Screamers & Screamers: The Hunting

Der Action Film der 80er, der 90er und heute.
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freeman
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Screamers & Screamers: The Hunting

Beitrag von freeman » 01.11.2005, 22:07

Screamers

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Originaltitel: Screamers
Herstellungsland: Kanada
Erscheinungsjahr: 1995
Regie: Christian Duguay
Darsteller: Peter Weller, Roy Dupuis, Jennifer Rubin, Andrew Lauer, Charles Powell, Ron White u.a.

Seit 50 Jahren kontrolliert der New Economy Block oder „NEB“ den Bergbau in allen bekannten Sonnensystemen. Vor 20 Jahren entdeckte der NEB auf Sirius 6B die Lösung für alle Energieprobleme: Berynium. Doch der Abbau von Berynium erwies sich als überaus gefährlich. Die „Alliance“ von Bergarbeitern und Wissenschaftlern forderte den Abbaustopp. Der NEB erklärte der Alliance daraufhin den Krieg. Ein kalter Krieg auf der Erde war die Folge. Die echten Kämpfe fanden nur auf Sirius 6B statt. Nukleare Angriffe zerstörten den einst wunderschönen Planeten. Tausende erlagen den tödlichen Berynium Strahlen. Nach 10 Kriegsjahren werden die Überlebenden auf Sirius 6B von einer neuen Gefahr bedroht ...

Wir schreiben das Jahr 2078 und befinden uns in einer Bergbau-Kolonie auf Sirius 6B. Die Besatzung eines Allianzbunkers sieht einen Streiter der NEB auf sich zukommen. Dieser wird auf einmal weggesplattert. Von sogenannten Screamern, Maschinen, erbaut von der Allianz, die für sie mit rasiermesserscharfen Klingen die NEB dezimieren sollten. Leider gerieten diese irgendwann dermaßen außer Kontrolle, dass der einzige Schutz gegen sie Allianz-Armbänder sind, die sie für die Screamer „unsichtbar“ machen. Der weggesplatterte NEB Mann hatte eine Nachricht für die Allianz dabei. Diese Nachricht erwünscht Friedensverhandlungen. Da auf der Erde festgestellt wurde, dass auf Triton 4, einem anderen Planeten, ungefährliches Berynium in Hülle und Fülle gefunden wurde, braucht man Sirius 6B nicht mehr so dringend und vor allem zeichnet sich auch auf der Erde Entspannung in dem Kalten Krieg ab.

Als ein Raumschiff auf Sirius abstürzt, überlebt dies ein Mann. Dieser teilt Hendricksson mit, dass all die Vorgänge mit den Friedensverhandlungen auf der Erde mittlerweile 2 Jahre alt seien und auf Triton 4 bereits ein erneuter Krieg tobt. Hendrickson weiß nun, dass er und seine Männer nur noch auf Halde sind. Sirius 6B interessiert keinen Schwanz. Dementsprechend will man nun seine eigenen Männer auf dem Planeten versauern lassen. Und damit diese nichts merken, versorgt man sie weiter mit Nachschub. So ahnten die Veteranen nichts davon, dass sie verschaukelt werden UND sie kehrten nicht auf der Erde zurück, wo ihre Enthüllungen über den heißen Krieg auf Sirius wohl jegliche Kampfmoral bei den neuen Truppen, die jetzt auf Triton kämpfen sollen, brechen würde. Hendricksson ahnt, dass seine Gener von der NEB dies schon früher erkannten und darum das Friedensangebot geschickt haben.

Hendricksson kennt nun kein Halten mehr und bricht mit einem Mann gen NEB Hauptquartier auf. Unterwegs liest er noch verschiedene Leute auf und stellt vor allem in Bezug auf die Screamer erschreckendes fest. Nicht nur sind Sie in der Lage sich selbst zu vermehren, was ihnen noch einprogrammiert wurde, nein, sie sind auch in der Lage, sich weiterzuentwickeln. Und zwar derart, dass sie irgendwann nicht mehr von Menschen zu unterscheiden sind, so dass man irgendwann nicht mehr weiß, ob sich da Freund oder Feind zu Hendricksson gesellt hat ...

