War Machine

Der Actionfilm der 80er, der 90er und heute.
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War Machine

Beitrag von Vince » 08.03.2026, 18:48

War Machine

Bild

Originaltitel: War Machine
Herstellungsland: USA / Großbritannien / Australien / Neuseeland
Erscheinungsjahr: 2026
Regie: Patrick Hughes
Darsteller: Alan Ritchson, Joshua Diaz, Richard Cotta, Dennis Quaid, Daniel Webber, Jai Courtney, Esai Morales, Keiynan Lonsdale, Jack Patten, Stephan James, David Tomlinson, Jake Ryan, Christopher Kirby, Joey Vieira, Blake Richardson, James Beaufort, Matt Testro u.a.

„War Machine“ ist ein Loblied auf die Zeiten des reaktionären, kriegsversehrten Actionfilms der 80er Jahre, als menschliche Maschinen wie Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger noch die Dschungel durchstreiften, um den Gegner mit reiner Feuerkraft zu vernichten. Alan Ritchson tritt also in große Fußstapfen... und wird von noch größeren Fußstapfen durch die australische Landschaft verfolgt.

Zur Kritik von "War Machine"

:liquid7:

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Re: War Machine

Beitrag von StS » 14.03.2026, 09:51

Platzhalter für eine Fortsetzung.

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Re: War Machine

Beitrag von StS » 14.03.2026, 09:51

„War Machine“ (2026) ist ein unterhaltsamer, hochwertig produzierter, überraschend harter Sci-Fi-Action-Streifen von Patrick Hughes – übrigens sein bester Film seit seinem 2018er Debüt „Red Hill“ – mit Alan Ritchson in der Haupt- (bzw. einzig wirklich relevanten) Rolle sowie einer brauchbaren (nicht zu langen) Laufzeit von minimal über 100 Minuten, der sich erfreulicherweise mal nicht überwiegend in irgendwelchen Studio-Kulissen entfaltet – sondern in der rauen, schönen Natur Neuseelands und Australiens…

Old School Action á la „Predator“ – nur halt mit Soldaten vs. Alien-Roboter (in etwa: ED-209 meets die Raumschiffe/Waffen aus „Battleship“ meets Mecha-Godzilla). Mit kompetentem Support (u.a. Dennis Quaid, Jai Courtney und Esai Morales in Nebenparts) aufwartend, „trägt“ Ritchson die Geschehnisse prima auf seinen breiten Schultern und hatte ich in Sachen CGIs einzig den letzten Teil einer zu ausufernden Verfolgungsjagd zu beklagen – worüber hinaus anzumerken ist, dass einem der Militär-Patriotismus zum Schluss hin etwas zu dick aufgetischt wird…

Kurzum: Alles in allem liefert einem „War Machine“ (unoriginellen) Big-Dumb-Fun-Krawall, der Genre-Fans zufrieden stellen dürfte…

knappe :liquid7:

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Re: War Machine

Beitrag von Vince » 14.03.2026, 09:56

Ja, von Ritchson war ich auch überrascht, ist das erste Mal, dass er mir gut gefallen hat in einer Rolle, bzw. dass er überhaupt genüg Präsenz aufgebaut hat, dass er mir aufgefallen ist. Wobei ich mich auch nicht erinnern kann, ob ich ihn mal in einer richtigen zentralen Rolle gesehen habe.

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Re: War Machine

Beitrag von StS » 14.03.2026, 09:59

Ich mag ihn inzwischen als "Reacher" echt gern - aber ja, in Filmen war er bislang noch nie so "präsent".

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Re: War Machine

Beitrag von Vince » 14.03.2026, 10:02

Kann ich mir vorstellen, als Lead einer Serie bekommt man da ja zwangsläufig die Gelegenheit, sich mehr zu präsentieren. Die hab ich bisher aber noch nicht gesehen, hatte immer zu niedrige Prio.

