Michael Winner versucht sich nach „Ein Mann sieht rot“ an der femininen Variante. Entsprechend schaltet eine Frau angesichts der notgeilen Männerschaft um sich herum in den „Rotsehmodus“ und killt einfach beherzt erst ihre Peiniger und dann alle, die es eh irgendwie verdient haben (könnten – nichts Genaues weiß man nicht). Das ist alles durchsetzt mit Klischees, fühlt sich alsbald stark nach Satire an (funktioniert in der Form sogar ordentlich) und entwickelt leider nie die Sprengkraft, die es haben könnte. Die Hauptdarstellerin spielt den naiven Part seltsam schlecht, dreht in der zweiten Filmhälfte aber gehörig auf. Die erste Hälfte gehört dahingehend Rufus Sewell, der in einer sehr frühen Rolle dem Männerschwein eine eindrückliche Fiesfresse verleiht. Das Geilste am Film ist der Abspann. Der ist bei den Männerrollen unterteilt in: „Wurde gekillt“ und „Ist entwischt“.
In diesem Sinne:
freeman



Er sollte einfach mal akzeptieren, dass die da was Neues probieren wollten. Der verblendete Fan.
