Filmtagebuch: LivingDead
Moderator: SFI
Ich pack mein Review zur Beowulf Gurke morgen drunter und es ist schon verheerend ausgefallen und vor allem klar und nüchtern! Es fällt nur einmal der Begriff Moppe und Pimmel!!! ;-)
Er war schlecht ... richtig schlecht ... in allen Belangen ... auch und vor allem animationstechnisch ... leider!
In diesem Sinne:
freeman
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Little Miss Sunshine

Herzerwärmend, im wahrsten Sinne. Tolle Schauspielerleistungen, perfekt eingesetzt. Dazu eine Inszenierung die herrlich zwischen Melancholie und Lebensfreude hin und her switcht, dabei stets den richtigen Ton trifft und insgesamt einfach einen schönen Film ergibt.
The Good German

Review gibbet hier...

Herzerwärmend, im wahrsten Sinne. Tolle Schauspielerleistungen, perfekt eingesetzt. Dazu eine Inszenierung die herrlich zwischen Melancholie und Lebensfreude hin und her switcht, dabei stets den richtigen Ton trifft und insgesamt einfach einen schönen Film ergibt.
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Mit freundlichem Gruß
LivingDead
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Prestige - Meister der Magie

Auf grandiose Weise verwebt Nolan die diversen Zeit- und Ortsebenen, gibt dem ganzen nur allmählich einen roten Faden, um die zerfaserten Handlungsstränge letztlich auf meisterhafte Weise zusammenzuführen. Die finale Pointe ist - obschon durchaus vorhersehbar, aber darum geht es nicht - in ihrer Konsequenz und Logik (vor allem im zweiten Durchlauf) einfach nur genial. Christopher Nolan zeigt mal wieder, dass er zu den wenigen wirklich einzigartigen Regisseuren unserer Zeit gehört.
Apocalypto

Optisch schlichtweg atemberaubend, versäumt es Gibson fast schon der ganzen Geschichte einen nachvollziehbaren historischen Background zu verleihen. Dies holt er mit einigen Enthauptungsszenen und teilweise etwas deplatzierten Mystifizierungen der Mayas nach. Davon abgesehen funktionierte die klischeehafte "Einer-gegen-alle"-Geschichte selten besser als hier. Assoziationen zu Rambo tun sich vor allem gen Ende häufig auf, funktionieren aber dennoch recht gut und ergeben zusammen einen abenteurlichen Exkurs in eine Kultur, die aufgrund ihrer Lebensstils dem Untergang geweiht war und die Geschichte dadurch aktueller denn je erscheint.
Gute
Der Polarexpress

Das in "Beowulf" schon verwendete Performace-Capturing lieferte schon in Zemeckis Weihnachtsfilm die Grundlage für das Erschaffen einer realitätsnahen, aber dennoch fremdartigen Welt. "Der Polarexpress" wirkt dahingehend runder, zumal hier keinesfalls Anspruch auf Realitätsnähe erhoben wird. Es gibt Wichtel, es gibt Weihnachtsbäume, den Weihnachtsmann und einige achterbahnartige Fahrten mit dem Zug. Zusammen ein kurz-knackiger Weihnachtsspaß, der für ältere Zuschauer mit chronischer Abneigung gegen Weihnachten und dessen konsumorientiertem Ausstoß an Filmen sicherlich nicht zu empfehlen ist.

Sunshine

Philosophisch angehauchter Trip zum Ursprung unseres Lebens. Eine Konfrontation, die als Film ungeahnte Möglichkeiten bietet, die Boyle zwar nicht vollends ausschöpft, optisch aber deutliche Akzente setzen kann. Inhaltlich gibt es allerdings nicht viel neues, zumal die letzten dreißig Minuten erstaunlich konventionell geraten sind (von Danny Boyle hätte ich vielleicht noch etwas mehr erwartet). Trotzdem ein sehr unterhaltsamer Film, aus dem man deutlich mehr hätte machen können.
2001: Odyssee im Weltraum

Die Zeit scheint stillzustehen in dem unendlichen Raum des Alls. Johann Strauß Musik ertönt, die Raumschiffe scheinen den Walzer zu tanzen... Eine Reise zur Quelle der Menscheheit, die heute immer noch fasziniert und erstaunt. Wer - außer Kubrick - könnte schon den Versuch wagen, einen Knochen - als erstes Instrument zur Erschließung einer kulturellen Kolonisierung - in seiner funktionellen Methode auf solch geniale Art und Weise mit einem Raumschiff zu konfrontieren.