Der Film beruht auf der Kurzgeschichte “Second Variety“ von Phillip K. Dick, dem verlässlichsten Lieferanten für Dark Future Storyideen. Dan O’Bannon (Alien und Blade Runner Drehbuch), der schon K. Dicks “We Can Remember It For You Wholesale” in Total Recall, einen packenden Sci-Fi Actioner, umwandelte, bastelte auch hier das Drehbuch und legte großen Wert auf die Schaffung einer in sich schlüssigen Welt. So fragt man sich zum Beispiel mehr als einmal, warum die Screamer getötete Menschen nicht einfach liegen lassen, sondern sie mitnehmen. Bald wird uns dann erklärt, dass die Screamer Selbsterhalter sind, die Augengelee als Schmiermittel nutzen oder bei der Verwesung von Fleisch freiwerdendes Methan als Energiequelle nutzen. Und das ist nur ein Punkt von vielen, der den Film von Grund auf funktionieren lässt. Alles wirkt aufeinander abgestimmt, was mehr als einmal zeigt, dass hier Könner am Werk waren.

Was beeindruckend ist, sind die Settings. Abgerissen und dreckig nimmt man ihnen 20 Jahre Krieg gerne ab. Dennoch wirken sie auch immer irgendwo imposant. Die Räumlichkeiten strahlen ebenfalls diesen verbrauchten Charme aus und funktionieren ebenfalls hervorragend. Dem Produktionsdesign an sich sieht man also das geringe Budget wahrlich nicht an. Dafür sieht man es umso mehr an den Special Effects. Zwar sehen die überwiegend handgemachten Effekte (vor allem die Screamer) für sich gesehen tadellos aus, sobald sie aber mit den Darstellern interagieren, wirken sie arg billig. Man sieht sogar diesen Heiligenschein um die Figuren, der von der Blue Screen herrührt. Schade. Hier verliert der Film einiges von seiner Wirkung, wird man doch aus der Filmrealität herausgerissen, weil man sofort weiß: "Oh, da, ein offensichtlicher Trick. Ist halt nur ein Film."

Schauspielerisch ist dies die Show des ungemein verlässlichen Peter Weller. Der Mann ist einfach ein Charmebolzen sondergleichen und Rollen wie die eines militärischen Anführers stehen ihm einfach. In Nebenrollen gibt es Jennifer Rubin zu bestaunen, die vom optischen her einfach umwerfend ausschaut, deren Figur aber ein wenig im Stich gelassen wird. So wird sie ungemein tough eingeführt, um sie danach zum Heimchen mutieren zu lassen. Warum auch immer. Den dritten im Bunde kennt man aus der TV Serie La Femme Nikita und dem Rutger Hauer Grusel Hämoglobin: Roy Dupuis, der aber nicht wirklich etwas zu tun hat.

Was zu gefallen weiß, ist der Soundtrack und die Inszenierung vom Art of War Regisseur Christian Duguay, der dem geringen Budget ein paar interessante Einstellungen abtrotzt und den Film hängerfrei durchzieht.

Screamers ist ein kleines – sträflich vernachlässigtes – Dark Future Juwel mit einer interessanten Geschichte, einem starkem Peter Weller, toller Ausstattung und ordentlich Zug, krankt aber an dem geringen Budget, dass vor allem die Special Effects fast schon lächerlich wirken lässt.
:liquid7:

Die Scheibe von Columbia ist uncut und in Bild und Ton ganz ordentlich.

In diesem Sinne:
freeman
Zuletzt geändert von freeman am 08.06.2009, 08:47, insgesamt 2-mal geändert.

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Screamers: The Hunting

Beitrag von djoli » 01.11.2005, 22:39

Freeman screamt:

Screamers: The Hunting

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Originaltitel: Screamers: The Hunting
Herstellungsland: Kanada / USA
Erscheinungsjahr: 2009
Regie: Sheldon Wilson
Darsteller: Gina Holden, Jana Pallaske, Greg Bryk, Christopher Redman, Tim Rozon, Stephen Amell, Holly O'Brien, Stephen Patrick Dunn, Sarah Small, Lynley Hall, Lance Henriksen u.a.