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Re: War Machine

Beitrag von SFI » 17.03.2026, 18:22

War Machine

Als großer Battleship-Fan war ich sehr angetan von dem Sidequest, welcher tatsächlich als Spin-Off anmutet. Ritchson ist gewohnt physisch präsent, die Action ist druckvoll und kompromisslos, der Score pumpt eingängig und die pathetischen Schlussminuten sind die Krönung. Hätte nicht gedacht, dass Netflix mich so überrascht, aber womöglich lag es auch an der Lionsgate Beteiligung. :wink: Ich hoffe auf ein Sequel.

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Re: War Machine

Beitrag von Vince » 18.03.2026, 18:14

Auch wenn du gefühlt nur noch 10% deiner angefangenen Filme beendest... das kam mit Ansage.

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Re: War Machine

Beitrag von kami » 19.03.2026, 18:07

Finde es schon interessant, dass ausgerechnet so eine "Malen-nach-Zahlen"-Actionproduktion so enthusiastisch gefeiert wird.

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Re: War Machine

Beitrag von StS » 19.03.2026, 18:29

Könnte mit daran liegen, dass so viele Action-Streifen heutzutage nicht einmal "Malen-nach-Zahlen" hinbekommen :wink:
Der hier ist halt wie gewisse seiner "Vorbilder": Relativ simpel - aber gut gemacht, effektiv und unterhaltsam.

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Re: War Machine

Beitrag von Vince » 19.03.2026, 18:59

Jau, Hausmannskost nach altem Rezept kochen will halt auch erstmal gelernt sein, und das hat die letzten Jahre auf Streaming-Ebene eigentlich kaum ein Film besser hinbekommen als der hier.
Davon abgesehen würde ich einen Notenschnitt von 7/10 aber auch nicht als "enthusiastisch feiern" bezeichnen.

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Re: War Machine

Beitrag von SFI » 20.03.2026, 05:54

Eben! Auch Maverick basierte im Prinzip auf dem Malblock. Das Ergebnis kennen wir. Hier haben wir: Alan Ritchson als glaubwürdigen, physisch präsenten Actionheld, sozusagen ein Arnie-Upgrade, dazu Action der alten Schule, visuelle Wucht und Atmosphäre top, Effekte top, echte Schausplätze fernab ab vom Studio-Gebüsch, Nostalgie-Faktor ... die Kombi hatte ich seit Jahren nicht mehr. :cool:
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Re: War Machine

Beitrag von kami » 25.03.2026, 19:21

Mir haben die Statham-Action der letzten drei Jahre zumindest mehr Spaß gemacht, die sind für mich solide Hausmannskost. Der hier verhebt sich an seinen Konzepten, und das Überaschendste ist die vollständige Abwesenheit von Überraschungen.

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Re: War Machine

Beitrag von Vince » 26.03.2026, 16:50

Die Statham-Action der letzten drei Jahre? Also Working Man, Bienenmann und so? Besser als der hier? Ja gut, zumindest ist die Abwesenheit von Überraschungen bei den Stathams nicht so überraschend, da weiß man, was man hat, schätze ich mal. ;)

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Re: War Machine

Beitrag von freeman » 26.03.2026, 17:14

Ärgert mir hier den kami nicht! Jeder Staham besteht aus zahllosen Überraschungen. Wie killt er den nächsten Lump? Hat er nen Bart? Wird mehr gekickt oder geballert? Gibts nen guten Oneliner? Da kann freilich War Machine NIE mithalten.

In diesem Sinne:
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Re: War Machine

Beitrag von kami » 13.04.2026, 12:32

Statham-Filme brauchen keine Überraschungen, bei einem Sci-Fi-Film wie War Machine hätte ich zumindest erwartet, dass der Roboter doch ne US-Geheimwaffe ist, oder etwas in die Richtung. Hätte ichs besser gefunden? Nö!