Auf grandiose Weise verwebt Nolan die diversen Zeit- und Ortsebenen, gibt dem ganzen nur allmählich einen roten Faden, um die zerfaserten Handlungsstränge letztlich auf meisterhafte Weise zusammenzuführen. Die finale Pointe ist - obschon durchaus vorhersehbar, aber darum geht es nicht - in ihrer Konsequenz und Logik (vor allem im zweiten Durchlauf) einfach nur genial. Christopher Nolan zeigt mal wieder, dass er zu den wenigen wirklich einzigartigen Regisseuren unserer Zeit gehört.
Apocalypto

Optisch schlichtweg atemberaubend, versäumt es Gibson fast schon der ganzen Geschichte einen nachvollziehbaren historischen Background zu verleihen. Dies holt er mit einigen Enthauptungsszenen und teilweise etwas deplatzierten Mystifizierungen der Mayas nach. Davon abgesehen funktionierte die klischeehafte "Einer-gegen-alle"-Geschichte selten besser als hier. Assoziationen zu Rambo tun sich vor allem gen Ende häufig auf, funktionieren aber dennoch recht gut und ergeben zusammen einen abenteurlichen Exkurs in eine Kultur, die aufgrund ihrer Lebensstils dem Untergang geweiht war und die Geschichte dadurch aktueller denn je erscheint.
Gute
Der Polarexpress

Das in "Beowulf" schon verwendete Performace-Capturing lieferte schon in Zemeckis Weihnachtsfilm die Grundlage für das Erschaffen einer realitätsnahen, aber dennoch fremdartigen Welt. "Der Polarexpress" wirkt dahingehend runder, zumal hier keinesfalls Anspruch auf Realitätsnähe erhoben wird. Es gibt Wichtel, es gibt Weihnachtsbäume, den Weihnachtsmann und einige achterbahnartige Fahrten mit dem Zug. Zusammen ein kurz-knackiger Weihnachtsspaß, der für ältere Zuschauer mit chronischer Abneigung gegen Weihnachten und dessen konsumorientiertem Ausstoß an Filmen sicherlich nicht zu empfehlen ist.
Sunshine

Philosophisch angehauchter Trip zum Ursprung unseres Lebens. Eine Konfrontation, die als Film ungeahnte Möglichkeiten bietet, die Boyle zwar nicht vollends ausschöpft, optisch aber deutliche Akzente setzen kann. Inhaltlich gibt es allerdings nicht viel neues, zumal die letzten dreißig Minuten erstaunlich konventionell geraten sind (von Danny Boyle hätte ich vielleicht noch etwas mehr erwartet). Trotzdem ein sehr unterhaltsamer Film, aus dem man deutlich mehr hätte machen können.
2001: Odyssee im Weltraum

Die Zeit scheint stillzustehen in dem unendlichen Raum des Alls. Johann Strauß Musik ertönt, die Raumschiffe scheinen den Walzer zu tanzen... Eine Reise zur Quelle der Menscheheit, die heute immer noch fasziniert und erstaunt. Wer - außer Kubrick - könnte schon den Versuch wagen, einen Knochen - als erstes Instrument zur Erschließung einer kulturellen Kolonisierung - in seiner funktionellen Methode auf solch geniale Art und Weise mit einem Raumschiff zu konfrontieren.
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Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt

