch heute noch gut funktioniert und einen Haufen Spaß macht. Das liegt hauptsächlich an den sympathischen Schauspielern und den Charakteren, von denen kein einziger nervt oder übertrieben negativ dargestellt wird. :liquid8:

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Beitrag von MarS » 09.03.2015, 15:14


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Beitrag von MarS » 09.03.2015, 15:39

Die Nacht der Wölfe (2010)

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Na Hoppla, endlich mal wieder eine positive Überraschung in meinem DVD-Regal gefunden. Von dem Film habe ich ehrlich gesagt nicht viel erwartet. Ich befürchtete üble Blödeleien, laienhafte Darsteller und ein grausige Synchro. Statt dessen habe habe ich aber einen herrlich klassischen Werwolfhorror gesehen. So war der Film zwar recht unblutig aber trotzdem spannend. Er überzeugt mit einem angenehmen Humor, welcher oft mit gekonnten Anspielungen besticht statt einem mit dem Holzhammer ein Lachen rausprügeln zu wollen. Die Maske und die Kulisse sind gut gemacht, schauspielerisch gibt es keine Ausfälle und die Kamera erzeugt mit ihren toll eingefangen Bildern permanent eine klasse Atmosphäre (alleine wie gut die Nachtszenen hier ausgeleuchtet sind).

Für mich ein schöner Geheimtipp. :liquid7:,5

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Beitrag von MarS » 09.03.2015, 15:51

Space Soldiers

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Was für eine Grütze. Die Schauspieler bemühen sich redlich, leider gibt die Story, die locker auf einen Bierdeckel passt, nicht viel her, so dass hier nichts zu retten ist. Auch von den erträglichen Effekten nicht.

Alleine die dämlichen Namen der Figuren im Film, wie Breathtaker oder Mercenary Girl ... auweia. Am besten einfach nicht ansehen. Und wenn doch, dann nur das Cover der DVD, was noch das Beste am Film ist. Leider habe ich den Film im TV gesehen, so dass mir auch dieser Spaß verwehrt blieb. :liquid2:

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Beitrag von freeman » 10.03.2015, 09:11

Da hatte ich den auch vor nem Jahr gesehen und mich mit viel "Spulen" über die Runden gerettet.

In diesem Sinne:
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Beitrag von MarS » 19.05.2015, 10:14

Vergeltung

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Ein kleiner aber feiner Streifen zum Thema UFO-Entführungen, welcher die Situation von Anfang erst mal umdreht. So sieht man hier eine Bande von verschrobenen Hinterwäldnern, welche auf der Jagd nach einem Alien sind. Der Film ist dabei recht spannend, schlägt auch ein paar nette Haken und ist für eine FSK 16 ziemlich derb und teilweise schön eklig.

Ein kleiner Geheimtipp :liquid7:,5

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Beitrag von MarS » 20.05.2015, 11:52

Der Medicus - Langfassung

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Wow, ein überaus gelungener Film aus Deutschland mit epischen Ausmaß und fantastischen Bildern. Die Story um den angehenden Mediziner ist spannend und selbst die Beziehungskiste fügt sich gut ein, auch wenn sie den Streifen ab und zu etwas ausbremst. Sicher kann man dem Film vorwerfen, dass historisch nicht alles korrekt ist und man den Inhalt drastischer und dramatischer rüberbringen müsste, um annähernd eine Vorstellung bekommen zu können wie es damals tatsächlich war. Der Film ist aber eher ein Abenteuerfilm als ein Historiendrama. Die Buchvorlage eignet sich wahrscheinlich wesentlich besser, um Fakten aus der Zeit zu erfahren. Trotz alledem ist der Film fantastisches Kino aus Deutschland, wie man es viel zu selten zu sehen bekommt. :liquid8:

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Beitrag von MarS » 08.06.2015, 14:48

Interstellar

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Aufgrund von mangelnden Interesse hatte ich mich vorab kaum über "Interstellar" informiert. Nachdem ich aber immer wieder recht gute Wertungen zu dem Film gesehen hatte und der mal günstig im A&V rumlag, packte ich den mit ein.

