Filmtagebuch: freeman

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Beitrag von freeman » 02.09.2007, 20:59

The Big White
Robin Williams in einer etwas angestrengt wirkenden Fargoversion, die niemals so richtig greifen will und sich eigentlich nur durch ein paar recht gelungene schwarzhumorige Passagen über die Zeit rettet. Robin Williams weiß mit seinem zurückhaltenden Spiel sehr zu gefallen, wogegen Giovanni Ribisie auf Teufel kommt raus overacted. Holly Hunter dagegen darf mal eine Rolle spielen, in der sie trotz ihres fortgeschrittenen Alters beim Zuschauer permanent ein Süß herausfordert. Ab und zu wirkt sie wirklich wie ein kleines Mädchen. Technisch geht der Film absolut in Ordnung, wobei das Setting des ewig verschneiten Bergdorfes schon von ganz allein viel Flair ausstrahlt. Insgesamt fehlt aber irgendwas ... und davon ne ganze Matze ...
:liquid6:

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Beitrag von daemonicus » 02.09.2007, 21:15

Also ich hab den mal auf dem FFF gesehen und fand den recht o.k.

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Beitrag von freeman » 02.09.2007, 21:20

Jau, wenn ok für nen bissel zu lang und nen bissel zu harmlos steht, geht ok echt ok ;-)

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Beitrag von Vince » 02.09.2007, 21:32

Den hab ich hier auch noch bisher ungesehen rumliegen. Ich erwarte jetzt auch nicht sooo viel... halt ne Fargo Kopie ohne allzu viel Biss.

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Beitrag von freeman » 02.09.2007, 21:39

DAS kriegste ... mehr aber auch net ...

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Beitrag von freeman » 04.09.2007, 17:58

Und endlich wieder mal ne fette Diskussionsgrundlage für mein Filmtagebuch. Ein Ereignis, ein Überfilm, ein Meisterwerk ...

isses dann zwar net, aber immerhin:
Eine zauberhafte Nanny:
Wo hier die Unterschiede zu Mary Poppins liegen, muss mir Drehbuchautorin und Hauptdarstellerin Emma Thompson mal bei nem gepflegten Tee verraten. Zumindest ist der Streifen sehr sympathisch und familienfreundlich geraten, nervt aber mit insgesamt 7 (altklugen) Kindern und viel kindlichem Humor. Was Wunder, ist ja auch ein Kinderfilm ;-). Dennoch wird man hier als Erwachsener eher vernachlässigt. Als männlicher Erwachsener bekommt man aber wenigstens mit Kelly McDonald einen echten kleinen Hottie vorgesetzt (das is die, die den Ewan McGregor in Trainspotting so richtig hart einreitet. Die hat sich echt gemacht. Mein lieber Schollie). Und wie man auf die Idee gekommen ist, den vollkommen ecken- und kantenlosen (was er hier wieder eindrucksvoll belegt) Collin Firth als Held in einem Film wie die Letzte Legion zu besetzen, wird sich mir nie erschließen ... Im Endeffekt bleibt nette Unterhaltung mit einem echt fiesen Score, der einem schonmal Gänsepelle zaubert!
:liquid5:

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Beitrag von freeman » 07.09.2007, 02:02

Dark Drive
Regisseur Phillip J. Roth, der mit Velocity Trap und Alien Interceptors (beide im Board) zumindest ordentliche Unterhaltung abliefern konnte, bekommt diesen Film zu keinem Zeitpunkt unter Kontrolle. Wer hier wen warum jagt, ist einem irgendwann schlicht und ergreifend absolut egal. Obendrein könnte ich nicht einmal sagen, worum es nun eigentlich ging, aber ich glaube, Regisseur Roth ging es da ähnlich. Wäre alles nicht so schlimm, wenn der Film wenigstens rocken würde, tut er aber nicht, denn immer, wenn es spannend wird, wird die Hauptfigur aus der spannenden Situation rausgebeamt ... befindet er sich doch in einer seltsamen Matrix in der ... keine Ahnung was ... ich sags ja, komischer Film. Egal ... die zwei Punkte gibbet für die Schläuche und den Knackarsch von Schnuckel Julie Benz, die den Hauptdarsteller mal schön einreitet ...
:liquid2:

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Beitrag von freeman » 14.09.2007, 01:38

Spiel des Lebens:
Piefigstes Gutmenschentum in langweiligster TV Optik mit altbekannter Moral und megasteifer deutscher Synchro. Und dennoch funktioniert der Film über das Wirken des Professors David MacEnulty, der Kids aus der Bronx bis in die nationalen Schachmeisterschaften führte, hervorragend, was vor allem an den sehr sympathisch und authentisch aufspielenden Darstellern liegt, allen voran ein unglaublich starker Ted Danson. Nette Unterhaltung, nicht mehr und nicht weniger ...
:liquid6:

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Beitrag von freeman » 16.09.2007, 01:29

Kill Bobby Z:
Sehr kurzweilige und temporeiche Verwechslungsposse mit netten Actioneinlagen, die hochtourig auf den Zuschauer einregnen und mit einigen netten, blutigen Einlagen zu punkten wissen. John Hertzfeld scheint wie bei seinem grandiosen 2 Tage in L.A. erneut in Tarantinos Revier wildern zu wollen (vor allem was Erzähltempo und coole Situationen angeht) doch wie bei seinem coolen Debüt gelingt es ihm auch diesmal einiges an Eigenständigkeit zu lancieren. Obendrein versteht es die Besetzung ordentlich zu punkten. Paul Walker hat mit diesem Streifen nach Running Scared seinen zweiten richtig coolen Film, Laurence Fishburne macht immer Laune und vor allem Olivia Wilde ist einfach nen echter Augenschmaus (auch wenn sie mal wieder essen sollte ...). Kill Bobby Z macht Laune, hat nen schönen Humor an Bord und zieht seine schlitzohrige, dabei extrem simple Story locker und relaxet durch ...
:liquid7:

Bee Season:
Es gibt viele Filme, die vorgemacht haben, dass es funktionieren KANN, wenn wirklich alle Figuren sämtliche Bürden dieser Welt auf ihren Schultern zu tragen scheinen. Hier nervt es einfach nur. Besonders hart erwischt es das an Buchstabierwettbewerben teilnehmende kleine Mädchen, das erstens: brechend hässlich ist, zweitens: nur nervt und drittens: mit einer deutschen Flüstersynchro versehen wurde. Das Ergebnis ist kein Mitfiebern mit ihrem Charakter sondern pure Aggression gegen ihre Figur. Himmel. Die Spitze der Lächerlichkeit bildet die Mystifizierung der Buchstabierakte. Was ein Rotz! Auf der Habenseite kann der Film einen sehr souveränen, wenn auch fehlbesetzten Richard Gere (der Buddhist fabuliert übers Judentum, na sicher doch!), eine getragene, sehr stimmungsvolle Inszenierung, einen stimmigen Score und interessante, weil subtil gesetzte Special Effects verbuchen. Mehr auch nicht. Und Juliette Binoche geht bei mir seit dem Englischen Patienten eh so was von gar nicht mehr ... Geschenkt ...
:liquid4:

Alles ist erleuchtet:
Kennt ihr das? Ihr schiebt einen Streifen ewig vor euch her. Hofft auf die rechte Stimmung oder den Moment, der euch einbläut: Guck den, jetzt! Und sobald der Film läuft, wünscht man sich, er möge nie enden. Alles ist erleuchtet ist genau dieser Streifen. Zunächst lullt er den Zuschauer mit einem herrlichen Mix aus warmherzigen und skurrilen Humor ein und entwirft herrlich schrullige Figuren. Je näher die Hauptfigur Jonathan auf der Suche nach den Wurzeln seiner Familie in Russland den erhofften Antworten kommt, umso getragener und elegischer wird der Stoff. Es kommt eine Schwere hinzu, die fasziniert aber niemals abschreckt und am Ende ist einem, als müsse man gleich zum befreienden Losheulen ansetzen. Obendrein schafft es Regisseur Liev Schreiber auch noch, in wirklich jeder Situation den absolut richtigen Ton zu treffen, ohne seine Figuren jemals der Lächerlichkeit preis zu geben, oder sie sich selbst zu ernst nehmen zu lassen. Alles ist erleuchtet ist meines Erachtens eines dieser Kinojuwelen, über das man nur selten stolpert und für den das Prädikat kleiner ganz großer Film absolut zutrifft. Und in dieser Lobeshymne sind die absolut genialen Darsteller noch nicht einmal einbezogen!
:liquid10:

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Beitrag von daemonicus » 16.09.2007, 10:20

"erleuchtet" hab ich schon ewig auf Rc3 gesehen und mich immer gewundert, warum so wenig was über diesen wundervollen Film schreiben.