In meinen Augen war schon Teil zwei ein mittelschwerer Rohrkrepierer, der einfach zu viel will und sich durch seine zerfaserten Handlungsstränge selbst ein Bein stellte. Zumindest war das ganze noch einigermaßen unterhaltsam. Den netten Effekten und Depp sei Dank...
Nun, Teil drei baut dann qualitativ noch ein gutes Stück ab und verfehlt sein Ziel um Seemeilen. Zum einen wirkt die "Story" viel zu undurchsichtig mit ihren unzähligen Bündnissen, Verschwörungen, Intrigen und Liebeleien, als dass sich so etwas wie Spannung aufbauen könnte. Die ganze Zeit über wartet man schlichtweg auf den nächsten Gag oder Actionszene... doch Fehlanzeige. Teil drei erweist sich als größtenteils ziemlich humorlos. Wenn es dann doch einmal ein Gag schafft herauszuragen, so bedient sich dieser zumeist am grotesken Verhalten Depps. So gibt es dann auch nur wenige bis gar keine wirklich gelungenen Szenen (z.B. die Schiff-Szene mit den Käfern in der Wüste; nur steht gerade diese Szene in keinem ersichtlichen Zusammenhang zum Rest des Filmes) zu vermelden, die nachhaltig im Gedächtnis bleiben (selbst Teil zwei strotzt noch vor Einfällen). Aber auch der Actionfan wird ziemlich blöd gucken, wenn es bei einer Laufzeit von gut 150 Minuten gerade mal eine große Actionszene zu bewundern gibt, und diese auch erst ganz zum Schluss des Filmes stattfindet.
Letztlich ist der abschließende Teil der Trilogie zu überfrachtet. Verbinski wollte aus "FdK" ein ernsthaftes Epos basteln, scheitert aber fast auf ganzer Linie. Zudem fragt man sich nach dem Abspann, was das ganze jetzt eigentlich sollte...


In meinen Augen war schon Teil zwei ein mittelschwerer Rohrkrepierer, der einfach zu viel will und sich durch seine zerfaserten Handlungsstränge selbst ein Bein stellte. Zumindest war das ganze noch einigermaßen unterhaltsam. Den netten Effekten und Depp sei Dank...
Nun, Teil drei baut dann qualitativ noch ein gutes Stück ab und verfehlt sein Ziel um Seemeilen. Zum einen wirkt die "Story" viel zu undurchsichtig mit ihren unzähligen Bündnissen, Verschwörungen, Intrigen und Liebeleien, als dass sich so etwas wie Spannung aufbauen könnte. Die ganze Zeit über wartet man schlichtweg auf den nächsten Gag oder Actionszene... doch Fehlanzeige. Teil drei erweist sich als größtenteils ziemlich humorlos. Wenn es dann doch einmal ein Gag schafft herauszuragen, so bedient sich dieser zumeist am grotesken Verhalten Depps. So gibt es dann auch nur wenige bis gar keine wirklich gelungenen Szenen (z.B. die Schiff-Szene mit den Käfern in der Wüste; nur steht gerade diese Szene in keinem ersichtlichen Zusammenhang zum Rest des Filmes) zu vermelden, die nachhaltig im Gedächtnis bleiben (selbst Teil zwei strotzt noch vor Einfällen). Aber auch der Actionfan wird ziemlich blöd gucken, wenn es bei einer Laufzeit von gut 150 Minuten gerade mal eine große Actionszene zu bewundern gibt, und diese auch erst ganz zum Schluss des Filmes stattfindet.
Letztlich ist der abschließende Teil der Trilogie zu überfrachtet. Verbinski wollte aus "FdK" ein ernsthaftes Epos basteln, scheitert aber fast auf ganzer Linie. Zudem fragt man sich nach dem Abspann, was das ganze jetzt eigentlich sollte...
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Black Sheep

Ironisches Horrorfilmchen aus Neuseeland. Gute Effekte, adäquater Humor, solide Leistungen vor und hinter der Kamera und subtile Andeutungen zur derzeitigen Klimadiskussion machen den Film aktuell und sehenswert.
Die Simpsons - Der Film

Mission erfüllt! Sehr gelungene Kinovariante der Kultserie, mit treffendem Humor, einer gelungenen Story, die all jene Facetten, die schon die Serie auszeichneten, auch im Kinofilm voll zur Geltung bringt. Fortsetzung? Kann kommen...
Moderne Zeiten

Charlie Chaplins unvergleichlicher Stil ziert auch dieses große Werk, in dem er stets treffend die Ängste der Bevölkerung durch die aufstrebende Industrialisierung und der damit einhergehenden Divergenz zwischen Arm und Reich persifliert.


