Volcano:
Imo der Bessere der beiden Vulkankatastrophenfilmchen, da er deutlich geradliniger und schneller zum Punkt kommt als Dante's Peak. Inhaltlich nehmen sich ja beide Filme nicht viel, gehorchen sie doch beide dem ausgelutschtem 08/15 Schema des gängigen Katastrophenfilmes. Tricktechnisch unterliegt Volcano zwar, dafür macht dann das Hauptdarstellergespann Jones/Heche deutlich mehr Spaß als Hamilton/Brosnan.
Firestorm:
Den hab ich ja noch nie gemocht, jetzt weiß ich wieder warum. Also zum einen: Warum versucht man mit Howie Long einen neuen Actionbrecher zu installieren, wenn man ihn nichts machen lässt, was ein Actionheld so im Allgemeinen machen sollte, wie Bäddies killen, Bäddies killen und ja ... Bäddies killen? So bekommt man im Nu das, was ich bei Actionfilmen hasse, nämlich dass die Bäddies einander komplett untereinander killen. So ne Grütze! Und das, wo man mit William Forsythe einen formidablen Bädassdarsteller an Bord hat, der hier auch ungehemmt vom Leder ziehen darf. Wären seine Kills doch zumindest irgendwie brutal, aber nein ... alles geschieht off screen oder ist endöde. Im Grunde ist Firestorm ein erster Beleg dafür gewesen, dass das Actiongenre ein Problem hat. Denn ganz ehrlich: Das Setting ist genial (Action inmitten brennender Wälder!!!), die Grundidee erinnert über weite Stecken an den Cliffhanger und das Tempo ist mehr als ordentlich. Nur das Ganze will und will nicht zünden. Obendrein ist der finale Feuerstorm lächerlichst getrickst. Und wenn der Held in einer Berghütte eingesperrt wird, die man in Brand setzt, und er darauf vollkommen angsterfüllt nach einem Ausweg sucht und das wo die Hütte eine Fensterfront hat, wo locker ein Bus drin parken könnte, dann kann da irgendwas absolut nicht stimmen!!! Totalausfall, zumal der weibliche Sidekick von Howie Long einfach mal keine der Voraussetzungen erfüllt, die ein Actionflickchick mitzubringen hat!
Timebomb:
Ein Thrillerchen, das allen gängigen derzeit grassierenden Terrorhoschieszenarien entspricht und in müdester 24 Optik auf einen zunehmend desinteressierter werdenden Zuschauer einstürzt. Dabei ist dann alles drin, was 24 groß gemacht: hektische Optik, wildes Gezoome, ein kurzes Zeitfenster, eine vielzahl an Verdächtigen, viel Unlogik und ein Held, der Hände zerschießt, um an Infos zu kommen. Braucht man sowas? Eigentlich net. Obendrein ist David Arquette als Held nicht wirklich ideal besetzt ... alleine, wie linkisch der rennt! LOL. Der Ausgang mit dem Feind aus den eigenen Reihen war dann auch alles andere als überraschend und der Showdown ein echter Totalausfall! Bester Beleg für diese These: Ich bin mitten im Showdown entschlafen. Auch ne Kunst.
In diesem Sinne:
freeman