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Beitrag von Trinity » 16.09.2007, 16:35

ihr müsst das buch zu 'alles ist erleuchtet' lesen, das fetzt noch einiges mehr als der film ;)

aber die 10 hat der film definitiv verdient
...Mundus vult decipi...

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Beitrag von Frances TM » 16.09.2007, 18:53

"Alles ist erleuchtet" ist auch schon ewig auf meinem Wunschzettel. Schon alleine wegen meiner eigenen Herkunft kann ich mich voll mit dem Film identifizieren. Demnächst in meiner Sammlung... Danke freeman fürs erinnern. ;)

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Beitrag von freeman » 16.09.2007, 19:51

Muss den die Tage mal ordern ... fange schon jetzt wieder an mit Feiern, wenn ich nur an den genialen Köter denke ... kann mich net erinnern, wann zuletzt ein Hund in einem Film mehr gerockt hat als hier ...

Wiedersehen in St. Petersburg:
Der Streifen führt die amourösen Abenteuer der Giga WG aus L'aubernage Espanol (oder so ;-) ) tres charmant weiter und punktet vor allem mit seinem jungen, unverbrauchten und sympathischen Cast. Zwar tappt auch dieser Liebesreigen in so manche Klischeefalle, die man vorher lauthals auf jeden Fall auslassen will, doch genau dieses Unperfekte, macht die Sache herrlich rund ... irgendwie ...
:liquid7:

Die Armee der Besessenen:
Gigatrash um 4 Elektriker, die in Chicago ein Portal in eine andere Dimension finden, in welcher Chicago von Spinnenwesen übernommen wurde und ihre Drohnen (gebissene Menschen) zombigleich durch die Straßen wüten. Das ist herrlich kaputt und eine Idealausgangslage für unterhaltsamen Trash, leider nimmt sich der Streifen vieeeeeeeeeel zu ernst, so dass die wirklich hirnrissig doofen Einlagen noch einen Zacken mehr weh tun, als intendiert. Ein dummer Spruch hier, einige ironische Brechungen da und der Film hätte mit seinen gigantischen Saft- und Spritzeinlagen bei Schusswaffengebrauch echtes Kultpotential gehabt, so isser maximal kurzweilige Unterhaltung ... allerdings die langweilige Variante :lol:
:liquid4:

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Beitrag von Fäb » 16.09.2007, 20:06

Zu "Erleuchtet": Kann ich sehr gut verstehen wie man völlig in dem Film aufgehen kann! Hat zwar 'nur' ne gute 8/10 von mir bekommen, aber ein Juwel ist er auf jedenfall. Absolut emotional und gleichsam grotesk wie tragisch z.B. die Begegnung mit der Alten an ihrem einsamen Haus und dann die Frage "Ist der Krieg schon vorbei?". Baff. Das saß. :shock:

"Wiedersehen in Petersburg": lol, wir sehen auch immer ungefähr denselben Kram auf Premiere, wa? ;) Naja solang ich hier noch die Möglichkeit hab bevor ich mal irgendwann ausziehe, nutze ichs auch - und in den semesterferien manchmal geradezu exzessiv :lol:

"Armee der Besessenen" - lol! geil, den hatte ich in der TV Spülfilm beim blättern bemerkt und dachte mir noch "hammer, den musste eigentlich mal aufnehmen" :lol: habs aber natürlich doch nicht gemacht, aber war ja mal wieder klar wer sich den trash reingezogen hat, hehe :wink:

(Ich hab mir dagegen gestern "Wild Things 3" gegeben :oops: naja hab ihn noch nichtmal im filmtagebuch aufgeführt... :lol: )

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Beitrag von freeman » 16.09.2007, 20:18

Jo, LOL, voll die Prämere Schankies ;-)