Ironisches Horrorfilmchen aus Neuseeland. Gute Effekte, adäquater Humor, solide Leistungen vor und hinter der Kamera und subtile Andeutungen zur derzeitigen Klimadiskussion machen den Film aktuell und sehenswert.
Die Simpsons - Der Film

Mission erfüllt! Sehr gelungene Kinovariante der Kultserie, mit treffendem Humor, einer gelungenen Story, die all jene Facetten, die schon die Serie auszeichneten, auch im Kinofilm voll zur Geltung bringt. Fortsetzung? Kann kommen...
Moderne Zeiten

Charlie Chaplins unvergleichlicher Stil ziert auch dieses große Werk, in dem er stets treffend die Ängste der Bevölkerung durch die aufstrebende Industrialisierung und der damit einhergehenden Divergenz zwischen Arm und Reich persifliert.
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Review wird noch etwas dauern... kihi...
Adaption.

Variante von "Barton Fink". Doch Charlie Kaufman (und natürlich der Donald ;) ) geht hier hunderte Schritte weiter und lässt Realität und Fiktion in ungeahntem Maße kollaborieren, sodass einem wahrlich der Atem stockt. Unnötig zu sagen, dass das Drehbuch perfekt ausgearbeitet ist. Bin immer noch geplättet und geneigt die Höchstnote zu ziehen. Da ich aber nicht wüsste, was man da noch großartig verbessern könnte... Ach, bei Gott...

Adaption.

Variante von "Barton Fink". Doch Charlie Kaufman (und natürlich der Donald ;) ) geht hier hunderte Schritte weiter und lässt Realität und Fiktion in ungeahntem Maße kollaborieren, sodass einem wahrlich der Atem stockt. Unnötig zu sagen, dass das Drehbuch perfekt ausgearbeitet ist. Bin immer noch geplättet und geneigt die Höchstnote zu ziehen. Da ich aber nicht wüsste, was man da noch großartig verbessern könnte... Ach, bei Gott...

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Die Gruft

Ganz übler Lamberto Bava, der sich vor Peinlichkeiten und extremen Logikbrüchen kaum retten kann. Als Trashfilm ebenfalls eher unbrauchbar, da der Blutgehalt gen Null tendiert. Bezeichnenderweise gibt es über die gesamte Laufzeit nur einen Toten... und das is nen Zombie. Übel.


Ganz übler Lamberto Bava, der sich vor Peinlichkeiten und extremen Logikbrüchen kaum retten kann. Als Trashfilm ebenfalls eher unbrauchbar, da der Blutgehalt gen Null tendiert. Bezeichnenderweise gibt es über die gesamte Laufzeit nur einen Toten... und das is nen Zombie. Übel.
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O Brother, Where Art Thou - Eine Mississippi-Odyssee

Lustige Interpretation von Homers "Odyssey", die sich als einfalls und geistreich erweist. In der Filmografie der Coen-Brüder vielleicht nicht ganz so wichtig, aber letztlich ein hervorragender Film.
Der Patriot

Roland Emmerich nimmt sich den ur-amerikanischen Themen Freiheit, Ehre und Krieg an, vernebelt aber sämtliche kritische Tendenzen im Schlachtengetümmel. Mel Gibson rettet den einseitig geratenen Film durch eine tolle Leistung. Gerade noch so...
Touch Of Evil - Im Zeichen des Bösen

Orson Welles überzeugt vor der Kamera als alkoholabhängiger übergewichtiger Polizist genau so, wie hinter der Kamera mit ihren fantastisch innovativen Kamerafahrten, dem hervorragend ausgearbeiteten Drehbuch und der tollen Musik. Ein großer Film, stilgebend für die Filmindustrie - auch heute noch.