13 Jahre ist es her, dass der Krieg auf Sirius 6B und die damit verbundenen Konflikte auf der Erde ruhen. Ebenfalls vor 13 Jahren verglühte Colonel Hendricksson in der Erdatmosphäre, als sein Raumschiff, mit dem er von Sirius 6B am Ende von Screamers geflohen war, explodierte. Seitdem gilt Sirius 6B als vollkommen menschenleerer Planet, nur noch beherrscht von den Screamers, die sich angeblich zwei Jahre nach Kriegsende selbst deaktiviert haben. Da erreicht ein menschlicher Notruf von Sirius 6B die Erde. Hier gerät man in helle Aufregung, will man doch den Planeten demnächst mit einer neuartigen Waffe komplett einäschern und unter die traurige Geschichte um Sirius 6B und die Screamerstechnologie einen endgültigen Schlussstrich ziehen. Die Vernichtung von Menschenleben steht dabei allerdings nicht auf dem Programm. Also schickt man eilig ein Rettungskommando los, um die letzten Überlebenden zu bergen. Auf dem Planeten angekommen muss das Rettungskommando bemerken, dass sowohl diverse Menschen als auch ganz neue Entwicklungsstufen der Screamers auf dem Planeten leben. Ein Wettlauf gegen die Zeit und die gefährlichen Maschinen beginnt.

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Nicht nur im Screamersuniversum sind reichlich 13 Jahre ins Land gezogen, auch auf der Seite der Rezipienten – also auf der unsrigen ;-) – sind 13 Jahre vergangen. 13 Jahre, in denen sich viel verändert hat und Fortsetzungen zu Kinofilmen wie Screamers nur noch Direct to Video erscheinen und die ehedem bekannten Namen des Originals nur noch in Fankreisen Gewicht haben. Aber kein Grund wehmütig zu werden, denn wenn wir ehrlich sind, hatte schon Screamers bei allem großartigen Unterhaltungswert nicht wirklich etwas im Kino zu suchen. Und so konnte man sich bei dem Sequel - befreit von der Last, kinoreife Bilder produzieren zu müssen - ans Werk machen und die Geschichte weiterentwickeln. Dabei braucht der Film eine Weile, um richtig in Gang zu kommen. Zu viele Bezüge zum Original müssen hergestellt werden und zu viele Storyaltlasten neu aufbereitet werden, um dem Gros des Publikums, das den Vorgänger vermutlich gar nicht gesehen hat, eine halbwegs plausible und glaubwürdige Welt zu offerieren. Und das funktioniert bei aller Redundanz für die Kenner des Originals erstaunlich gut und durchaus auch auf atmosphärische Art und Weise, zumal man mit Settings wie der riesigen Screamersproduktionshalle echte Gänsehautmomente einbringen kann.

Dann wird die Story etwas krampfig entwickelt. Einzelne Expeditionsmitglieder haben natürlich ganz eigene Interessen an der Unternehmung, andere wollen Licht in ihre nebulöse Vergangenheit bringen usw.. Viel fällt dem Drehbuch dabei nicht ein und die Grundstory ist im Grunde ein Abklatsch des Originals, denn freilich kommen immer, wenn das Drehbuch nicht weiter weiß, die Screamers und säbeln durch das Figureninterieur. Dabei lassen sie nicht nur wilde Goreschlachtplatten sondern auch einige lose Handlungsstränge zurück, was aber letztlich auch egal ist, denn eigentlich geht es nur darum, dass sich Menschen vor den Screamers retten sollen. Wirkliches Interesse für die Figuren können weder die Zuschauer noch die Schauspieler selbst aufbringen. Diese sind durch die Bank blass, schwach und peinlich nichtssagend und machen ein Involvement auf Seiten des Zuschauers komplett unmöglich. Einzig Lance Henriksen, der als Erfinder der Screamers einen knapp zehnminütigen Auftritt hat, bringt mittels purer Präsenz etwas Glanz in die Hütte.

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Die Highlights des Filmes haben durchweg mit den Screamers zu tun. Diese wirken zwar etwas schwerfälliger und massiver als im Kinooriginal, sind aber noch genauso effektiv unterwegs, wie zu Peter Wellers Hendricksson Zeiten. Genauer gesagt sind sie megablutrünstig geworden. Was hier gesplattert wird, ist fast schon unglaublich: Köpfe werden zerteilt, abgetrennt, durchschlagen; Brustkörbe durchstoßen; Extremitäten abgeschlitzt ... die Maschinen haben offensichtlich Blut geleckt. Diese teils frappierenden Effekte kommen herrlich old school und eben handmade daher und überzeugen auf ganzer Linie. Auch die Art und Weise, wie man die Evolution der Maschinen vorantreibt – weg von den Maschinenwesen, hin zu Maschinen, die Menschen als Ersatzteillager missbrauchen oder diese mittels mechanischen Bauteilen zu Cyborgs pimpen – hat richtig Klasse und lässt auf weitere Screamers Teile hoffen. Der Schlussgag von Screamers – The Hunting lässt dahingehend schon einiges erahnen.