Die Armee der Besessenen rockte dann aber deutlich mehr als Wild Things III. Hatte da gar net mehr gewußt, dass ich den schon kannte, als der aber anlief und ich die Ischen sah, fiels mir wie Moppen von den Augen. Gleich den Rekorder wieder ausgeschaltet :lol:

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Beitrag von SFI » 16.09.2007, 21:57

lol in den Armee Film hab ich auch noch irgendwann reingeschalten. Der frühere Bravo Held Griego ist ja mal voll fertig, man waren das mit Booker noch Zeiten.
DAS UNMASKIERTE SYSTEM

„Fate: Protects fools, little children and ships named Enterprise.“

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Beitrag von freeman » 17.09.2007, 18:08

Jip, dem Grieco sieht man wirklich an, dass er seit Jahren keinen echten Hit mehr hatte ... voll fertig ... und vor allem ist der im Gesicht derbst fett geworden ...

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Beitrag von freeman » 22.09.2007, 00:52

Disturbia:
Einigermaßen gelungene Neuinterpretation des Fenster zum Hof Themas, die allerdings abgesehen von ein paar netten Änderungen wie einer Fußfessel anstelle eines Gipsbeines nicht wirklich viele eigene Ideen aufzubieten hat und daher in extrem vorhersehbaren und klischeereichen Bahnen verläuft. Das wirkt sich auch ziemlich negativ auf die Spannungskurve aus. Ein echtes Pfund sind die starken Jungdarsteller, allen voran Shia LeBeouf, der hier (nach ... bzw. eigentlich vor Transformers) eine echte Duftmarke setzen kann. Unter Wert werden dagegen die "alten" Darsteller verkauft ... Morse ist als Killer zu selten zu sehen und kann auch nie wirklich seine böse Seite ausspielen ... zumal sein "Umschwingen" zum Bad Ass recht ruckartig passiert. Und Trinity als keifende Mutter des Helden? Der Jugendwahn respektive das Aussortieren von Altholz in Hollywood nimmt wahrlich beängstigende Züge an ;-). Insgesamt wird man von Disturbia sehr gut unterhalten ... das ist doch schon einmal was.
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Beitrag von StS » 22.09.2007, 08:36

... den hatte ich ja mit knappen 8/10 bewertet. Und die C.A.Moss sah aber auch alt in dem Streifen aus... :wink:

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Beitrag von freeman » 22.09.2007, 23:33

StS hat geschrieben:... den hatte ich ja mit knappen 8/10 bewertet. Und die C.A.Moss sah aber auch alt in dem Streifen aus... :wink:
und fett um die Hüften ... die hätte net mehr in den Lackanzug gepasst :lol:

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Beitrag von The Punisher » 23.09.2007, 09:09

StS hat geschrieben:Und die C.A.Moss sah aber auch alt in dem Streifen aus... :wink:
Schon in den Matrix Fortsetzungen sah sie ziemlich alt aus :wink:
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"And shepherds we shall be, for Thee, my Lord, for Thee. Power hath descended forth from
Thy hand.That our feet may swiftly carry out Thy command. So we shall flow a river forth
to Thee, and teeming with souls shall it ever be. In nomine Patri Et Filii.Spiritus Sancti"

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Beitrag von Montana » 23.09.2007, 22:30

da deine Quizlösung endlich draussen ist:

Ist the Fountain wirklich so gut wie du sagst oder sind da 4punkte schwärmerei für die Rachel :) ?. Auf jedenfall finde ich den trailer echt intressant.

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Beitrag von freeman » 24.09.2007, 00:14

Ärm, die :liquid9: is vollkommen objektiv ... mit Rachelbonus wären es 13 ;-). Der eine Fehlpunkt ist wirklich nur - wies da steht - weil der auf meinem MickerTV net sooooooo gigantisch wirkt, wie er es könnte ... Ergo fehlt ein Bauchpunkt ...