Lustige Interpretation von Homers "Odyssey", die sich als einfalls und geistreich erweist. In der Filmografie der Coen-Brüder vielleicht nicht ganz so wichtig, aber letztlich ein hervorragender Film.
Der Patriot

Roland Emmerich nimmt sich den ur-amerikanischen Themen Freiheit, Ehre und Krieg an, vernebelt aber sämtliche kritische Tendenzen im Schlachtengetümmel. Mel Gibson rettet den einseitig geratenen Film durch eine tolle Leistung. Gerade noch so...
Touch Of Evil - Im Zeichen des Bösen

Orson Welles überzeugt vor der Kamera als alkoholabhängiger übergewichtiger Polizist genau so, wie hinter der Kamera mit ihren fantastisch innovativen Kamerafahrten, dem hervorragend ausgearbeiteten Drehbuch und der tollen Musik. Ein großer Film, stilgebend für die Filmindustrie - auch heute noch.
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Being John Malkovich

Als kleiner Stöpsel habe ich mir den damals angesehen und fand ihn schon grandios. Nun, 9 Jahre später - ist er erstklassig. Zwar kommt der Film nicht ganz an die Klasse eines "Adaption." heran, doch die Skurrilität und Genialität ergeben zusammen eine in ihrer Idee und Umsetzung einzigartige Groteske, wie sie wirklich nur ein Kaufman hätte entstehen lassen können.
Pearl Harbor

...der von Michael Bay. Gestern mal kurz reingeschaut, und ich mag den immer noch nicht. Einen gewaltigen geschichtlichen Hintergrund zu vergewaltigen, um einen berechnend-langweiligen - vermeintlichen - Klassenschlager ala "Titanic" aus dem Hut zu zaubern? Das ist mir viel zu wenig, vor allem, wenn dann auch noch Bay-typisch auf Pathos und eine schwülstige Liebesgeschichte gesetzt wird. Wegen der optisch und technisch einwandfreien Inszenierung gerade noch so...


Als kleiner Stöpsel habe ich mir den damals angesehen und fand ihn schon grandios. Nun, 9 Jahre später - ist er erstklassig. Zwar kommt der Film nicht ganz an die Klasse eines "Adaption." heran, doch die Skurrilität und Genialität ergeben zusammen eine in ihrer Idee und Umsetzung einzigartige Groteske, wie sie wirklich nur ein Kaufman hätte entstehen lassen können.
Pearl Harbor

...der von Michael Bay. Gestern mal kurz reingeschaut, und ich mag den immer noch nicht. Einen gewaltigen geschichtlichen Hintergrund zu vergewaltigen, um einen berechnend-langweiligen - vermeintlichen - Klassenschlager ala "Titanic" aus dem Hut zu zaubern? Das ist mir viel zu wenig, vor allem, wenn dann auch noch Bay-typisch auf Pathos und eine schwülstige Liebesgeschichte gesetzt wird. Wegen der optisch und technisch einwandfreien Inszenierung gerade noch so...
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Käsefilm, auch im DC ist der mir nicht mehr als
wert. Wer sich so weit hinauswagt und sein Metier, den Actionfilm, mit einer ultramiesen 3er-Love Story verschneidet, der hat es verdient, ganz gehörig auf die Schnauze zu fallen. Richtig gut ist Pearl Harbor nur auf DVD, da skippt man zur geilen Luftschlacht und deckt über den kompletten Rest einen Mantel des Schweigens.
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Ja, das wäre mir auch der einzige Grund, mal zur DVD zu greifen. Leider kostet der olle DC immer noch über 20 Tacken bei amazon. Und für eine geile Schlacht is mir das noch ein bisserl zu viel. ;)Vince hat geschrieben:Richtig gut ist Pearl Harbor nur auf DVD, da skippt man zur geilen Luftschlacht und deckt über den kompletten Rest einen Mantel des Schweigens.
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blablabla, aber "Haunted Hill" gut finden ;-) Wir leben uns auseinander, Vince ;-)Vince hat geschrieben:Käsefilm, auch im DC ist der mir nicht mehr alswert. Wer sich so weit hinauswagt und sein Metier, den Actionfilm, mit einer ultramiesen 3er-Love Story verschneidet, der hat es verdient, ganz gehörig auf die Schnauze zu fallen. Richtig gut ist Pearl Harbor nur auf DVD, da skippt man zur geilen Luftschlacht und deckt über den kompletten Rest einen Mantel des Schweigens.
MFG
Hannibal, bald die Scheidung einreichend
Ich bin gar net so nen Bay Basher! The Rock rockt (der beste Bay), Bad Boys mag ich beide Teile, die Insel und Armageddon haben immerhin gnädige 6/10 von mir bekommen, Con Air mag ich auch - okay, Con Air is nu nich von Bay, aber halt Bruckheimerzeug. Ja was bleibt'n da noch, was ich nicht mochte? Transformers eben und Pearl Harbor. Mich hier als Bayhasser hinzustellen, is voll nich okay.