Der Look des Filmes ist ein wenig billig geraten. Zwar versucht man an den abgerissenen Look des Vorgängers anzuknüpfen, legt darüber aber einen beständigen und vor allem langweiligen Sepiafilter, der alle Ecken und Kanten scheinbar glatt bügelt und eben auch den Film selbst ein wenig zu glatt wirken lässt. Dafür gibt es dann keine weiteren großartigen Ausrutscher. So bleibt sinnloses CGI Gewichse bis auf eine halbwegs gelungen verschleierte Großexplosion aus und stehen die ordentlichen Effekte immer im Dienst des Filmes, verkommen also nicht zum reinen Selbstzweck, was Screamers – the Hunting schon einmal wohltuend vom zweiten Starship Troopers Sequel – ebenfalls aus der Sony Homeentertainment Schmiede – abhebt. Vom Soundtrack bleibt hier – im Gegensatz zum Vorgänger – leider nichts in den Gehörgängen verhaftet.

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Was bleibt ist ein im Großen und Ganzen gelungenes DTV Sequel eines nicht unbedingt übergroßen oder megawichtigen Science Fictioners, das wie der Vorgänger durchaus zufrieden stellt, ohne über einen besonderen Mehrwert zu verfügen oder sich auf lange Zeit in den Gehirnwindungen zu verankern. Das Original ist dem Sequel aufgrund des wesentlich präsenteren Hauptdarstellers und der versierteren und vor allem strafferen Regie Christian Duguays überlegen. Die Fortsetzung macht aber dennoch durchaus Laune und begeistert mit einer interessanten Weiterführung der Screamersmythologie. Gerne mehr davon!
:liquid6:

Die deutsche DVD kommt von Sony, hat ein kleines Making Of an Bord und ist mit einer erstaunlich freizügigen FSK 16 uncut.

In diesem Sinne:
freeman
Vielleicht war das Pulver feucht...
Oder du bist einfach nur scheiße!

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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 02.11.2005, 20:01

djoli hat geschrieben:Bei dem Film überlege ich schon lange zu zuschlagen, ist nur zu lange her seit ich ihn gesehen habe. Das Ende ist sehr cool.
Absolut geiler Streifen!
Wollt Ihr 'nen Ritt auf meinem Discostick?
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Beitrag von Alrik » 05.01.2008, 23:36

:liquid7:
JO schließe mich an. Punkt Abzug nur wegen der überholten Effekte ^^
Der Schluss ist im Roman zwar schockierender und tragischer, aber der im Film ist auch sehr gut. Bekomme bei der Schlusseinstellung immer Gänsehaut. Vorallem im Verbindung mit der Musik *g*
"Rourke vor Gericht bringen? Ja sicher...und wenn ich dieses Wunder vollbracht hab schlage ich Gott K.O."

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Beitrag von C4rter » 17.05.2009, 23:23

"Screamers" ist ein netter kleiner B-Endzeit/Sci-Fi-Horror-Thriller. Die Atmossphäre ist stimmig, vorallem durch die überzeugenden Sets und die interessante Ausgangslage der Story. Ein interessanter Aspekt ist auch, dass eine Prise "The Thing" bzw. "Bodysnatchers" in die Geschichte eingestreut wurde, da man im Verlauf des Films nicht mehr sicher ist wer nun ein Screamer ist und wer noch ein Mensch ist. Dies erzeugt Spannung und gibt dem Film gegen Ende eine interessante Note.
Auch die Schauspieler sind ganz okay, in erster Linie vorallem Peter Weller, dem die Rolle quasi auf den Leib geschrieben sein muss. Ihm nimmt man den Charakter einfach total ab. Der Rest spielt solide, bleibt aber weitestgehend blass, da die Charaktere im Drehbuch auch nicht viel hermachen.
Insgesamt gefiel mir "Screamers" recht gut. Wenn man über die stellenweise stark angestaubten digitalen Effekte wegsieht und sich stattdessen an den coolen Sets ergötzt, baut sich eine angenehm spannende Atmosphäre auf die über die gesamte Laufzeit gehalten werden kann. Lahme Stellen gibt es eigentlich nie beim ersten Mal. Für Endzeit und Sci-Fi Fans eine Sichtung wert.