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Re: War Machine

Beitrag von StS » 13.04.2026, 13:16

kami hat geschrieben: ↑
13.04.2026, 12:32
Statham-Filme brauchen keine Überraschungen, bei einem Sci-Fi-Film wie War Machine hätte ich zumindest erwartet, dass der Roboter doch ne US-Geheimwaffe ist, oder etwas in die Richtung.
Die Full-Scale-Invasion war die Überraschung :wink:

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Re: War Machine

Beitrag von McClane » 03.09.2026, 11:23

War Machine

Einerseits heule ich zwar wertungstechnisch ein wenig mit den Wölfen, andrerseits kann ich kami etwas verstehen: Während sonst bei Genrefilmen im Allgemeinen und bei Netflix-Genrefilmen im Besonderen gerne immer viel rumgenörgelt wird, verwundert das überwiegend positive Echo auf "War Machine" schon etwas. Denn die Schwächen liegen klar auf der Hand: Das offensichtliche Schielen auf eine Fortsetzung. Und vor allem die extrem flachen Figuren. Schon der Anfang ist so inszeniert, von den Gesprächen mit dem Bruder, der Verabschiedung und sogar der Inszenierung, dass klar ist, dass der Bro gleich Toast ist. Das muss dann als sehr dünne Setzbaukastenmotivation für Alan Ritchson dienen, dessen "Cross the finish line"-Mantra irgendwann auch etwas nervt. Immerhin, der Rest kriegt noch wenig. Jai Courtney wird in der Anfangsszene weggemoscht (was ich angesichts dessen schwankender Schauspielqualität jetzt nicht schlechtheißen mag), Quaid und Morales als Militärfressen sind für etwas Wiedererkennungsfaktor ab und bei den austauschbaren Nebenfiguren passt es fast schon, dass die Kadetten alle nur Namen und keine Nummern erhalten. Etwas klischeehaftes Profil erhalten 7 (der umsichtige Schwarze), 15 (der vorlaute Sprücheklopfer, der natürlich irgendwann seinen Wert beweist) und 44 (die Quotenfrau in der Männertruppe). So verwundert es nicht, dass man oft nochmal die Nummer sieht oder gesagt bekommt, wenn es gerade mal wieder jemanden vom Kanonenfutter erwischt, zumal die Tode keine große Fallhöhe haben.
Spoiler
Show
Man schaue sich nur an, wie lieblos 15 und 44 auf der Schlussgeraden entsorgt werden.
Das konnte das offensichtliche Vorbild "Predator" besser, wo die Truppe zwar kleiner war, aber jeder von Arnies Kollegen Persönlichkeit besaß. Hughes und seinem Co-Autor schien Arnie in mehrerlei Hinsicht als Vorbild: Nicht nur beweist der charismatische Richtson in der Hauptrolle eine ähnliche Statur, auch bei der Maschinenbedrohung spürt man immer wieder "Terminator"-Vibes, als wäre das Ganze eine Art Hunter Killer. Ein wenig "RoboCop"-ED-209-Feeling ist auch noch dabei, das Finale gemahnt (wie von Vince beschrieben) an "Aliens", aber immerhin setzt Hughes das Ganze angenehm zackig und wertig um - "War Machine" sieht ironischerweise besser aus als jeder seiner im Kino gelaufenen ("Expendables 3", "Killer's Bodyguard" plus Sequel) oder fürs Kino geplanten ("The Man from Toronto) US-Filme. Das einfache Konzept passt, die Exposition baut immerhin die Hauptfigur und das Setting gut auf und danach hat man den Spießrutenlauf, in dessen Verlauf die Truppe in Spannungs- und Actionpassagen dezimiert wird. Das ist handwerklich gut gemacht und sinnig aufgebaut, wenn Hindernisse wie ein reißender Fluss die Flucht vor dem schick designten Killerrobo immer wieder erschweren. Szenen wie der Sturz am Abhang sind Highlights, gerade weil sie eine Körperlichkeit haben (gerade wenn der Soldat auf den vorstehenden Ast knallt). Auch sonst funktioniert das Zusammenspiel zwischen echten Locations, meist handgemachten Stunts und CGI-Tricks ziemlich gut, bis auf die computerlastige Verfolgungsfahrt gegen Ende. Aber es ist sauber umgesetzte, inspirationsarme Mid-Budget-Genreware, die es im Kino nur noch selten gibt, wenn auch mit Defiziten, gerade bei den Figuren.

:liquid6:,5 bis knappe :liquid7:
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