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Lolita

Eine fantastische Sue Lyon, die in ihrer Verschrobenheit selbst den größten Frauenhelden um den Finger wickelt. Eine provokative Geschichte, aus heutiger Sicht vielleicht nicht mehr ganz so erschütternd. Dennoch: Als moralischer Faustschlag gegen die Konventionen des amerikanischen Spießbürgertums ist der Film immer noch herausragend. Und besser als das gelungene Remake ist das Original sowieso.
Der Zauberer von Oz

Durchaus übt der Film auch heute noch seinen Reiz aus. Nicht, weil er immer noch genau so funktioniert wie 1939, sondern vielmehr weil er mit der Zeit einiges an Patina zugelegt hat und dadurch seinen ganz eigenen Charme entwickelt. Mit persönlich war es schon fast einen Hauch zu viel dieses Charmes. Zu naiv, viel zu zuckersüß zeigt das Ganze, als dass ich mich in den Film verlieben könnte. Zwar faszinieren einige Einzelszenen und Effekte auch heute noch, aber als Gesamtes war mir der Kitsch schlussendlich einfach zu viel. Daher Respekt zollende...


Eine fantastische Sue Lyon, die in ihrer Verschrobenheit selbst den größten Frauenhelden um den Finger wickelt. Eine provokative Geschichte, aus heutiger Sicht vielleicht nicht mehr ganz so erschütternd. Dennoch: Als moralischer Faustschlag gegen die Konventionen des amerikanischen Spießbürgertums ist der Film immer noch herausragend. Und besser als das gelungene Remake ist das Original sowieso.
Der Zauberer von Oz

Durchaus übt der Film auch heute noch seinen Reiz aus. Nicht, weil er immer noch genau so funktioniert wie 1939, sondern vielmehr weil er mit der Zeit einiges an Patina zugelegt hat und dadurch seinen ganz eigenen Charme entwickelt. Mit persönlich war es schon fast einen Hauch zu viel dieses Charmes. Zu naiv, viel zu zuckersüß zeigt das Ganze, als dass ich mich in den Film verlieben könnte. Zwar faszinieren einige Einzelszenen und Effekte auch heute noch, aber als Gesamtes war mir der Kitsch schlussendlich einfach zu viel. Daher Respekt zollende...
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Jup, meins auch. Ich hab nen Zweierpack von dem Zitat gekauft, der passt auf beide Filme wie Arsch auf Eimer. ;)freeman hat geschrieben:Hey, mein Fazit zu TitanicVince hat geschrieben:Wer sich so weit hinauswagt und sein Metier, den Actionfilm, mit einer ultramiesen 3er-Love Story verschneidet, der hat es verdient, ganz gehörig auf die Schnauze zu fallen.![]()
@LD: Hui, Geschichtsstunde. Fein! Wo lief denn der Oz, oder haste den auf Devede?
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Sogar auf DeVeDe! ;)Vince hat geschrieben:@LD: Hui, Geschichtsstunde. Fein! Wo lief denn der Oz, oder haste den auf Devede?
Ihr hattet mich damals auf diese 30er Collection im Bundle mit "Ninotschka" usw. aufmerksam gemacht, zumal die bei amazon ja nur knapp 10€ kostete.
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