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Beitrag von McClane » 18.05.2009, 10:47

Stimme in den Konsens mit ein... schöner, kleiner B-Film mit sehr stimmiger Atmosphäre, schade, dass Christian Duguay nur so selten große Budgets bekommt wie bei "Art of War". Der hier hat zwar kleine Hänger und nicht übermäßig viel Action, ist aber ziemlich spannend und kurzweilig - und wenn es dann mal rummst, dann auf wirklich hohem Niveau und die Besetzung macht ebenfalls nen guten Job.

:liquid7:
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Beitrag von freeman » 08.06.2009, 08:48

Sodale, hab mir mal das DTV Sequel gegönnt. Eindrücke können oben nachgelesen werden ...

In diesem Sinne:
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Beitrag von MysteryBobisCREEPY » 08.06.2009, 11:29

Klingt gut, werde ich mir bei Gelegenheit auch mal aneignen :)
Wollt Ihr 'nen Ritt auf meinem Discostick?
Putzt euch die Zähne mit 'ner bottle of shit
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Beitrag von StS » 08.06.2009, 16:51

Danke für die Kritik! Klingt ja doch (unerwartet) ganz nett!
Und wegen Lance steht der ohnehin auf meiner Liste... :wink:

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Re: Screamers: The Hunting

Beitrag von kami » 08.06.2009, 18:03

freeman hat geschrieben: Die Fortsetzung macht aber dennoch durchaus Laune und begeistert mit einer interessanten Weiterführung der Screamersmythologie.
Finde ich überhaupt nicht. Die im ersten Teil angerissenen Hintergründe zum Konflikt werden in der Fortsetzung sträflich ignoriert, stattdessen knapp überdurchschnittlicher Creature-Horror produziert, der einigermaßen unterhält, aber dennoch in jeder Hinsicht deutlich zum ersten Teil abfällt.

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Beitrag von freeman » 09.06.2009, 08:46

Die im ersten Teil angerissenen Hintergründe zum Konflikt werden in der Fortsetzung sträflich ignoriert
Die hätten das Ganze doch nur aufgebläht und wären für den ganzen Film unnötig gewesen, stattdessen alle Augen auf die Screamers selbst ... ich hätts genauso gemacht ... Und eigentlich wurde zu den Hintergründen doch alles in der I gesagt?

In diesem Sinne:
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Beitrag von kami » 10.06.2009, 01:03

freeman hat geschrieben:
Die im ersten Teil angerissenen Hintergründe zum Konflikt werden in der Fortsetzung sträflich ignoriert
Die hätten das Ganze doch nur aufgebläht und wären für den ganzen Film unnötig gewesen, stattdessen alle Augen auf die Screamers selbst ... ich hätts genauso gemacht ... Und eigentlich wurde zu den Hintergründen doch alles in der I gesagt?
Nur dann braucht man auch keinen zweiten Teil...

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Beitrag von freeman » 10.06.2009, 08:09

LOL, na die Argumentation wäre der Genickschuss für fast jede Hollywoodfortsetzung ;-)

In diesem Sinne:
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Beitrag von Joker6686 » 10.06.2009, 08:14

Danke fürs Review! Hab beide Filme bisher nur auszugsweise gesehen und muss mir die endlich mal komplett anschauen, da ja zumindest der erste ne recht große Fanbase hat und der zweite laut diverser Kritiker garnet mal so verkehrt sein soll.

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Ed Hunter
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Beitrag von Ed Hunter » 13.12.2009, 00:27

Der zweite hat mir fast genausoviel Spaß gemacht wie der tolle Erstling - dass man das Konzept inhaltlich so gar nicht variiert hat und die "Plottwists" größtenteils meilenweit im voraus zu erahnen sind, ist zwar schade, der B-Charme, die doch recht chicen Effekte, die düstere Atmosphäre und nicht zuletzt die derbe Splatterfreudigkeit (da hat die FSK mal wieder gewürfelt) machen aber auch das Sequel zum höchst kurzweiligen Genre-Entertainment.

Beide Filme kriegen von mir irgendwas zwischen :liquid7: und :liquid8:
All we are is dust in the wind.
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