Little Miss Sunshine:
Ich glaube, bei dem habe ich zu oft durch die Medien eingetrichtert bekommen, dass ich den gut finden muss. Letztendlich zündet er aber erstaunlich wenig und lässt mich doch arg unbeeindruckt zurück. Ich hätte ihn mir viel giftiger und schwärzer vorgestellt, letztendlich ist er ein wenig harmlos und explodiert eigentlich erst in den genialen Momenten während der Misswahl. So bleibt eigentlich nur ein Greg Kinnear in Erinnerung, der sich endlich mal von seinem harmlosen Langweilerimage freistrampeln kann (ausgerechnet in der Rolle eines harmlosen Langweilers!) und ein wunderbar trocken komischer Steve Carrell. Was man sich nach dem Streifen aber massiv fragt, ist, wie Alan Arkin in diesem Jahr bei DIESER Konkurrenz für diesen ziemlich schwachen Auftritt den Nebendarstelleroscar absahnen konnte ...
:liquid6:

Wir treffen uns bei Vollmond:
Ein Langweilerpärchen, das sich nur übers Inet kennt und sich permanent die Hucke voll gelogen hat, kommt in eine Situation in der sie entweder alle Lügen aufrecht erhalten oder aber die Wahrheit sagen. Da es um ne Liebesschnulze geht, kann man sich denken, was sie lange versuchen ... genau: Lügen rules. Das Ergebnis ist eine gnadenlos zurechtkonstruierte, hanebüchene Verwechslungskomödie, die eigentlich nur wegen der süßen Marla Sokoloff und der aparten Lindy Booth zu punkten versteht. Der Rest ist vor allem eines: Nervig ... achja und langweilig ... und obendrein irgendwie hysterisch und zuguterletzt mülligst synchronisiert ...
:liquid3:

Madison:
Es geht um die wahre GEschichte eines Powerbootrennens in dem Ort Madison ... und so spannend das jetzt klingt, so spannend ist es dann auch. Ichhab dann irgendwann die platt banalen und vor allem gnadenlos pathetischen Dialoge überspult und mir bei dem alles zukleisternden Kitschscore in den restlichen Filminuten die Ohren zugehalten. Dazu kommen schlimmste CGI Effekte im Umfeld der Powerbootrennen und ein fast schon lethargisch anmutender Jim Caviezel in der Hauptrolle. Kein Wunder, dass dieser Film jahrelang in den Giftschränken Hollywoods lag ... dem, der ihn da rausgekramt hat, gehört auch mal ordentlich der Hintern versohlt ... Zumindest strahlt die Ausstattung und die sehr langsame, unaufgeregte filmische Umsetzung der Geschichte sehr viel Urgemütlichkeit aus (und das is positiv gemeint ;-) ) ...
:liquid4:

Die 36 Kammern der Shaolin:
Hab den vor Ewigkeiten schonmal gesehen und konnte mich absolut gar nicht mehr an den Tartarensubplot erinnern *am Kopf kratz*. Der Film selber hat sich den Begriff Klassiker wahrlich verdient, versteht doch auch noch heute zu bestehen und zu begeistern. Dies verdankt er seiner sehr liebevollen Ausstattung und der sehr detailverliebt wirkenden Inszenierung des Lebens hinter den Klostermauern. Auch optisch wirkt der Film noch ungemein frisch, was durch das von Arte verwendete, imo hochklassige Master nur verstärkt wird. Topfilm ... von dem ich mir einzig und allein noch mehr philosophische Hintergründe gewünscht hätte. Dennoch:
:liquid10:

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Beitrag von freeman » 01.10.2007, 00:34

Noch einmal Ferien:
An den Film bin ich mit den vollkommen falschen Erwartungen ran, doch schon der Name des Regisseurs ließ mich schlucken: Wayne Wang ... und ich dachte, das wird ne Komödie. Doch Wang verzettelt sich, indem er selber nicht so recht weiß, was er eigentlich will. Eine dumme Komödie wäre mir viel lieber gewesen als dieser seltsame Mix aus lahmen Gags (eine ostdeutsche Angestellte im Hotel kundschaftet natürlich die Gäste aus ... haha) und seltsam schmalzigen Sentiment garniert mit Gutmenschgelaber ins Quadrat. Ohne die sympathische Hauptdarstellerin Queen Latifah wäre der Film komplett verloren, so wird er noch halbwegs über die Zeit gerettet (obwohl ich rund 30 Minuten weggespult habe ... es wird doch arg viel Dünnes palavert). Der Burner ist eigentlich nur Timothy Hutton, der hier spielt, als wolle er nie wieder einen Job haben ...
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Beitrag von John Woo » 01.10.2007, 01:13

Da du die Latifah offenbar magst...wie findest du den Haus über Kopf?

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