Ärm, die

is vollkommen objektiv ... mit Rachelbonus wären es 13 ;-). Der eine Fehlpunkt ist wirklich nur - wies da steht - weil der auf meinem MickerTV net sooooooo gigantisch wirkt, wie er es könnte ... Ergo fehlt ein Bauchpunkt ...
Little Miss Sunshine:
Ich glaube, bei dem habe ich zu oft durch die Medien eingetrichtert bekommen, dass ich den gut finden muss. Letztendlich zündet er aber erstaunlich wenig und lässt mich doch arg unbeeindruckt zurück. Ich hätte ihn mir viel giftiger und schwärzer vorgestellt, letztendlich ist er ein wenig harmlos und explodiert eigentlich erst in den genialen Momenten während der Misswahl. So bleibt eigentlich nur ein Greg Kinnear in Erinnerung, der sich endlich mal von seinem harmlosen Langweilerimage freistrampeln kann (ausgerechnet in der Rolle eines harmlosen Langweilers!) und ein wunderbar trocken komischer Steve Carrell. Was man sich nach dem Streifen aber massiv fragt, ist, wie Alan Arkin in diesem Jahr bei DIESER Konkurrenz für diesen ziemlich schwachen Auftritt den Nebendarstelleroscar absahnen konnte ...
Wir treffen uns bei Vollmond:
Ein Langweilerpärchen, das sich nur übers Inet kennt und sich permanent die Hucke voll gelogen hat, kommt in eine Situation in der sie entweder alle Lügen aufrecht erhalten oder aber die Wahrheit sagen. Da es um ne Liebesschnulze geht, kann man sich denken, was sie lange versuchen ... genau: Lügen rules. Das Ergebnis ist eine gnadenlos zurechtkonstruierte, hanebüchene Verwechslungskomödie, die eigentlich nur wegen der süßen Marla Sokoloff und der aparten Lindy Booth zu punkten versteht. Der Rest ist vor allem eines: Nervig ... achja und langweilig ... und obendrein irgendwie hysterisch und zuguterletzt mülligst synchronisiert ...
Madison:
Es geht um die wahre GEschichte eines Powerbootrennens in dem Ort Madison ... und so spannend das jetzt klingt, so spannend ist es dann auch. Ichhab dann irgendwann die platt banalen und vor allem gnadenlos pathetischen Dialoge überspult und mir bei dem alles zukleisternden Kitschscore in den restlichen Filminuten die Ohren zugehalten. Dazu kommen schlimmste CGI Effekte im Umfeld der Powerbootrennen und ein fast schon lethargisch anmutender Jim Caviezel in der Hauptrolle. Kein Wunder, dass dieser Film jahrelang in den Giftschränken Hollywoods lag ... dem, der ihn da rausgekramt hat, gehört auch mal ordentlich der Hintern versohlt ... Zumindest strahlt die Ausstattung und die sehr langsame, unaufgeregte filmische Umsetzung der Geschichte sehr viel Urgemütlichkeit aus (und das is positiv gemeint ;-) ) ...
Die 36 Kammern der Shaolin:
Hab den vor Ewigkeiten schonmal gesehen und konnte mich absolut gar nicht mehr an den Tartarensubplot erinnern *am Kopf kratz*. Der Film selber hat sich den Begriff Klassiker wahrlich verdient, versteht doch auch noch heute zu bestehen und zu begeistern. Dies verdankt er seiner sehr liebevollen Ausstattung und der sehr detailverliebt wirkenden Inszenierung des Lebens hinter den Klostermauern. Auch optisch wirkt der Film noch ungemein frisch, was durch das von Arte verwendete, imo hochklassige Master nur verstärkt wird. Topfilm ... von dem ich mir einzig und allein noch mehr philosophische Hintergründe gewünscht hätte. Dennoch:
In diesem Sinne:
freeman