Nach dem Einschalten war ich erst mal von der apokalyptischen Stimmung beeindruckt. Damit hatte ich nicht gerechnet. Dazu entwickelte sich die Story recht spannend. Was mir vor allem gefiel war, dass der Weg hier das Ziel war. Im Endeffekt empfand ich "Interstellar" wie einen gigantischen Roadmovie. Und ein typisches Problem dieses Genres war auch hier zu finden. So wurden einige Etappen recht stark komprimiert abgehandelt, was dazu führte, dass Handlung und die Darstellung der Beziehungen der Charaktere teils stark darunter litten. So sind doch viele Punkte arg unlogisch, was zumindest in den zwischenmenschlichen Beziehungen hätte vermieden werden können.

Der Schlussteil driftet sehr in das Phantastische ab. Mir hat das gefallen, es wird aber sicher einige Stimmen geben, die (berechtigterweise) das einfach nur als Humbug abtun. Verschärfen tut sich dieser Effekt noch dadurch, weil einem anfänglich eine physikalische Theorie nach der anderen um die Ohren gefeuert wird.

Mich hat "Interstellar" außerordentlich gut unterhalten. Der Film präsentiert sich nicht nur wie erwartet optisch herausragend, sondern ist auch äußerst spannend. Und das ohne feindliche Aliens oder Invasoren. Ob man den Film positiv oder negativ bewertet, hängt wahrscheinlich davon ab, inwiefern man über die riesigen Logiklöcher hinwegsehen kann. Diese hindern "Interstellar" dann meiner Meinung dann doch stark daran, das Meisterwerk zu sein, zu welchem er von manchen Leuten beschrieen wird.

Von mir gibt es aber sehenswerte :liquid8:

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Beitrag von MarS » 08.06.2015, 15:37

Mutant - Das Grauen aus dem All

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Nachdem ich einiges positives von diesem von Roger Corman produzierten Trash-Alien-Rip-Off gelesen hatte und das Teil in der großen Hartbox sogar tatsächlich mal bezahlbar bekommen hatte, war ich doch ziemlich gespannt auf das Teil. Dummerweise war die Enttäuschung dann um so größer. Das geht schon mit der unnützen Weltraumschlacht am Anfang los. Diese ist für die Handlung nicht nur total unwichtig, sondern zudem auch richtig mies getrickst und wird dann auch noch ans Ende 1:1 kopiert. Warum lässt man das nicht einfach weg, wenn es nichts zum Film beiträgt und dazu mies aussieht. Danach entschädigt "Mutant" zwar mit nett anzusehenden Schleimeffekten und barbusigen Damen, kommt aber nicht so recht aus der Hüfte und versagt dann beim Monster, welches viel zu starr konstruiert wurde. Das Alien ist ungefähr so gruselig wie eine Figur aus der Geisterbahn. Unser Antiheld haut ein zwar paar nette Sprüche raus und punktet auch bei den Damen, hätte aber weitaus mehr Charisma vertragen können. Hier fehlt es auch an Trashcharme, welcher mit einer überzogeneren Darstellung hätte punkten können. Ein weiterer Kritikpunkt war für mich der furchtbare Score. Das man auch nur mit Syntesizer oder Keyboard vernünftige Mucke zaubern kann haben Leute wie John Carpenter bereits mehrfach bewiesen.

"Mutant" ist sicher ansehbar, wenn man mit Trashstreifen etwas anfangen kann. Den Kultstatus, den der Streifen teilweise besitzt, kann ich aber nicht nachvollziehen, denn dafür ist er einfach zu schwach. Auch die überzogenen Preise für die DVD sind ein Witz. Das Ding ist was für die Wühlkiste und nicht mehr. :liquid5:

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Beitrag von MarS » 24.06.2015, 11:09

Gong Tau

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Ein Cop-Thriller paart sich mit Voodoo-Horror, so kann man den Film aus Hongkong grob umreißen. Der Film ist in seiner Erzählstruktur dabei angenehm geradlinig, was gerade bei Horrorfilmen aus Fernost nicht unbedingt selbstverständlich ist. Das Voodoo-Thema hebt sich erfrischend von den ausgelutschten 08/15-Horror-Szenarien ab und wurde auch spannend umgesetzt. Auch wenn der Film nie zum Gore-Galore mutiert sind die gezeigten Effekte doch recht heftig, auch wenn sie nicht immer überzeugend umgesetzt wurden (z.B. deutliche CGI). Da hat es mich doch das eine oder andere mal gewundert, dass "Gong Tau" ungekürzt durch die Prüfung kam. Ein paar für westliche Sehverhältnisse befremdliche Szenen gibt es dann auch doch noch zu sehen. Das mindert das Vergnügen aber nicht wirklich.

"Gong Tau" ist auf jeden Fall einen Blick wert. :liquid7:,5

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Beitrag von MarS » 27.07.2015, 10:00

The Incident


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Endlich mal wieder ein wirklich gelungener Horrorthriller. Die Story um die drei Köche, die in einem Gefängnis für psychisch schwer Kranke nach einem Stromausfall gefangen sind, während die Gefangenen aus ihren Zellen entkommen konnten, ist vielleicht nicht unbedingt neu, gibt aber genügend Stoff her um mächtig Spannung und Beklemmung zu erzeugen. Was mich bei dem Film sehr angenehm überrascht hat ist, dass er zumindest die typischsten Klischees des Genres außen vor lässt. Endlich gibt es mal kein Survivor-Girl und die Jungs schlagen auch mal kräftig zurück. Vom Härtegrad gibt sich "The Incident" ziemlich deftig, so dass das Zusehen nicht immer angenehm war.

Absolut sehenswerte :liquid8:

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Beitrag von MarS » 18.08.2015, 09:40

The Body

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Ein sauspannender Thriller, welcher lange den Ausgang offen lässt, um am Ende mit einem Knallertwist einen noch mal richtig durchzurütteln.

Als Kritikpunkt wäre anzubringen, dass die Story arg konstruiert wirkt, auch wenn es sicher für die Spannung aber äußerst förderlich in diesem Fall ist. Zudem wird das Seherlebnis bei einer Zweitsichtung sicher nicht mehr ganz so stark ausfallen. Trotzdem habe ich den Film nach Sichtung im TV gleich auf DVD bestellt.

Ein Paradebeispiel für furioses spanisches Genrekino. Daumen hoch. :liquid8:

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Beitrag von MarS » 29.09.2015, 11:13

Ich hatte jetzt mal einige Tage Urlaub und bin mal vermehrt dazu gekommen mir ein paar Filme anzusehen. Zudem war ich im Ferienhaus mit Sky Cinema versorgt, was dazu führte, dass ich mir mal paar aktuelle Blockbuster ansehen konnte.


Guardians of the Galaxy

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The Equalizer

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Maze Runner

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Wieder mal so ein SciFi-Action-Abenteuer mit Jugendlichen, wie sie aktuell recht beliebt zu sein scheinen. Auch wenn ich durch die letzten Outputs aus diesem Bereich etwas geerdet wurde, muss ich zugeben, dass mich der Trailer zu "Maze Runner" doch ziemlich angefixt hatte. Das Ergebnis kann sich auch sehen lassen, auch wenn es nicht über ein "solide" hinaus kommt. Positiv ist vor allem die äußerst interessante Grundsituation und der daraus resultierende Abenteuerfaktor. Die Beziehungen der Charaktere untereinander ist nicht unbedingt realistisch im Bezug auf Gruppendynamik herausgearbeitet funktioniert aber bezogen auf das Erzählstruktur ganz gut. Man hätte aber sicher weit interessantere Konflikte herausarbeiten können. Der größte Schwachpunkt an "Maze Runner" ist aber die Verfilmung in mehreren Teilen. So wie auch bei vielen anderen ähnlichen Verfilmungen leidet der Streifen dadurch einfach dramaturgisch. Aufgrund der mehreren Teile fehlen den Filmen oft einfach wichtige Teile in ihrer Erzählung und sie wirken mir zu Episodenhaft. So ist "Maze Runner" im gesamten betrachtet eben nur eine zweistündige Einleitung einer übergeordneten Geschichte und dem Film selber fehlt ein echter Höhepunkt sowie ein richtiger Schluss. Irgendwie ist das einfach unbefriedigend und ich neige dazu mir langsam solche Sachen nur noch anzusehen, wenn alle Teile komplett draußen sind. :liquid6:


Das Grauen aus der Tiefe

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Der Film hatte mich schon lange interessiert. Da für die DVD aber wieder schön Mondpreise verlangt werden, hatte ich schon vor einiger Zeit erstmal eine SyFy-Ausstrahlung des Films aufgenommen. Nur gut, denn dass hat mir wieder einiges an Geld gespart. "Das Grauen aus der Tiefe" ist ein typischer 80er Creature-Trasher, welcher beileibe nicht schlecht ist, aber auch nichts neues bietet. Somit findet man hier ein paar nette Goreszenen, mehrere nackte Brüste, Gummimonster, dämliche Charaktere und null Innovationen. Spaß macht es trotzdem. :liquid6:


The Last Stand

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